Kategorie-Archiv: Schwäbisches Streuobstparadies

Moschtfescht

Zum sage und schreibe 20. Mal lädt das Freilichtmuseum Beureon zu seinem „Moschtfescht“ ein. In Kooperation mit dem Schwäbischen Streuobstparadies und dem SWR findet hier am 10. und 11. Oktober 2015 ein „Aktionswochenende zur Bewahrung der Streuobstwiesen“ statt. Weitere Informationen bietet die Webseite des Freilichtmuseums.

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Most und Obstwein selbst gemacht!

Der Verein Schwäbisches Streuobstparadies bietet ein Seminar für Fortgeschrittene rund um das schwäbische Nationalgetränk an:

Die Äpfel und Birnen reifen in der Sommersonne und im Schwäbischen Streuobstparadies ist es nicht mehr weit bis zur Ernte. So mancher Streuobstwiesen-Besitzer wird sich jetzt schon fragen: Wohin mit dem Obst? Für alle Streuobst-Interessierten, Wiesles-Besitzer, Most-Trinker und alle, die gerne mal einen eigenen Obstwein keltern möchten oder schon erfahrene Most-Erzeuger sind, bietet der Verein Schwäbisches Streuobstparadies e.V. mehrere eintägige Seminare „Most und Obstwein selbst gemacht!“ an.

Anfänger-Seminar am 12. September in Balingen-Ostdorf
Am Samstag, den 12. September 2015, findet in der Taverne in Balingen-Ostdorf von 10:00 bis 19:00 Uhr ein Most-Seminar für Anfänger statt. Das Seminar vermittelt Grundkenntnisse zur erfolgreichen Most-Bereitung und ist für Teilnehmer ohne oder mit geringen Vorkenntnissen konzipiert. Inhalte sind der Verarbeitungsprozess, die alkoholische Gärung, Stabilisierung und Lagerung sowie Sensorik und Geschmack. Praxisübungen und Materialkunde sowie Bezugsquellen unterbauen die theoretischen Inhalte. Die Referenten Rudolf Thaler und August Kottmann führen fachkundig durch den Tag

Fortgeschrittenen-Seminar am 12. September in Mössingen
Zeitgleich findet in der Kulturscheune Mössingen ein Seminar für Fortgeschrittene statt. Das Seminar vermittelt Kenntnisse zum Potential der Ausgangsware, Ausbau und Schönung, Fehler und und deren Behebung und zur Sensorik. In Praxisübungen werden Geschmackssinn und Urteilsvermögen geschult. Eigene Moste können mitgebracht, verkostet und besprochen werden. Die Referenten Stefan Holweger und Karl Frey führen das Seminar durch.
Die Teilnahmegebühr beträgt 80 € pro Teilnehmer. Im Beitrag sind ein umfassendes Skript, Mittagessen, Kaffee und Kuchen sowie ein Vesper mit Obstwein-Verkostung enthalten.
Anmeldungen nimmt die Geschäftsstelle des Schwäbischen Streuobstparadieses entgegen, telefonisch unter 07125 309 3263 oder per Mail unter kontakt@streuobstparadies.de.

Die Ausschreibung zu den Seminaren sowie weitere Infos sind auch auf der Internetseite www.streuobstparadies.de zu finden.

Foto: Manfred Nuber

Foto: Manfred Nuber

Laut Streuobstparadies sind noch einige Restplätze frei.

Radiotalk bei Saft und Secco

Folgende Information erreicht uns aus dem Schwäbischen Streuobstparadies:

SWR4 Radio Tübingen und die Umweltakademie Baden-Württemberg laden ein zum Radiotalk am Mittwoch, 2. September um 19 Uhr in der Brennscheuer Strasser in Dettingen/Erms, Fabrikstr. 7/1. Das Thema: „Landschaftsretter oder gefährdete Art? – Die Zukunft der Streuobstwiesen in der Region“. Der Radiotalk ist Teil der seit zwei Jahren laufenden Reihe „Zwischen Landfrust und Landlust – die Zukunft des ländlichen Raums“.

Wir zitieren aus der Einladung: „Zwischen drei und fünf Euro für 100 Kilo Obst bekommt ein Streuobstwiesenbesitzer als Lohn für viel Arbeit und seinen Beitrag zu Artenschutz und Landschaftspflege. Und das, obwohl die Streuobstwiesen allseits als ökologisch höchst wertvoll eingestuft werden. Trotz mehrerer Hilfsprogramme und unterstützender Initiativen drohen die Streuobstwiesen zu verschwinden. Was kann dagegen getan werden? Wie kann man Streuobstwiesenbesitzer unterstützen? Welche Hilfen gibt es schon? Wie wirken sie? Kann die Vermarktung regionaler Obstprodukte ein Ausweg sein?“

Diese und weitere Fragen diskutieren die SWR4-Moderatoren Thomas Hagenauer und Bärbel Schlegel mit fachkundigen Gästen:

  • Claus Peter Hutter, Leiter der Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg,
  • Hans Knauer, von der Rosstriebkellerei Dettingen, die regionale Streuobstprodukte herstellt, ebenso wie
  • Manuel Strasser im Familienbetrieb mit Schaubrennerei,
  • Maria Schropp, Geschäftsführerin der Initiative Schwäbisches Streuobstparadies,
  • Rolf Heinzelmann, Geschäftsführer des Landesverbandes Obst- und Gartenbau

Der Radiotalk findet unter dem Motto „Saft und Secco“ statt, denn für Bewirtung ist gesorgt. Der Eintritt ist frei. Ausschnitte aus der Veranstaltung werden in SWR4 Baden-Württemberg gesendet, im Regionalprogramm Radio Tübingen, auf UKW 107,3 MHz und im Webradio swr4.de/tübingen

Mehr als Honig

Die Obstwiesen zwischen Schwäbischer Alb und Neckar sind Lebensraum für bis zu 5.000 Tier- und Pflanzenarten und liefern Obst für Mostereien und Brennereien. Das vitaminreiche Obst samt den Folgeprodukten verdanken wir vor allem der Bestäubungsarbeit von Honigbienen und Wildbienen.

Was die Bienen für Mensch und Natur leisten, kann nicht hoch genug eingeschätzt werden – wird es aber nicht. Grund für das „Schwäbische Streuobstparadies„, gemeinsam mit der Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg und weiteren Veranstaltern zur Fachtagung „Mehr als Honig – ökologisch-ökonomischer Nutzen von Honig- und Wildbienen am Beispiel der Obstwiesen zwischen Alb und Neckar“ am 1. Juli 2015 im Freilichtmuseum Beuren einzuladen. Schwerpunkte der Tagung sind:

  • Ökologie und Ökonomie (Ökosystem-Dienstleistungen) von Bienen und Wildbienen in Obstwiesen
  • Aufgaben und Funktionen von Honig- und Wildbienen in Obstwiesen
  • Öffentlichkeitsarbeit und Bewusstseinsbildung zum Thema Bestäubung und Projektentwicklung

Genauere Infos finden sich im Tagungsprogramm. Anmeldungen nimmt die Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg bis zum 29.06. entgegen.

Weißblaues Wunderwerk

Kirschblütenfest Nehren

Kirschblütenfest Nehren

Als hätten sich die Nehrener Kirschbäume mit Frau Holle verabredet: Einen blaueren Himmel vor weißeren Kirschblüten hat man auch in Nehren selten gesehen.

Blühender Kirschbaum

Blühender Kirschbaum

Und so pilgerten am gestrigen Sonntag Heerscharen von Besuchern ins Kirschenfeld, um sich von Nehrener Vereinen bewirten zu lassen, mit Bekannten zu plauschen, sich führen oder die Kinder bespaßen zu lassen. Mancher verharrte vor Jonas’schen Blütengedichten, …

Kirschblütengedicht

Kirschblütengedicht

… andere nahmen sogar nachvollziehbare politische Forderungen ins Visier.

Klares Statement

Klares Statement

Aber alle, alle Gekommenen fanden Zeit, einfach mal Seele baumelnd durchs Blütenwunder zu schlendern. Denn dafür gab es Gründe zuhauf.

Blühender Kirschbaum

Blühender Kirschbaum

Berichte anderswo:
Reutlinger General-Anzeiger, 20.4.2015

Auf ins Kirschenfeld!

Der kommende Sonntag steht im Zeichen der Kirschblüte. Und weil ganz besonders viele davon im Nehren Kirschenfeld zu sehen sind, lädt die Gemeinde Nehren gemeinsam mit Obst- und Gartenbauverein, Kulturforum, Streuobstaktivisten, NABU, Feuerwehr und weiteren Vereinen zum 5. Nehrener Kirschblütenfest am Sonntag, 19. April 2015. Nur bei schönem Wetter finden dort vielerlei Aktivitäten statt: von der Vogelbeobachtung über den Gottesdienst im Grünen bis hin zum Kirschkernweitspucken. Von 7.30 Uhr bis 19.00 Uhr gibt es Rundgänge durch die Wiesen, Lesungen, Führungen, Spiel- und Bastelangebote für Kinder, Live-Musik und natürlich Schmackhaftes für Gaumen und Kehle. Ein Schnellüberblick findet sich auf dem Flyer zum Fest:

Kirschbluetenfest Nehren Übersichtsplan

Unsere Empfehlung: Hingehen!

Rollende Rentner

Fast schon Routine ist mittlerweile unser jährlicher Abstecher auf die Urlaubsmesse CMT. Hier durfte das Netzwerk Streuobst Mössingen am Dienstag, 20. Januar wieder einmal das Schwäbische Streuobstparadies vertreten – reihum präsentieren die Landkreise Informationen, Angebote und Kulinarisches rund ums Streuobst.

Von Kaiser Wilhelm bis Berner Rosenapfel - alte und neue Apfelsorten aus dem Lehrgarten des OGV Mössingen auf der CMT 2015

Von Kaiser Wilhelm bis Berner Rosenapfel – alte und neue Apfelsorten aus dem Lehrgarten des OGV Mössingen auf der CMT 2015

Traditionell ist der Wochenanfang auf der CMT den reisefreudigen Senioren vorbehalten. Viele ältere Herrschaften besuchten unsere gleich am Eingang der Messe gelegene Regiolounge, weil sie schon von weitem unsere Miniatur-Apfelausstellung erspäht hatten. Samt „Krählesbinder“ gleich nebenan. Und freuten sich über alte Apfelsorten aus ihrer Kindheit. Gerne wurde auch die Gelegenheit genutzt, ein Gläschen gesunden Apfelsaft zu trinken und sich einen fachmännischen Rat zum Obstbaumschnitt zu holen.

Daneben wurde auch das eine oder andere Fläschchen Schnaps oder ein Päckchen Mössinger Apfeltrüffel erstanden, Apfelchips probiert oder gemeinsam mit der Fotografin Angela Hammer in ihrem Fotoband zum Streuobstparadies gestöbert. Als echter Renner erwies sich zudem der Parcours, auf dem groß und klein ihre Sammelkünste mit dem Rollblitz testen konnten. Und gerade die Älteren lobten diese kleinste Erntemaschine der Welt für ihre rückenschonende Wirkung.

"Deschd mol was Gschickts!" - Standardlob der Besucher zur kleinsten Erntemaschine der Welt, dem "Rollblitz".

„Deschd mol was Gschickts!“ – Standardlob der Besucher zur kleinsten Erntemaschine der Welt, dem „Rollblitz“.

Die wenigen Kinder, die am Stand vorbeikamen, hatten aber nur Augen für ein Tier, das sich immer wieder geduldig streicheln ließ:

Mit Knopf im Ohr: Das Streuobstparadies-Schaf

Mit Knopf im Ohr: Das Streuobstparadies-Schaf

Streuobst-Pädagogik

Der Verein Schwäbisches Streuobstparadies e.V. bietet in Zusammenarbeit mit den Landkreisen Böblingen, Esslingen, Göppingen, Reutlingen, Tübingen und Zollernalbkreis die Ausbildung zur Streuobst-Pädagogin/zum Streuobst-Pädagogen an. Das Ausbildungsangebot richtet sich an alle Streuobst- und Umwelt-Begeisterten, die das erlernte Wissen im Rahmen von Schulprojekten auf freiberuflicher Basis an Kinder weitergeben möchten.

Die Ausbildung qualifiziert die Teilnehmer zur Durchführung von Streuobst-Unterricht in den Schulen des Vereinsgebiets. Pro durchgeführter Unterrichtsstunde in einer Schule erhält der Streuobst-Pädagoge eine Aufwandsentschädigung von 30€. Die Durchführung von Streuobst-Unterricht an den Grundschulen im Vereinsgebiet wird von den Landkreisen organisatorisch und finanziell unterstützt.

Weitere Informationen gibt es direkt beim Schwäbischen Streuobstparadies.

Paradies in der Tüte

Wie berichtet, sind nun die lange erwarteten Apfel-Chips aus dem Schwäbischen Streuobst-Paradies erhältlich. Am gestrigen Dienstag, 2. Dezember wurde das Produkt im Obstbau-Museum Glems mit ministerieller Unterstützung offiziell vorgestellt.

Verbraucherminister Alexander Bonde betonte insbesondere den Zusammenhang von Nützen und Schützen für die Kulturlandschaft Streuobstwiese: „Streuobstwiesen sind touristisch wertvolle Kultur- und Erholungslandschaften und bieten gleichzeitig einer Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum. Die Vielfalt der regionalen und lokalen Obstsorten stärkt außerdem die Biodiversität. Daher ist es ein wichtiges Anliegen der Landesregierung, die Streuobstwiesen im Land zu erhalten. Viele Streuobstwiesen sind heute akut bedroht. Umso wichtiger ist, dass durch kreative Vermarktungsprojekte eine Wertschöpfung im Streuobst-Bereich stattfindet. So kann die Bedeutung von hochwertigen Streuobstprodukten vielen Verbraucherinnen und Verbrauchern näher gebracht werden.“

v.l.n.r.: Roland Lieb, Streuobstwiesen-Bewirtschafter; Dr. Ulrich Fiedler, OB Metzingen; Maria Schropp, Geschäftsführerin Streuobstparadies; Minister Alexander Bonde; Christhard Deutscher, EDEKA (Foto: Manfred Nuber)

v.l.n.r.: Roland Lieb, Streuobstwiesen-Bewirtschafter; Dr. Ulrich Fiedler, OB Metzingen; Maria Schropp, Geschäftsführerin Streuobstparadies; Minister Alexander Bonde; Christhard Deutscher, EDEKA (Foto: Manfred Nuber)

Neue Streuobst Apfel-Chips von heimischen Streuobstwiesen

Die Streuobst Apfel-Chips bestehen aus fünf traditionellen Streuobst-Apfelsorten: Boskoop, Brettacher, Gewürzluike, Kardinal Bea und Glockenapfel gewährleisten eine bunte Geschmacksvielfalt und zeigen doch nur einen Bruchteil der überaus großen Sortenvielfalt in den Obstwiesen. „Als übergeordneter Verein können wir Mengen generieren und eine Vermarktungsstruktur aufbauen, die der einzelne Streuobstwiesen-Bewirtschafter in dieser kleingliedrigen Landschaft nicht leisten kann“, erläutert Maria Schropp, die Geschäftsführerin des Vereins. „Bei der Sortenwahl mussten wir sowohl berücksichtigen, welche Sorten als Dörrobst schmackhaft sind, sich maschinell verarbeiten lassen und in ausreichender Menge und schlechteren Obstjahren vorhanden sind“, ergänzt sie.

apfelchipsinfo48 Bewirtschafter – davon auch einer aus Mössingen – lieferten Äpfel an insgesamt vier Annahmestellen im Vereinsgebiet ab. Hohe Qualitätsanforderungen an das Obst im Hinblick auf Form, Größe und Reifegrad des Obstes sowie die Gewährleistung, dass die Äpfel aus dem Vereinsgebiet und von großkronigen, gepflegten Streuobstbäumen stammen, setzten dabei besondere Maßstäbe für die Erzeuger.

„Ich konnte für die Apfel-Chips das Obst mit guter Qualität aus meinen aufwändig gepflegten Streuobstwiesen liefern und habe dafür einen fairen Preis erhalten“, sagte Roland Lieb aus dem Ermstal, der 150 Kilogramm Äpfel für das Projekt beisteuerte. 1 Euro pro Kilogramm – das ist der symbolträchtige Preis, mit dem der Verein die Bewirtschafter entlohnte. „Knapp 26.000 Euro konnten wir über das Produkt in die Hände der Streuobstwiesen-Bewirtschafter geben“, sagte Schropp stolz, ist es doch eines der wichtigen Ziele des Vereins, die arbeitsintensive Bewirtschaftung der Streuobstwiesen fair zu honorieren und so auch dafür Sorge zu tragen, dass das Landschaftsparadies vor unserer Haustüre eine Zukunft hat. Ein Projekt mit Signalwirkung, insbesondere in einem Jahr, in dem der Mostobstpreis auf absolutes Kellerniveau sank.

„Verbraucherinnen und Verbraucher können sich gezielt für regionale Streuobst Apfel-Chips entscheiden. Initiativen wie das Schwäbisches Streuobstparadies leisten einen wesentlichen Anteil daran, dass sich regionale und nachhaltig erzeugte Produkte wie diese am Markt behaupten können“, sagte Minister Bonde.

Regionale Partner arbeiten Hand in Hand

Weiterverarbeitet wurden die Äpfel bei der Firma Gätschenberger & Arnold in Billigheim-Katzental. Dort wurden die Äpfel geschnitten und getrocknet. Bei der Firma HUOBER Brezel in Erdmannhausen kamen die knusprigen Chips schließlich in die Tüte, die bei der Firma Südpack in Ochsenhausen produziert wurde. „Ohne unsere Partner könnten wir so ein Projekt nicht stemmen“, sagte Maria Schropp. „Die Verarbeitungs- und Vermarktungsstrukturen für solche neuartigen Produkte aus den Streuobstwiesen müssen erst aufgebaut werden. Dafür brauchen wir starke Partner, die nicht nur ihre Fähigkeiten und Kenntnisse einbringen, sondern auch den ideellen Wert dieses Vorhabens erkennen und leben“, ergänzte sie.

Diesen Wert hat auch die Handelsgesellschaft EDEKA Südwest erkannt, die sofort begeistert war, als die Geschäftsführerin im Mai dieses Jahres mit der Idee in der Zentrale in Offenburg aufschlug. Nun sind die Streuobst Apfel-Chips im Zentrallager bei der EDEKA gelistet und können von allen Märkten im Vereinsgebiet bestellt und verkauft werden. Darüber hinaus sind EDEKA und der Verein eine besondere Partnerschaft eingegangen: Die Handelsgesellschaft ist seit Mitte des Jahres Mitglied im Verein und verknüpft den Verkauf der Apfel-Chips mit einer Aufpreis-Kampagne. „Pro verkaufter Packung Streuobst Apfel-Chips erhält der Verein Schwäbisches Streuobstparadies eine Prämie von fünf Cent, die die Partner dann gemeinsam in ein Streuobst-Projekt oder die Weiterentwicklung des Produkts investieren wollen. „Wir wollen als Einzelhandelsunternehmen Verantwortung für unsere Produkte und die Erzeuger übernehmen“, sagt Christhard Deutscher, Leiter der Unternehmenskommunikation bei der EDEKA Südwest. „Dazu gehört auch, dass wir die Vermarktung solcher außergewöhnlichen Produkte mit allen unseren Möglichkeiten unterstützen.“