Kategorie-Archiv: Netzwerk Streuobst

Birnenerntezeit

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Nachdem im letzten Jahr weit und breit keine Oberösterreicher Weinbirne zu finden war, gab es heuer keinen Mangel festzustellen. Die Aktiven des Netzwerks Streuobst samt freiwilligen Helfern schwärmten daher am vergangenen Samstag aus, um von den zur Verfügung gestellten Bäumen all das zu ernten, was für den kommenden „Roten Mössinger“ benötigt wird. Martin Wörnle berichtet:
„Wir waren effektiv, von 9:00 Uhr bis 11:30 Uhr. Dann war das Sammeln vorbei. Leider konnten wir nicht alle angebotenen Bäume ernten. Nach sieben Bäumen waren die Boxen und noch drei Betonkübel voll. Mehr ging nicht.“ Die Ausbeute war phänomenal.

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Streuobstkalender 2019

Auch für 2019 gibt es rechtzeitig zum Apfelfest den neuen Streuobstkalender 2019 von Rudolf Schneider. Der Kalender im Format A 3 Quer mit tollen Tier-und Landschaftsaufnahmen aus dem Streuobstparadies ist zum Preis von 16 Euro auf dem Apfelfest am Nabu-Stand und im Cafè Pausa erhältlich.

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Weitere Verkaufsstellen sind:

„Mössinger“-Annahme beendet

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Bereits am Samstag war die maximale Menge von 30 Tonnen für die Annahme des „Mössinger“-Saftes erreicht, anschließend konnte kein weiteres Obst angenommen werden. Das galt leider auch für Anlieferer, die ihr Obst am Montag abgeben wollten.

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So war die „Mössinger“-Annahme ein Spiegelbild vieler Annahmestellen, die in diesem Jahr kaum das viele Obst bewältigen können.

Dem Apfel auf der Spur

Prall leuchteten die Äpfel auf den gut gepflegten Bäumen im Schau- und Lehrgarten des Obst- und Gartenbauvereins Mössingen am vergangenen Freitag. Es war wieder ein Prachtwetter beim Kinderferienprogramm des Netzwerks Streuobst. Hier einige Eindrücke.

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Das lebendige Namensschild von Jan

Das lebendige Namensschild von Jan

Das knifflige Apfelpuzzle - welche Stücke gehören zusammen?

Das knifflige Apfelpuzzle – welche Stücke gehören zusammen?

Pflücken ...

Pflücken …

... und Naschen erlaubt!

… und Naschen erlaubt!

Was machen die Bienen in der Kiste da? Imker Franz erklärt's.

Was machen die Bienen in der Kiste da? Imker Franz erklärt’s.

Siehst du die Biene mit dem roten Nummernschild? Das ist die Königin!

Siehst du die Biene mit dem roten Nummernschild? Das ist die Königin!

Und jetzt ... alle Honig schlecken!

Und jetzt … alle Honig schlecken!

Das obligatorische Orgelpfeifenbild

Das obligatorische Orgelpfeifenbild

In der Künstlerwekstatt entstehen neue Apfelsaftetiketten.

In der Künstlerwekstatt entstehen neue Apfelsaftetiketten.

Form follows function.

Form follows function.

Nebenan saust ein Rollblitz vorbei, um in Windeseile Äpfel zu sammeln.

Nebenan saust ein Rollblitz vorbei, um in Windeseile Äpfel zu sammeln.

Dann werden Äpfel gesammelt und gewaschen, ...

Dann werden Äpfel gesammelt und gewaschen, …

... geschreddert und gepresst, ...

… geschreddert und gepresst, …

... probiert ...

… probiert …

... und abgefüllt.

… und abgefüllt.

Dazu gibt's Stockbrot.

Dazu gibt’s Stockbrot.

Bis nächstes Jahr!

Wasser- und Geldspende

Der knallheiße Sommer gefällt nicht jedem, hat aber definitiv guten Seiten. Zum Beispiel eine bundesweite Social-Media-Kampagne, die nun beim Netzwerk Streuobst für einen unerwarteten Geldsegen sorgte. Aber der Reihe nach.

Der NRW-Lokalpolitiker Ferry Weber hatte die Idee, den nach Wasser gierenden Bäumen etwas Gutes zu tun und rief Ende Juli eine „Baum-Gieß-Challenge“ ins Leben. Alle, die mitmachen, dürfen andere Personen oder Organisationen nominieren, die das auch tun sollen. Mitte August erreichte die „Baum-Gieß-Challenge“ auch die VR Bank Tübingen. Und die hatte die wirklich gute Zusatz-Idee, nicht nur einen Baum zu gießen, „sondern auch etwas für einen guten Zweck zu tun“.

Die VR Bank präsentiert den Scheck fürs Netzwerk Streuobst.

Die VR Bank präsentiert den Scheck fürs Netzwerk Streuobst.

Was liegt da näher als das Netzwerk Streuobst mit seinen vielen Projekten rund um die landschaftsprägenden Streuobstbäume zu unterstützen? Und so überraschte uns die VR Bank Tübingen am 13. August nicht nur mit einem Scheck über 500 Euro, sondern auch mit einem Video, in dem dazu aufgerufen wurde, das Patenschaftsprojekt myBäumle zu unterstützen.

Vielen herzlichen Dank!

Baden im Blütenmeer

Wir hatten ja schon kurz darauf hingewiesen: Es darf wieder im Streuobst gebadet werden. Was vor vier Jahren als Schnapsidee begann, scheint eine kleine Tradition zu werden: Netzwerkler*innen schleppen Badewannen durch die Wiesen, legen sie dick mit Kissen und blühenden Pausa-Stoffen aus, sorgen für passende Streuobst-Literatur und lokalste Getränke wie Mössinger Apfelsaft und roten Mössinger Birnensecco. Die Gäste strömen, um sich friedlich und fröhlich in die Wannen zu begeben und das Mössinger Blütenwunder zu genießen. Dazu gibt es eine Blütenbilder-Ausstellung von Jasmine Diez und Streuobst-Lyrik frei Haus dazu. Wer das Spektakel vor vier Jahren verpasst hat, kann es in der Historie dieser Website nachlesen und -schauen.

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Dennoch ist das „Baden im Blütenmeer“ 2018 mehr als die Wiederholung einer wunderbar gewordenen Schnapsidee. Am Sonntag, 6. Mai sind zeitgleich zwei weitere Veranstaltungen, die bestens in das Konzept der Naturerlebniswoche passt und daher Teil davon ist:

Um 11 Uhr werden die beiden neuen Premium-Spazierwanderwege „Mössinger Streuobstwegle“ und „Mössinger Leisawegle“ am Parkplatz Linden eröffnet.
Am selben Tag veranstaltet der NABU Mössingen seinen Naturerlebnistag im Vogelschutzzentrum.

Die Führungen über das Mössinger Streuobstwegle starten um 12.00 am Parkplatz Linden (nach der Eröffnung) und um 14.30 Uhr beim Baden im Blütenmeer / Tabakäcker.

Programm und Übersichtskarte finden Sie im Flyer zum Naturerlebnistag Mössingen.

Premiumspazierwandern, Blütenbaden und Naturerleben am 6. Mai

Flyer zum Naturerlebnistag herunterladen

Flyer zum Naturerlebnistag herunterladen

Am Sonntag, 6. Mai 2018, werden um 11 Uhr am Wanderparkplatz Linden die beiden ersten hiesigen Premium-Spazierwanderwege „Mössinger Streuobstwegle“ und „Mössinger Leisawegle“ offiziell eröffnet.

Begleitend zur Eröffnung wird es am gleichen Tag die Aktion „Baden im Blütenmeer“ des Netzwerks Streuobst und einen Naturerlebnistag des NABU Mössingen im Vogelschutzzentrum geben. Beide Partner werden auch Führungen auf den beiden Rundwegen anbieten.

Nähere Infos zum Programm der Eröffnung und des gemeinsamen Aktionstages finden Sie im Flyer (496 KB).

Alle Aktionen sind über das Leisawegle und Streuobstwegle leicht zu erreichen.

Die Stadt Mössingen, der Naturschutzbund (NABU) Mössingen und das Netzwerk Streuobst Mössingen laden Sie zum Aktionstag herzlich ein!

SWR zu Besuch

Die Landesschau war zu Gast in Mössingen. Neben anderen Themen war SWR-Reporterin Sonja Faber-Schrecklein vor allem am Streuobst interessiert. Von Netzwerker Marcus Hölz ließ sie sich erklären, wie myStueckle.de funktioniert und wo das neue Streuobst-Café entsteht. Vier kurzweilige Minuten aus der heimlichen Streuobsthauptstadt Mössingen.

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[Update 26.2.2018]
Noch mehr Landesschau und Mössingen gibt es im kompletten Beitrag „Landesschau Mobil – Unterwegs in Mössingen“ – unter anderem auch mit den Naturkids von Netzwerk Streuobst, NABU und OGV, gefilmt im Vogelschutzzentrum [ab 17:59]:

[Direktlink]

Streuobst-Austausch

Seit rund einem Jahr trifft sich in Hechingen vierteljährlich eine „Streuobstrunde“, deren Ziel es ist, die verwahrlosten Obstbäume rund um Hechingen zu pflegen, die Flächen wieder ordnungsgemäß zu bewirtschaften und den Ertrag auch zu vermarkten. Es wurde eine Projektfläche definiert, die nun gepflegt wird. Dies soll Vorbild für die anderen Wieslesbesitzer sein und sie anregen, selbst am Erhalt der Streuobstwiesen mitzuwirken. Fachliche Unterstützung kommt von Obstbaufachberater Markus Zehnder vom Zollernalbkreis, der bei der Streuobstrunde mitwirkt. Die Runde wird koordiniert von Robert Mauz vom städtischen Liegenschaftsamt. Mit dabei sind ebenfalls der Nabu, die Obst- und Gartenbauvereine, der städtische Betriebshof, die Mostereien Beck aus Weilheim und Wetzel aus Hechingen, der Schäferbetrieb Storr und der Bezirksverein der Bienenzüchter.

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Zum Erfahrungsaustausch und um neue Anregungen zum Thema Streuobstwiesenerhalt zu erhalten, lud die Runde das Netzwerk Streuobst Mössingen nach Hechingen ein. Am Donnerstag, 18.1. stellten Marcus Hölz und Martin Wörnle bei einem Treffen der Streuobstrunde im Rathaus Hechingen die unterschiedlichen Projekte des Netzwerks vor, die direkt und indirekt zum Erhalt der 40.000 Obstbäume rund um Mössingen dienen. Schwerpunkte der nachfolgenden Diskussion war die jährliche Schnittgutabfuhr, die durch die AiS-Grüngruppe Streuobst und Naturschutz durchgeführt und durch die Stadt Mössingen sowie LEV-Mitteln finanziert wird. Weitere Gesprächsthemen waren der Geräteverleih Schaff’s gut und die Projekte myStueckle und myBäumle. Außerdem ging es um den Abgabepreis fürs Obst bei den Mostereien. Dabei waren sich alle Beteiligten einig, dass ein angemessener Preis von über 12 € für 100 kg Äpfel ein guter Anreiz zur Pflege der Streuobstwiesen wäre. Am Ende wurde der sich überall dramatisch ausbreitende Mistelbefall diskutiert, der flächendeckend zu einem Verlust der Bäume führen kann. Dabei wurden mögliche Gegenmaßnahmen besprochen.

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Zum Schluss war man sich einig, den Austausch zwischen den beiden Gruppierungen weiterzuführen, um so Synergien aufzubauen zu können.

Wir trauern um Jochen Nill

Vergangenen Freitag nahm Mössingen Abschied von Jochen Nill. Der langjährige Vorstand des NABU Mössingen arbeitete auch viele Jahre im Netzwerk Streuobst mit. Als Anwalt der Natur vertrat er seinen Standpunkt engagiert, unbequem, tatkräftig, streitbar und unermüdlich. Er sagte jedem seine Meinung, ob der sie hören wollte oder nicht.

Seine Liebe zur Natur gab er besonders gerne an den Nachwuchs weiter. Kinder und Jugendliche lernten von ihm aber auch den fachkundigen Blick auf die Natur und wie man sie bewahren kann. Sie fühlten sich wohl bei ihm, weil er sie ernstnahm. Jochen Nill hinterlässt eine große Lücke in Mössingen.

Jochen Nill, wie man ihn kennt: Bei der Arbeit in der Natur und für die Natur (Bild: NABU Mössingen)

Jochen Nill, wie man ihn kennt: Bei der Arbeit in der Natur und für die Natur (Bild: NABU Mössingen)