Kategorie-Archiv: Netzwerk Streuobst

Schwitzen beim Saftpressen

Schwitzen - und gleich wieder Durst löschen! Die Naturkindergruppe beim Saftpressen.

Schwitzen – und gleich wieder Durst löschen! Die Naturkindergruppe beim Saftpressen.

Viel Spaß hatten die Kinder der Naturkindergruppe des Netzwerks Streuobst, des NABU und des OGV Mössingen beim Apfelsaftpressen – und da sowohl das Waschen und Zerkleinern der Äpfel als auch das Pressen von Hand mit einer mobilen Presse ablief, kamen sie ordentlich ins Schwitzen. Kein Problem, denn zum Durstlöschen stand ja genügend frisch gepresster Apfelsaft zur Verfügung! Davor wurde viel genascht, egal ob direkt in den frischen Apfel gebissen oder von den Apfelhäckseln probiert wurde („oh, das schmeckt schon viel saftiger“), gespielt und geforscht („woher kommt die hubbelige Stelle auf dem Apfel?“).

Beim nächsten Treffen am Freitag, 20.10. 2017 um 15 Uhr helfen wir bei der Nistkastenkontrolle. Dazu sind alle Kinder herzlich eingeladen. Wer Interesse hat, kann sich per Mail unter kindergruppe@netzwerk-streuobst.de oder telefonisch unter 07473-959495 anmelden.

Keine Obstannahme für den „Mössinger“ Apfelsaft

ÄpfelDer „Mössinger“ Apfelsaft ist ein Erfolgsprodukt, weil lokales Obst auf kurzen Wegen verarbeitet und vermarktet wird. Leider sieht es dieses Jahr dafür schlecht aus. Die massiven Frostschäden im Frühjahr lassen wenig Hoffnung auf eine gute Apfelernte. Da es rund um Mössingen kaum Äpfel auf den Bäumen gibt, werden die Obstannahmestellen Kühbauch und Streib kein Obst für den „Mössinger“ annehmen. Wegen den erwarteten geringen Mengen ist der Aufwand für Annahme, Transport und Weiterverarbeitung sehr hoch, um eine ausreichend gute Qualität an Mössinger Apfelsaft zu erzeugen.

Die „normale“ Annahme von Mostobst ist davon nicht betroffen und wird wie gewohnt durchgeführt.

Nichts wie raus! – Neue Natur-Kindergruppe

Um mit euch Spaß in der Natur zu erleben und viele ihrer Besonderheiten zu entdecken, bündeln die NABU-Ortsgruppe Mössingen, das Netzwerk Streuobst Mössingen und der Obst- und Gartenbauverein Mössingen ihr Know-how, ihre Begeisterung und ihre Ideen in einer gemeinsamen Kindergruppe, die sich ab Schulstart einmal monatlich treffen wird.

Das Angebot richtet sich an Naturforscher zwischen 6 und 12 Jahren. Geleitet wird die Gruppe von der Streuobstpädagogin, Landwirtin und Gärtnerin Daniela Häberle, unterstützt von Sabine Mall-Eder.

Die Kindergruppe trifft sich (wie bisher die NAJU-Gruppe) jeweils am 3. Freitag des Monats von 15 bis etwa 17 Uhr – und zwar abwechselnd im Schaugarten des Obst- und Gartenbauvereins Mössingen Im Weiten Hardt und im Vogelschutzzentrum Mössingen. Das erste Treffen wird schulstartbedingt am 22.9.2017 um 15 Uhr im Vogelschutzzentrum stattfinden.

Wer mitmachen möchte, kann sich unter kindergruppe@netzwerk-streuobst.de oder Tel. 07473.959495 anmelden.

Weitere Informationen sind dem Amtsblatt zu entnehmen und stehen auch auf den Websites der beteiligten Vereine zur Verfügung:
www.nabu-moessingen.de
www.ogv-moessingen.de
www.netzwerk-streuobst.de

Mössinger Meister-Moste

Am vergangenen Donnerstag, 22. Juni wurde erstmals die Schwäbische Mostmeisterschaft ausgetragen. Veranstaltet vom Schwäbischen Streuobstparadies gingen in Herrenberg die Siegermoste der kreisweiten Most-Prämierungen an den Start. Das Ergebnis verkündet OGV- und Netzwerk-Mitglied Martin Wörnle:

„Der Steinlachtäler Most (die fruchtige Variante) hat letzten Donnerstag bei der paradiesweiten Mostprämierung den ersten Platz bei den Profimosten gemacht und unser Sieger vom Mostseminar, Willi Schmalz, hat auch in Herrenberg gewonnen. Ein voller Erfolg also!“

Der liebevoll auch „Eurovision Moschd Conteschd“ genannte Wettbewerb wurde damit klar vom Steinlachtal und Mössingen dominiert. Die genauen Ergebnisde finden sich auf der Website des Streuobstparadieses. Bilder von der Veranstaltung hat Angela Hammer fürs Gomaringen-Blog gemacht und dazu einen Pressebericht für den Reutlinger General-Anzeiger geschrieben.

Hier noch ein Hammer-Bild von den siegreichen Mössingern:

Bild: Angela Hammer

Bild: Angela Hammer

Enges Rennen

Sehr viel knapper konnte das Ergebnis nicht ausfallen. Beim 12. Mössinger Mostseminar entschieden gerade mal 4 von rund 200 Punkten zwischen erstem und drittem Platz. Willi Schmalz, Hans Klett und Dietmar Nill heißen die Sieger. Ein ausführlich bebilderter Bericht findet sich beim OGV Mössingen, der Reutlinger General-Anzeiger berichtet begeistert und Jonas, der radelnde Reporter des „Schwäbischen Tagblatts“, steuert eine regelrechte Mostseminar-Hommage bei (wie immer auch unter Medienresonanz einsehbar):

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Natur pur

An über 2.000 Orten in Deutschland und über 300 in Baden-Württemberg gibt es für Familien und alle am Thema Natur Interessierten in der Naturerlebniswoche 2017 die Möglichkeit, die Faszination Natur zu entdecken, Geheimnissen in Wald und Flur auf die Spur zu kommen oder auch ökologische Zusammenhänge näher zu ergründen. Überall stehen fachkundige Gesprächspartner und viele freiwillige Helfer zur Seite, die ganz ohne erhobenen Zeigefinger ihre Gäste mit den Themen Natur, Landschaft, Umwelt und Nachhaltigkeit in den verschiedenen Landschaften des Heimatraums vertraut machen.

So auch am Mössinger Panoramaweg Streuobst, wo am Sonntag, 14.5.2017 um 10.30 Uhr das Netzwerk Streuobst durch die Natur führt. Der Panoramaweg Streuobst am Hang des Farrenbergs ist von jeher ein beliebter Mössinger Spazierweg mit prächtigem Fernblick. Er führt mitten durch die einmalige Streuobstlandschaft, die sich mit 40.000 Bäumen wie ein Gürtel um Mössingen schmiegt. Bei der Führung werden Bedeutung, aber auch die Bedürfnisse dieses speziellen Natur- und Kulturraums erläutert. Außerdem informieren sechs Schautafeln über Kulturgeschichte, Ökologie, Gefährdung und Nutzung der Streuobstwiesen. Vier Ruhebänken laden zum Verweilen ein. Der Weg ist ca. 2 km lang, gut begehbar und auch für Kinderwagen geeignet.

Als besonderes Highlight werden mehrere Ziegen der „Ziegenflüsterin“ Caroline Amann (wie schon bei der Apfelwoche 2016) die Führung begleiten, ein besonderer Spaß für mitlaufende Kinder.

Treffpunkt: Schützenhaus Mössingen
Start: 10.30 Uhr

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Grüne Führung

Die Grüne Führung durchs Grüne zu führen – das stand am Donnerstag, 27.4. um 16 Uhr auf dem Plan des Netzwerks Streuobst. Vor dem Bürgerdialog der Grünen Landtagsfraktion Baden-Württembergs im Feuerwehrhaus wollten sich einzelne Abgeordnete und weitere Mitarbeiter der Fraktion um den Fraktionsvorsitzenden Andreas Schwarz ein Bild von den Mössinger Streuobstwiesen und den Aktivitäten des Netzwerks Streuobst machen. Mit dabei war zudem Staatssekretär Dr. Andre Baumann, selbst Streuobstwiesenpächter in Mössingen und ehemaliger Zivildienstleistender des Vogelschutzzentrums Mössingen.

„Bei einem Rundgang über Mössingens Streuobstwiesen machen wir uns vorab gemeinsam mit Staatssekretär Dr. Andre Baumann, Fachleuten und Bürgerinnen und Bürgern ein Bild von erfolgreicher Landschaftserhaltung. Streuobstwiesen als schützenswerte Kulturlandschaft stehen beispielhaft für eine gelungene Naturschutzpolitik in Baden-Württemberg. Tauchen Sie mit uns in dieses Paradies ein.“ – So lautete die Ankündigung der Grünen (wir berichteten)

Witterungs- und uhrzeitbedingt hielt sich der Andrang aus der Bevölkerung in Grenzen, was wiederum uns Netzwerkern die Gelegenheit gab, intensiv auf die politischen Themen vor Ort einzugehen. Erst sei wenigen Jahren gibt es nun landesweit flächendeckend Landschaftserhaltungsverbände (LEV) – d.h. Personal vor Ort, das sich um die Umsetzung von Landschaftspflegemaßnahmen kümmert und die lokalen Akteure in ihrer Arbeit unterstützt. Im Landkreis Tübingen wurde der LEV mit der PLENUM-Geschäftsstelle unter dem Verein Vielfalt e.V. mit Sitz in Mössingen zusammengefasst und dadurch noch umsetzungsfähiger gestaltet.
Ein sehr gutes Konzept, wie sich für das Netzwerk Streuobst herausgestellt hat. Sowohl das Projekt mybäumle.de als auch mystueckle.de und die Schnittgutabfuhr, aber auch der geplante Geräteverleih – all diese Projekte konnten nur in dieser Geschwindigkeit entstehen, weil die Finanzierung gesichert war und auch die Stadt Mössingen bei einer Teilfinanzierung besonders gerne mit einsteigt.

Darauf einen Roten Mössinger (v.l.n.r.): Sabine Mall-Eder (Netzwerk Streuobst), Oberbürgermeister Michael Bulander, Staatsekretär André Baumann, Bettina Lisbach (MdL und Kommunalpolitische Sprecherin und AK-Vorsitzende Umwelt, Energie, Klima- und Naturschutz), Grünen-Fraktionschef Andreas Schwarz

Darauf einen Roten Mössinger (v.l.n.r.): Sabine Mall-Eder (Netzwerk Streuobst), Oberbürgermeister Michael Bulander, Staatsekretär André Baumann, Bettina Lisbach (MdL und Kommunalpolitische Sprecherin und AK-Vorsitzende Umwelt, Energie, Klima- und Naturschutz), Grünen-Fraktionschef Andreas Schwarz

Sehr aktuelles Thema: das Hauptinformationszentrum des Schwäbischen Streuobstparadieses, das Anfang nächsten Jahres im Pausaquartier in Mössingen eröffnet werden soll. Bei der Verleihung des Kulturlandschaftspreises im Herbst hatte Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch bereits eine weitere finanzielle Unterstützung zugesagt und damit die Umsetzung des Hauptinformationszentrums gesichert. Die entscheidende Frage sind jedoch immer die laufenden Kosten des Betriebs. Hier wurde für eine langfristige Unterstützung geworben.

Für einen krönenden Abschluss der Führung sorgte die Schafherde von Schäfer Alexander Lausberg. Sie kam der Gruppe in geballter Form entgegen und demonstrierte Landschaftspflege live.

André Baumann, Alexander Lausberg, Andreas Schwarz, Michael Bulander (v.l.n.r.)

André Baumann, Alexander Lausberg, Andreas Schwarz, Michael Bulander (v.l.n.r.)

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Bürgerdialog mit Streuobstrundgang

Stuttgart ist weit, Papier ist geduldig und grün sind oft auch die Tische, an denen Gesetze gemacht werden. Daher freuen wir uns, dass die Landtagsfraktion der Grünen den Dialog mit den Bürgern sucht und am Donnerstag, 27.4. mit zwei Landtagsabgeordneten und einem Staatssekretär nach Mössingen kommt, um sich vor Ort mit den Anliegen der Bürger zu befassen. Ab 19.30 heißt es im Feuerwehrhaus Mössingen „Ihre Meinungen & Ideen – Reden Sie mit!“

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Noch mehr freuen wir uns, dass sich die Grüne Landtagsfraktion vorab „ein Bild von erfolgreicher Landschaftserhaltung“ ausgerechnet in den Mössinger Streuobstwiesen machen möchte. Um 16 Uhr treffen sich Interessierte zu einem Rundgang mit den Politikern und dem Netzwerk Streuobst am Schützenhaus Mössingen. Ob und wie erfolgreich – und was es noch zu verbessern gilt – das wird dann vor Ort am Panoramaweg Streuobst zu diskutieren sein.

Die Veranstaltung ist öffentlich, hier geht’s zur Anmeldung.

Mostseminar: Die Regeln

Das Mössinger Mostseminar geht heuer ins zwölfte Jahr und ist ein Erfolgsmodell. So erfolgreich, dass es schier aus allen Nähten platzt. Das ist einerseits Grund zur Freude, andererseits Jahr für Jahr Anlass über eine räumliche Verlegung nachzudenken. Da es aber keinen passenderen Raum als die Kulturscheune gibt, bleibt es auch dieses Jahr beim gemütlich-engen Beieinander in der Brunnenstraße, denn die Anzahl der zugelassenen Plätze ist beschränkt. Für die eingereichten Mostproben gelten folgende Regeln:

  • Wer einen Most für die Mostprämierung einreichen möchte, muss diesen vorher anmelden. Telefonisch (07473-379750) oder per E-Mail (werner.maier@ogv-moessingen.de)
  • Die Anmeldung ist möglich ab Montag, 24.4. 2017.
  • Einzugsbereich soll der Landkreis Tübingen sein.
  • Pro Person ist nur eine Probe zugelassen.
  • Die zugelassenen Proben müssen am Freitag, 28.4. in der Zeit von 17.00-18:30 Uhr im Kulturcafe, Brunnenstr.3/1 abgegeben werden.
  • Aus organisatorischen Gründen werden die Mostproben auf insgesamt maximal 20 begrenzt.
  • Zu den Proben sollte neben dem Namen des Herstellers kurz auf die verwendeten Obstsorten, die Behandlung (Verwendung von Hefe, Mostveredler), die Lagerung (Holzfass, Kunststofffass), Abstich von der Hefe (Zeitpunkt) usw. auf einem beigelegten Blatt eingegangen werden (dieses Blatt kann auch im Voraus von der Homepage des OGV Mössingen heruntergeladen werden). Als Menge dürften ca. 3 Liter pro Probe ausreichen.

Badischer Besuch

LEADER ist ein Förderprogramm der Europäischen Union und des Landes Baden-Württemberg für den ländlichen Raum. Ziel ist, die ländlichen Regionen sozial, kulturell und wirtschaftlich zu stärken. Besonders wichtig: Entwicklungsinitiative und Projekte sollen von den Akteuren der Region selbst ausgehen. Die Abkürzung LEADER steht für „Liaison entre actions de développement de l´économie rurale“ (Verbindung von Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft). LEADER zeichnet sich aus durch den Bottom-Up-Ansatz, also einem Projektansatz von unten nach oben. Das bedeutet, dass ausschließlich die örtliche LEADER-Aktionsgruppe über die zu fördernden Projekte entscheidet. LEADER ist nur in festgelegten Programmgebieten möglich. Im Mittelpunkt steht dort eine gezielte Förderung strukturverbessernder und innovativer Maßnahmen.

Der Kraichgau ist seit Januar 2015 LEADER-Region, die sich über die Landkreise Rhein-Neckar, Karlsruhe und Heilbronn erstreckt. Auch im Kraichgau gibt es Streuobst und das war der Grund, warum eine 20-köpfige Delegation des Vereins Regionalentwicklung Kraichgau e.V. am vergangenen Freitag, 17. Februar Mössingen und das Netzwerk Streuobst besuchte. Nach rund zweistündiger Anfahrt traf die LEADER-Exkursion in der Mössinger Kulturscheune ein, wo sie von Oberbürgermeister Michael Bulander und Grünen-Stadträtin und Hausherrin Gabriele Dreher-Reeß begrüßt wurden. Passend zum Thema die Ausstellung im Foyer: „Von Bier, Wein, Schnaps und Most – Prost!“

Angenehmes Ambiente Kulturscheune: Die Kraichgau-Exkursion wird von OB Bulander begrüßt.

Angenehmes Ambiente Kulturscheune: Die Kraichgau-Exkursion wird von OB Bulander begrüßt.

In einem zweistündigen Crash-Kurs führten anschließend Brigitte Hahn, Hans Wener, Sabine Mall-Eder und Uli Eder durch gut zehn Jahre Netzwerk-Arbeit mit vielen Projekten, die offenbar auch überregional bekannt sind: Vom Mössinger Apfelfest samt Apfelwoche über das Biomasse-Projekt „Energiebündel & Flowerpower“ bis hin zu den jungen Webplattformen myStueckle und myBäumle. Fundierte Nachfragen und eifriges Mitschreiben der badischen Gäste zeigten, dass hier viel Sachverstand und großes Interesse versammelt war. Ob Streuobstinitiativler, Brennereibesitzer, Gastronomin oder Fachwart, ob Heimatverein, kommunale Fachmitarbeiterin oder Touristenführerin – für jede/n war ein spannendes Thema dabei.

Interessiertes Fachpublikum: Die Streuobst-Experten aus dem Kraichgau.

Interessiertes Fachpublikum: Die Streuobst-Experten aus dem Kraichgau.

Mit einem echten schwäbischen Mittagessen (Linsen/Spätzle/Saitenwürste) gestärkt ging es dann ins Gelände. Am Panoramaweg Streuobst konnte vieles vom eben theoretisch Erfahrenen in der Landschaft umgesetzt gesehen werden. Wie schaut ein typisches Allmandteil aus, welche Probleme sind in der Landschaft zu erkennen, welches Potential steckt in Premiumwanderwegen – solche und andere Fragen konnten bei strahlendem Sonnenschein live im Streuobst diskutiert werden.

Professionelles Schuhwerk vor Öschinger Bergrutsch-Kulisse: Die Kraichgau-Delegation am Panoramaweg Streuobst.

Professionelles Schuhwerk vor Öschinger Bergrutsch-Kulisse: Die Kraichgau-Delegation am Panoramaweg Streuobst.

Zum Abschluss ging es nochmals zurück nach Mössingen, diesmal zum Löwensteinplatz. Der PAUSA-Schornstein, den man gerade noch von weitem als Zeigefinger der neuen Mitte wahrgenommen hatte, wurde nun aus den Fenstern des neu entstehenden Streuobst-Zentrums in der ehemaligen PAUSA-Kantine bewundert. Das hier geplante Ensemble aus Streuobst-Café, Hauptinformationszentrum des Streuobstparadieses, Streuobstwerkstatt und Geräteverleih fand bei den Gästen aus dem Kraichgau begeisterten Zuspruch. Marcus Hölz von der AiS-Gruppe „Streuobst und Naturschutz“ führte durch die Gebäuder und berichtete von seiner Arbeit. „Vorbildlich“, befand nicht nur Exkursionsleiterin Dorothee Wagner von der LEADER-Geschäftsstelle in Angelbachtal und meinte damit vielleicht auch das Schlückchen vom Birnensecco „Roter Mössinger“, der zum Abschied kredenzt wurde.

Roter Mössinger in der alten PAUSA-Kantine: Hier entsteht im Laufe des Jahres das neue Streuobst-Café.

Roter Mössinger in der alten PAUSA-Kantine: Hier entsteht im Laufe des Jahres das neue Streuobst-Café.

Nach sechs Stunden geballter Information empfahl sich die Badener Delegation und hinterließ als Geschenk sonnenverwöhnten badischen Wein, gepaart mit einer freundlichen Gegeneinladung. Solche Gäste begrüßen wir gerne wieder.

Auch die Badener Gäste berichten von ihrem Besuch bei uns.