Kategorie-Archiv: Panoramaweg Streuobst

Es wuselt und wimmelt

… nicht nur auf der Wiese bei herrlichstem Sommerwetter, sondern auch auf dem Panoramaweg Streuobst, als 24 Kinder des Nehrener Sommerferienprogramms am Dienstag, 1. August samt Ihrer Betreuer und Betreuerinnen zur Kinderführung kamen. Die Heuschrecken sprangen mit den Kindern um die Wette und konnten auch in der Becherlupe bewundert werden.

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Was macht das Regenwasser, wenn es auf die Erde fällt, und warum verhindern die Streuobstwiesen auch Überschwemmungen? Warum können hier so viele verschiedene Tierarten leben? Viele Fragen konnten geklärt werden und als dann die Burenziegen von Frau Amann die Gruppe noch verstärkten, sich Streicheleinheiten abholten und Landschaftspflege live demonstrierten, strahlten die Kinder mit der Sonne um die Wette – vor allem nach einem kühlenden Apfel- oder Birnensaft(-Schorle).

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Auf dem Weg zum ersehnten Mittagessen beim Spatzennest auf der Olgahöhe konnten gleich erste Abschnitte der neuen Wegführung des Panoramawegs getestet und dem Schatten sei Dank auch als sehr gut befunden werden.

Schade(n).

In der Sonnwendnacht wurden mehrere Tafeln des Panoramawegs Streuobst und des Patenschaftsprojekts myBäumle zerstört und beschädigt. Der reine Sachschaden beträgt etwa 1200 Euro: Einzelne Tafeln müssen ersetzt und mehrere Tafeln neu aufgestellt werden. Der immaterielle Schaden für die ehrenamtliche Arbeit des Netzwerks Streuobst ist deutlich höher. Zum einen ist weitere Zeit und Energie notwendig, um den Schaden zu beheben. Dazu kommt eine erhebliche Frustration und vor allem Unverständnis über die Motivation der Zerstörer.

Die Tafeln zum Patenschaftsprojekt myBäumle standen erst seit wenigen Tagen. Auf ihnen wird erklärt, warum es für uns alle wichtig ist, die Kulturlandschaft Streuobstwiese zu erhalten und was einzelne Bürger oder Unternehmen dafür tun können: Zum Beispiel die Patenschaft für einen einzelnen Streuobstbaum zu übernehmen. Auf der Internetplattform www.mybäumle.de steht, wie das geht.

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Ziegen ziehen

"Hier steht ja gar nichts über Ziegen. Aber interessant ist es trotzdem!" (Bild: Daniela Wörnle)

„Hier steht ja gar nichts über Ziegen. Aber interessant ist es trotzdem!“ (Bild: Daniela Wörnle)

Naturerlebnis pur gab es am gestrigen Sonntag am Mössinger Panoramaweg Streuobst. Zur Naturerlebniswoche 2017 bot das Netzwerk Streuobst eine Führung an, die zur Freude der mitlaufenden Kinder von den Ziegen Clara, Lino, Mausi und Fips begleitet wurde. Caroline Amanns prominente Burenziegen nahmen krankheitsbedingt nur die Hälfte der Strecke unter die Klauen, ließen sich dafür aber umso gerner von vielen Kinderhänden streicheln.

Ziegen ziehen bei Kindern

Ziegen ziehen bei Kindern

Bei prächtigstem Führungswetter durften die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Ende der Führung nochmal ausgiebig mit den Ziegen schmusen oder die vielfältigen Produkte des Netzwerks Streuobst kosten. Nebenbei stellte Andrea Nickisch ihre Ziegenkollektion vor: T-Shirts und Taschen mit Ziegenmotiven, allesamt Unikate.

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Natur pur

An über 2.000 Orten in Deutschland und über 300 in Baden-Württemberg gibt es für Familien und alle am Thema Natur Interessierten in der Naturerlebniswoche 2017 die Möglichkeit, die Faszination Natur zu entdecken, Geheimnissen in Wald und Flur auf die Spur zu kommen oder auch ökologische Zusammenhänge näher zu ergründen. Überall stehen fachkundige Gesprächspartner und viele freiwillige Helfer zur Seite, die ganz ohne erhobenen Zeigefinger ihre Gäste mit den Themen Natur, Landschaft, Umwelt und Nachhaltigkeit in den verschiedenen Landschaften des Heimatraums vertraut machen.

So auch am Mössinger Panoramaweg Streuobst, wo am Sonntag, 14.5.2017 um 10.30 Uhr das Netzwerk Streuobst durch die Natur führt. Der Panoramaweg Streuobst am Hang des Farrenbergs ist von jeher ein beliebter Mössinger Spazierweg mit prächtigem Fernblick. Er führt mitten durch die einmalige Streuobstlandschaft, die sich mit 40.000 Bäumen wie ein Gürtel um Mössingen schmiegt. Bei der Führung werden Bedeutung, aber auch die Bedürfnisse dieses speziellen Natur- und Kulturraums erläutert. Außerdem informieren sechs Schautafeln über Kulturgeschichte, Ökologie, Gefährdung und Nutzung der Streuobstwiesen. Vier Ruhebänken laden zum Verweilen ein. Der Weg ist ca. 2 km lang, gut begehbar und auch für Kinderwagen geeignet.

Als besonderes Highlight werden mehrere Ziegen der „Ziegenflüsterin“ Caroline Amann (wie schon bei der Apfelwoche 2016) die Führung begleiten, ein besonderer Spaß für mitlaufende Kinder.

Treffpunkt: Schützenhaus Mössingen
Start: 10.30 Uhr

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Grüne Führung

Die Grüne Führung durchs Grüne zu führen – das stand am Donnerstag, 27.4. um 16 Uhr auf dem Plan des Netzwerks Streuobst. Vor dem Bürgerdialog der Grünen Landtagsfraktion Baden-Württembergs im Feuerwehrhaus wollten sich einzelne Abgeordnete und weitere Mitarbeiter der Fraktion um den Fraktionsvorsitzenden Andreas Schwarz ein Bild von den Mössinger Streuobstwiesen und den Aktivitäten des Netzwerks Streuobst machen. Mit dabei war zudem Staatssekretär Dr. Andre Baumann, selbst Streuobstwiesenpächter in Mössingen und ehemaliger Zivildienstleistender des Vogelschutzzentrums Mössingen.

„Bei einem Rundgang über Mössingens Streuobstwiesen machen wir uns vorab gemeinsam mit Staatssekretär Dr. Andre Baumann, Fachleuten und Bürgerinnen und Bürgern ein Bild von erfolgreicher Landschaftserhaltung. Streuobstwiesen als schützenswerte Kulturlandschaft stehen beispielhaft für eine gelungene Naturschutzpolitik in Baden-Württemberg. Tauchen Sie mit uns in dieses Paradies ein.“ – So lautete die Ankündigung der Grünen (wir berichteten)

Witterungs- und uhrzeitbedingt hielt sich der Andrang aus der Bevölkerung in Grenzen, was wiederum uns Netzwerkern die Gelegenheit gab, intensiv auf die politischen Themen vor Ort einzugehen. Erst sei wenigen Jahren gibt es nun landesweit flächendeckend Landschaftserhaltungsverbände (LEV) – d.h. Personal vor Ort, das sich um die Umsetzung von Landschaftspflegemaßnahmen kümmert und die lokalen Akteure in ihrer Arbeit unterstützt. Im Landkreis Tübingen wurde der LEV mit der PLENUM-Geschäftsstelle unter dem Verein Vielfalt e.V. mit Sitz in Mössingen zusammengefasst und dadurch noch umsetzungsfähiger gestaltet.
Ein sehr gutes Konzept, wie sich für das Netzwerk Streuobst herausgestellt hat. Sowohl das Projekt mybäumle.de als auch mystueckle.de und die Schnittgutabfuhr, aber auch der geplante Geräteverleih – all diese Projekte konnten nur in dieser Geschwindigkeit entstehen, weil die Finanzierung gesichert war und auch die Stadt Mössingen bei einer Teilfinanzierung besonders gerne mit einsteigt.

Darauf einen Roten Mössinger (v.l.n.r.): Sabine Mall-Eder (Netzwerk Streuobst), Oberbürgermeister Michael Bulander, Staatsekretär André Baumann, Bettina Lisbach (MdL und Kommunalpolitische Sprecherin und AK-Vorsitzende Umwelt, Energie, Klima- und Naturschutz), Grünen-Fraktionschef Andreas Schwarz

Darauf einen Roten Mössinger (v.l.n.r.): Sabine Mall-Eder (Netzwerk Streuobst), Oberbürgermeister Michael Bulander, Staatsekretär André Baumann, Bettina Lisbach (MdL und Kommunalpolitische Sprecherin und AK-Vorsitzende Umwelt, Energie, Klima- und Naturschutz), Grünen-Fraktionschef Andreas Schwarz

Sehr aktuelles Thema: das Hauptinformationszentrum des Schwäbischen Streuobstparadieses, das Anfang nächsten Jahres im Pausaquartier in Mössingen eröffnet werden soll. Bei der Verleihung des Kulturlandschaftspreises im Herbst hatte Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch bereits eine weitere finanzielle Unterstützung zugesagt und damit die Umsetzung des Hauptinformationszentrums gesichert. Die entscheidende Frage sind jedoch immer die laufenden Kosten des Betriebs. Hier wurde für eine langfristige Unterstützung geworben.

Für einen krönenden Abschluss der Führung sorgte die Schafherde von Schäfer Alexander Lausberg. Sie kam der Gruppe in geballter Form entgegen und demonstrierte Landschaftspflege live.

André Baumann, Alexander Lausberg, Andreas Schwarz, Michael Bulander (v.l.n.r.)

André Baumann, Alexander Lausberg, Andreas Schwarz, Michael Bulander (v.l.n.r.)

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Bürgerdialog mit Streuobstrundgang

Stuttgart ist weit, Papier ist geduldig und grün sind oft auch die Tische, an denen Gesetze gemacht werden. Daher freuen wir uns, dass die Landtagsfraktion der Grünen den Dialog mit den Bürgern sucht und am Donnerstag, 27.4. mit zwei Landtagsabgeordneten und einem Staatssekretär nach Mössingen kommt, um sich vor Ort mit den Anliegen der Bürger zu befassen. Ab 19.30 heißt es im Feuerwehrhaus Mössingen „Ihre Meinungen & Ideen – Reden Sie mit!“

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Noch mehr freuen wir uns, dass sich die Grüne Landtagsfraktion vorab „ein Bild von erfolgreicher Landschaftserhaltung“ ausgerechnet in den Mössinger Streuobstwiesen machen möchte. Um 16 Uhr treffen sich Interessierte zu einem Rundgang mit den Politikern und dem Netzwerk Streuobst am Schützenhaus Mössingen. Ob und wie erfolgreich – und was es noch zu verbessern gilt – das wird dann vor Ort am Panoramaweg Streuobst zu diskutieren sein.

Die Veranstaltung ist öffentlich, hier geht’s zur Anmeldung.

These Boots Are Made for Walkin’

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Gut beschuht unterwegs waren 22 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Führung zur Naturerlebniswoche 2016 am Panoramaweg Streuobst am gestrigen 1. Mai 2016. Dabei war das Wetter gar nicht so schlecht wie angekündigt: Kein Tröpfchen kam vom Himmel. So konnten Marcus Hölz und Martin Wörnle vom Netzwerk Streuobst die wissbegierigen Gäste trocken über all das informieren, was die sechs Tafeln des Panoramawegs hergeben – und noch viel mehr.

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Gelegentlich unterstützt wurden sie von Karl Haldenwang vom örtlichen NABU in allen Fragen zu Flora und Fauna sowie Hans Wener vom Obst- und Gartenbauverein Mössingen zu spezifischen Baumschnittproblematiken. Abgerundet wurde die zweistündige Eskursion durch Feines aus den Streuobstwiesen. Vom roten Mössinger über Saft aller Art bis hin zum Edeldestillat. Abschließend ging’s für viele auf eine rote Wurst ins Vogelschutzzentrum, wo der NABU ebenfalls zur Naturerlebniswoche bewirtete.

Der Natur auf der Spur

„Nur wer Natur kennt, kann Umwelt schützen.“ Unter diesem Motto findet in Baden-Württemberg vom 30. April bis 8. Mai 2016 eine ganze NaturErlebnisWoche statt. Auch das Netzwerk Streuobst und der NABU sind mit dabei. Am kommenden 1. Mai können Erlebnishungrige die ganze Vielfalt der Natur bei einer Führung auf dem Panoramaweg durch die Streuobstwiesen kennenlernen.

Der Panoramaweg Streuobst am Hang des Farrenbergs ist von jeher ein beliebter Mössinger Spazierweg mit prächtigem Fernblick. Er führt mitten durch die einmalige Streuobstlandschaft, die sich mit 40.000 Bäumen wie ein Gürtel um Mössingen schmiegt. Bei der Führung durch das Netzwerk Streuobst werden Bedeutung, aber auch die Bedürfnisse dieses speziellen Natur- und Kulturraums erläutert. Außerdem informieren sechs Schautafeln über Kulturgeschichte, Ökologie, Gefährdung und Nutzung der Streuobstwiesen. „Es macht einfach Spaß, Leute in die Natur hinauszuführen. Und es ist ein tolles Gefühl, mit unserer Aktion Teil einer bundesweiten Initiative zu sein, die mithilft, dass Menschen wieder ihre natürlichen Lebensgrundlagen entdecken“, so Martin Wörnle vom Netzwerk Streuobst im Vorfeld der Aktion.

Termin: So., 1.5.2016, 11:00 Uhr
Treffpunkt: Parkplatz beim Schützenhaus
Leitung: Marcus Hölz, Martin Wörnle

Im Anschluss an die Führung kann die Wanderung bis zum Vogelschutzzentrum fortgesetzt werden, wo der NABU Mössingen an diesem Tag von 10:00 bis 17:00 Uhr eine Hockete anbietet.
Am gleichen Tag um 7:00 Uhr bietet der NABU Mössingen eine vogelkundliche Exkursion durch die Streuobstwiesen an (Treffpunkt: Parkplatz Aiblestraße).

An rund 1.300 Orten bundesweit besteht für Familien und auch alle anderen Interessenten die Möglichkeit, die ganze Faszination der Natur kennenzulernen, den Geheimnissen der Tiere und Pflanzen in Wald und Flur auf die Spur zu kommen oder auch ökologische Zusammenhänge näher zu ergründen. Das gesamte Programm für Baden-Württemberg für die NaturErlebnisWoche ist im Internet abrufbar.

Besuch aus dem Schwarzwald

Oberreichenbach hat nicht viel mit Mössingen gemeinsam. Es liegt 150 Meter höher im Nordschwarzwald, verfügt über ein Siebtel der Einwohnerzahl und ein Elektro-Bürgerauto, die Hauptattraktion ist der ehemalige Atomschutzbunker der baden-württembergischen Landesregierung. Aber eines ist ähnlich: Eine prägende Landschaftsstruktur. 70% des Oberreichenbacher Gemeindegebiets ist bewaldet. In Mössingen stehen fast 70% der Fläche unter Schutz – ob Natur- oder Landschaftsschutzgebiet, FFH- oder Natura-2000-Gebiete.

Am vergangenen Samstag, 11. Juli bot sich den Gemeinderäten von Oberreichenbach die Gelegenheit, beide Strukturen zu vergleichen und mehr über die Situation der streuobstgeprägten „Blumenstadt“ Mössingen zu erfahren. Bei der Führung am Panoramaweg Streuobst durch die Netzwerkaktiven Sabine Mall-Eder, Hans Wener und Brigitte Hahn gab es nicht nur spannende Informationen über Kulturgeschichte, Sortenvielfalt, Bewirtschaftungsfragen, Flora und Fauna, sondern auch ein zünftiges Vesper, flankiert vom viel gelobten Birnensecco „Roten Mössinger“.

Der Gemeinderat von Oberreichenbach zu Besuch am Mössinger Panoramaweg Streuobst

Der Gemeinderat von Oberreichenbach zu Besuch am Mössinger Panoramaweg Streuobst (Bild: Hans Wener)

NaturErlebnisTag 2015

Zum Naturerlebnis gehört auch das Wetter. Das war am gestrigen 3. Mai beim NaturErlebnisTag 2015 so gut wie die Kleidung, die die Besucher trugen. Und die waren mit festem Schuhwerk und regenfesten Klamotten für einen erkenntnisreichen Spaziergang über den Panoramaweg Streuobst bestens gewappnet.
Martin Wörnle und Marcus Hölz führten die wissbegierige Truppe durchs blühende Streuobst und erklärten den kleinen und großen Spaziergängern das Einmaleins der Streuobstwiese, Hans Wener ergänzte aus seinem unerschöpflichen Wissensfundus.

Regenfest und gut gelaunt.

Regenfest und gut gelaunt.

Informationen mit Ausblick.

Informationen mit Ausblick.

Wieviel CO2 bindet ein Obstbaum? Mit diesem Maßband lässt sich das messen.

Wieviel CO2 bindet ein Obstbaum? Mit diesem Maßband lässt sich das messen.

Zum guten Schluss gab's leckere Produkte aus den Streuobstwiesen.

Zum guten Schluss gab’s leckere Produkte aus den Streuobstwiesen.