Kategorie-Archiv: Schwäbisches Streuobstparadies

Seminarplätze frei

Im Streuobstparadies sind noch einige Restplätze für Spezialseminare buchbar:

Most und Obstwein selbst gemacht
Anfänger-Seminar am 19.8. in Bissingen/Teck oder 2.9. in Bad Ditzenbach, jeweils 10-17 Uhr
Referenten: Rudolf Thaler bzw. August Kottmann
Kosten: 80 Euro pro Person
Fortgeschrittenen-Seminar am 19.8. in Herrenberg-Mönchberg oder 2.9. in Rosenfeld, jeweils 10-17 Uhr
Referent: Stefan Holweger
Kosten: 80 Euro pro Person

Obstsorten bestimmen
2-tägiges Seminar am 26.8. und 21.10.2017 im Freilichtmuseum Beuren oder im OGV Vereinsheim Mössingen, jeweils 10-17h
Referenten: August Kottmann, Denise Emer, Markus Zehnder, Rudolf Thaler
Kosten: 140 Euro pro Person

Weitere Details zu den Seminarinhalten und den inkludierten Leistungen finden sich unter www.streuobstparadies.de.

Neues zum Streuobstzentrum in der Pausa

Bildquelle: Präsentation Architekten Mehl im Gemeinderat

Bildquelle: Präsentation Architekten Mehl im Gemeinderat

Auf moessingen.de wird gemeldet:

Umbau und Sanierung der ehemaligen Pausa-Kantine zur Einrichtung eines Streuobst-Informationszentrums mit Café und Regionalladen

Im Juli 2016 hat der Gemeinderat die Sanierung und den Umbau der ehemaligen Pausa-Kantine unter dem Vorbehalt der Beschlussfassung des Vereins Schwäbisches Streuobstparadies e.V. zur Errichtung eines Infozentrums beschlossen. Im September 2016 folgte der Beschluss des Vorstands des Vereins Schwäbisches Streuobstparadies e.V., dass das Streuobstinfozentrum in Mössingen erst eingerichtet wird, wenn die Finanzierung des Projekts gesichert ist. Eine abschließende Entscheidung des Vereins Schwäbisches Streuobstparadies e.V. wird in der Mitgliederversammlung im April 2017 erfolgen. Der Gemeinderat und die Verwaltung begrüßen die Einrichtung eines Streuobstinformationszentrums mit Streuobstcafé und Regionalladen im Pausa-Quartier. Da mit der Sanierung zügig begonnen werden soll, wurde der Baubeschluss einstimmig und ohne Vorbehalt gefasst. Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf ca. 2,42 Millionen Euro. Zur Finanzierung des Streuobstinfozentrums wurden insbesondere beim Landkreis Tübingen, den weiteren fünf Mitgliedslandkreisen, dem Land Baden-Württemberg und bei PLENUM Tübingen Investitionsförderanträge gestellt und wurden teilweise bereits zugesagt. Zur Bewältigung der laufenden Kosten sollen langfristige Sponsorenvereinbarungen mit Firmen, Vereinen und Privatpersonen aus der Region getroffen werden.

Nachdem das Pausa-Projekt nun schon seit Jahren in der Planung ist, macht der Gemeinderat damit den entscheidenden Schritt vorwärts, ungeachtet der zögerlichen Haltung des Vereins Schwäbisches Streuobstparadies – für Mössingen ein weiterer wichtiger Baustein in Sachen Stadtmitte und Tourismus.

Most: jetzt auch klar und harmonisch

Es gibt Neuerungen beim Mössinger Mostseminar, das am morgigen Freitag, 15. April 2016 zum elften Mal stattfindet. Wie immer in der Kulturscheune, diesmal aber mit neuem Bewertungsbogen:

Bewertungsbogen Mostseminar

Der neue Bewertungsbogen beim Mössinger Mostseminar

Während bislang lediglich Farbe, Geruch und Geschmack bewertet wurden, stießen nun mit „Klarheit“ und „Harmonie“ zwei neue Kriterien hinzu. Grund dafür ist eine Initiative des Schwäbischen Streuobstparadieses, das mit diesem einheitlichen Bewertungsbogen die Vergleichbarkeit mit anderen Most-Wettbewerben ermöglichen will. So könnte es zukünftig kreis- oder sogar paradiesweite Mostsieger geben. Einstweilen gilt aber für Mössingen:

Mostseminar-Urkunde 2016

Mostseminar-Urkunde 2016

Teilnehmen? So geht’s.

Moschtfescht

Zum sage und schreibe 20. Mal lädt das Freilichtmuseum Beureon zu seinem „Moschtfescht“ ein. In Kooperation mit dem Schwäbischen Streuobstparadies und dem SWR findet hier am 10. und 11. Oktober 2015 ein „Aktionswochenende zur Bewahrung der Streuobstwiesen“ statt. Weitere Informationen bietet die Webseite des Freilichtmuseums.

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Most und Obstwein selbst gemacht!

Der Verein Schwäbisches Streuobstparadies bietet ein Seminar für Fortgeschrittene rund um das schwäbische Nationalgetränk an:

Die Äpfel und Birnen reifen in der Sommersonne und im Schwäbischen Streuobstparadies ist es nicht mehr weit bis zur Ernte. So mancher Streuobstwiesen-Besitzer wird sich jetzt schon fragen: Wohin mit dem Obst? Für alle Streuobst-Interessierten, Wiesles-Besitzer, Most-Trinker und alle, die gerne mal einen eigenen Obstwein keltern möchten oder schon erfahrene Most-Erzeuger sind, bietet der Verein Schwäbisches Streuobstparadies e.V. mehrere eintägige Seminare „Most und Obstwein selbst gemacht!“ an.

Anfänger-Seminar am 12. September in Balingen-Ostdorf
Am Samstag, den 12. September 2015, findet in der Taverne in Balingen-Ostdorf von 10:00 bis 19:00 Uhr ein Most-Seminar für Anfänger statt. Das Seminar vermittelt Grundkenntnisse zur erfolgreichen Most-Bereitung und ist für Teilnehmer ohne oder mit geringen Vorkenntnissen konzipiert. Inhalte sind der Verarbeitungsprozess, die alkoholische Gärung, Stabilisierung und Lagerung sowie Sensorik und Geschmack. Praxisübungen und Materialkunde sowie Bezugsquellen unterbauen die theoretischen Inhalte. Die Referenten Rudolf Thaler und August Kottmann führen fachkundig durch den Tag

Fortgeschrittenen-Seminar am 12. September in Mössingen
Zeitgleich findet in der Kulturscheune Mössingen ein Seminar für Fortgeschrittene statt. Das Seminar vermittelt Kenntnisse zum Potential der Ausgangsware, Ausbau und Schönung, Fehler und und deren Behebung und zur Sensorik. In Praxisübungen werden Geschmackssinn und Urteilsvermögen geschult. Eigene Moste können mitgebracht, verkostet und besprochen werden. Die Referenten Stefan Holweger und Karl Frey führen das Seminar durch.
Die Teilnahmegebühr beträgt 80 € pro Teilnehmer. Im Beitrag sind ein umfassendes Skript, Mittagessen, Kaffee und Kuchen sowie ein Vesper mit Obstwein-Verkostung enthalten.
Anmeldungen nimmt die Geschäftsstelle des Schwäbischen Streuobstparadieses entgegen, telefonisch unter 07125 309 3263 oder per Mail unter kontakt@streuobstparadies.de.

Die Ausschreibung zu den Seminaren sowie weitere Infos sind auch auf der Internetseite www.streuobstparadies.de zu finden.

Foto: Manfred Nuber

Foto: Manfred Nuber

Laut Streuobstparadies sind noch einige Restplätze frei.

Radiotalk bei Saft und Secco

Folgende Information erreicht uns aus dem Schwäbischen Streuobstparadies:

SWR4 Radio Tübingen und die Umweltakademie Baden-Württemberg laden ein zum Radiotalk am Mittwoch, 2. September um 19 Uhr in der Brennscheuer Strasser in Dettingen/Erms, Fabrikstr. 7/1. Das Thema: „Landschaftsretter oder gefährdete Art? – Die Zukunft der Streuobstwiesen in der Region“. Der Radiotalk ist Teil der seit zwei Jahren laufenden Reihe „Zwischen Landfrust und Landlust – die Zukunft des ländlichen Raums“.

Wir zitieren aus der Einladung: „Zwischen drei und fünf Euro für 100 Kilo Obst bekommt ein Streuobstwiesenbesitzer als Lohn für viel Arbeit und seinen Beitrag zu Artenschutz und Landschaftspflege. Und das, obwohl die Streuobstwiesen allseits als ökologisch höchst wertvoll eingestuft werden. Trotz mehrerer Hilfsprogramme und unterstützender Initiativen drohen die Streuobstwiesen zu verschwinden. Was kann dagegen getan werden? Wie kann man Streuobstwiesenbesitzer unterstützen? Welche Hilfen gibt es schon? Wie wirken sie? Kann die Vermarktung regionaler Obstprodukte ein Ausweg sein?“

Diese und weitere Fragen diskutieren die SWR4-Moderatoren Thomas Hagenauer und Bärbel Schlegel mit fachkundigen Gästen:

  • Claus Peter Hutter, Leiter der Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg,
  • Hans Knauer, von der Rosstriebkellerei Dettingen, die regionale Streuobstprodukte herstellt, ebenso wie
  • Manuel Strasser im Familienbetrieb mit Schaubrennerei,
  • Maria Schropp, Geschäftsführerin der Initiative Schwäbisches Streuobstparadies,
  • Rolf Heinzelmann, Geschäftsführer des Landesverbandes Obst- und Gartenbau

Der Radiotalk findet unter dem Motto „Saft und Secco“ statt, denn für Bewirtung ist gesorgt. Der Eintritt ist frei. Ausschnitte aus der Veranstaltung werden in SWR4 Baden-Württemberg gesendet, im Regionalprogramm Radio Tübingen, auf UKW 107,3 MHz und im Webradio swr4.de/tübingen

Mehr als Honig

Die Obstwiesen zwischen Schwäbischer Alb und Neckar sind Lebensraum für bis zu 5.000 Tier- und Pflanzenarten und liefern Obst für Mostereien und Brennereien. Das vitaminreiche Obst samt den Folgeprodukten verdanken wir vor allem der Bestäubungsarbeit von Honigbienen und Wildbienen.

Was die Bienen für Mensch und Natur leisten, kann nicht hoch genug eingeschätzt werden – wird es aber nicht. Grund für das „Schwäbische Streuobstparadies„, gemeinsam mit der Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg und weiteren Veranstaltern zur Fachtagung „Mehr als Honig – ökologisch-ökonomischer Nutzen von Honig- und Wildbienen am Beispiel der Obstwiesen zwischen Alb und Neckar“ am 1. Juli 2015 im Freilichtmuseum Beuren einzuladen. Schwerpunkte der Tagung sind:

  • Ökologie und Ökonomie (Ökosystem-Dienstleistungen) von Bienen und Wildbienen in Obstwiesen
  • Aufgaben und Funktionen von Honig- und Wildbienen in Obstwiesen
  • Öffentlichkeitsarbeit und Bewusstseinsbildung zum Thema Bestäubung und Projektentwicklung

Genauere Infos finden sich im Tagungsprogramm. Anmeldungen nimmt die Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg bis zum 29.06. entgegen.

Weißblaues Wunderwerk

Kirschblütenfest Nehren

Kirschblütenfest Nehren

Als hätten sich die Nehrener Kirschbäume mit Frau Holle verabredet: Einen blaueren Himmel vor weißeren Kirschblüten hat man auch in Nehren selten gesehen.

Blühender Kirschbaum

Blühender Kirschbaum

Und so pilgerten am gestrigen Sonntag Heerscharen von Besuchern ins Kirschenfeld, um sich von Nehrener Vereinen bewirten zu lassen, mit Bekannten zu plauschen, sich führen oder die Kinder bespaßen zu lassen. Mancher verharrte vor Jonas’schen Blütengedichten, …

Kirschblütengedicht

Kirschblütengedicht

… andere nahmen sogar nachvollziehbare politische Forderungen ins Visier.

Klares Statement

Klares Statement

Aber alle, alle Gekommenen fanden Zeit, einfach mal Seele baumelnd durchs Blütenwunder zu schlendern. Denn dafür gab es Gründe zuhauf.

Blühender Kirschbaum

Blühender Kirschbaum

Berichte anderswo:
Reutlinger General-Anzeiger, 20.4.2015

Auf ins Kirschenfeld!

Der kommende Sonntag steht im Zeichen der Kirschblüte. Und weil ganz besonders viele davon im Nehren Kirschenfeld zu sehen sind, lädt die Gemeinde Nehren gemeinsam mit Obst- und Gartenbauverein, Kulturforum, Streuobstaktivisten, NABU, Feuerwehr und weiteren Vereinen zum 5. Nehrener Kirschblütenfest am Sonntag, 19. April 2015. Nur bei schönem Wetter finden dort vielerlei Aktivitäten statt: von der Vogelbeobachtung über den Gottesdienst im Grünen bis hin zum Kirschkernweitspucken. Von 7.30 Uhr bis 19.00 Uhr gibt es Rundgänge durch die Wiesen, Lesungen, Führungen, Spiel- und Bastelangebote für Kinder, Live-Musik und natürlich Schmackhaftes für Gaumen und Kehle. Ein Schnellüberblick findet sich auf dem Flyer zum Fest:

Kirschbluetenfest Nehren Übersichtsplan

Unsere Empfehlung: Hingehen!