Kategorie-Archiv: Sonstiges

Trotz Ernteausfall aktiv

Zur Lehrfahrt unterwegs waren am Freitag 10.11. die Beteiligten am Steinlachtäler Most. Ziel der Freunde des Mostes aus den einzelnen OGVs Bodelshausen, Ofterdingen, Mössingen, Nehren, Dusslingen, Gomaringen und dem Netzwerk Streuobst war der nordöstliche Zipfel des Streuobstparadieses im Raum Göppingen. Die Fahrt stand unter dem Motto „Verwertung alter Obstsorten aus den Streuobstwiesen“. Erste Station war die Manufaktur Jörg Geiger in Schlat.

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Jörg Geiger persönlich führte durchs Stammwerk und die Manufaktur, begleitet von Spezialitäten im Glas und leckerem Lauchkuchen. Die Gruppe tauchte ein in die Herstellung der unterschiedlichsten Produkte der Manufaktur. Gezeigt wurden alkoholfreie PriSeccos wie Mirabellengold aus Mirabellen und Zitronenverbene, oder auch innovative Cuvees wie z.B. Cuvee Nr. 20 Mostbirne/Wacholder/Schlehe, die viel in der Spitzengastronomie ausgeschenkt werden.

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Die Manufaktur verwendet 70 verschiedene Kräuter, 20 verschiedene Blüten und 200 Gewürze. Weiter ging es zur hohen Kunst der Destillation, bei der nur sortenreine Brände hergestellt werden. Das Obst kommt aus der näheren und weiteren Region. Es wird nach Sorten getrennt angenommen und mit teilweise hohem Aufpreis vergütet. Im Rüttelkeller bei Kerzenschein wurde der legendäre Birnenschaumwein aus der Obstsorte Champagner Bratbirne verkostet und zum Abschluss gab’s noch eine Kostprobe von Süßweinen.

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Bei so viel angeregter Diskussion und den leckeren Spezialitäten fiel der Aufbruch schwer, doch es wartete noch ein weiteres Highlight auf die Gruppe. Treffpunkt war Bad Ditzenbach-Gosbach beim Kräuterhaus Sankt Bernhard. Von dort aus startete die Führung durch den Obstsortenlehrpfad mit August Kottmann. Im Kräutergewächshaus gab es eine geografische und geschichtliche Einführung in die Region „Oberes Filstal“.

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Trotz widrigster Wetterverhältnisse startete danach die Führung durch den Lehrpfad. Die interessanten Erklärungen über Geschichte und Verwendung der alten Obstsorten, sowie die amüsanten Anekdoten von August Kottmann ließen die Beteiligten das schlechte Wetter und die Zeit vergessen. Bei der Rast unterwegs unterm Schirm mit leckeren Köstlichkeiten wie Ofenschlupfer, Kranzbrot oder Marmeladebrot, sowie Kaffee und geistige Getränke zur Aufwärmung und nichtalkoholische Säfte für den Durst war das schlechte Wetter völlig vergessen.

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Doch die Fortsetzung der Führung war auch kein Problem, denn im Gasthof Hirsch von August Kottmann wartete eine warme Stube zum gemütlichen Ausklang der Lehrfahrt bei leckeren Gerichten aus der heimischen Küche des Sohnes von August Kottmann.

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Nach der herzlichen Verabschiedung machte sich die Gruppe zufrieden auf den Nachhause weg. Ein besonderer Dank gebührt dem Organisator der Ausfahrt Willy Junger vom OGV Gomaringen und lässt auf weitere solcher Aktivitäten hoffen.

Sturm und Wasserdrang

Der Sturm „Ophelia“ erntete diese Äpfel im irischen Tipperary, die Niederschläge von „Brian“ spülten sie in einer Ecke der Obstwiese zusammen. Das irische „Farmers Journal“ und die „Irish Apple Growers“ brachten die Story in die Welt.

[gefunden im Kraftfuttermischwerk]

Streuobstkalender 2018

Auch in diesem Jahr war der nimmermüde Rudi Schneider in den Streuobstwiesen unterwegs. Aus der beträchtlichen Bildausbeute hat der leidenschaftliche Fotograf die allerschönsten Tier- und Landschaftsaufnahmen ausgewählt und zum „Streuobstkalender 2018“ zusammengestellt.

Ab sofort erhältlich: Der Streuobstkalender 2018 von Rudolf Schneider

Ab sofort erhältlich: Der Streuobstkalender 2018 von Rudolf Schneider

Der Kalender im Format DIN A3 quer ist ab 30.9.2017 zum Preis von 16 Euro hier erhältlich:

  • Bücher Schramm in Mössingen
  • Kühbauch’s Ouelle in Mössingen
  • NABU-Geschäftstelle in Belsen
  • Pflanzenhöfle Rein in Öschingen

Wer sich sein Exemplar schon jetzt sichern möchte, kann es auch auf der sehenswerten Website von Rudi Schneider direkt bestellen.

Frühling lässt den Flieger flattern

Unser Überflieger Hans Wener ging vergangenen Montag bei strahlendem Wetter in die Luft und brachte zwei Bilder mit, die uns aus unterschiedlichen Gründen gut gefallen.

Nummer eins zeigt die Mössinger Streuobstwiesen unterhalb des Farrenbergs (in der Bildmitte erkennt man das Schützenhaus). Kommentar Wener: „Die Kirschenblüte wird von den Birnen überholt“.

Luftbild: Hans Wener

Luftbild: Hans Wener

Und Nummer zwei das PAUSA-Quartier. Die Bauarbeiten auf dem Löwensteinplatz im Zusammenhang mit dem geplanten Streuobstzentrum haben begonnen.

Luftbild: Hans Wener

Luftbild: Hans Wener

Kirschblütenfest mit Wanderwegeröffnung

Das 6. Nehrener Kirschblütenfest wird ein besonderes, denn dieses Jahr gibt es nicht nur das bekannt bunte Programm der Nehrener Vereine unter blühenden Kirschbäumen. Am Sonntag, 23. April wird gleichzeitig ein neuer Premiumwanderweg eröffnet, die „Firstwaldrunde“. Dieser interkommunale Wanderweg, der unter dem kreisweiten Label „Früchtetrauf“ vermarktet wird, führt rund um die ehemalige Burg „First“. An der Freizeitanlage Schwanholz beginnend reihen sich viele Highlights und markante Aussichtpunkte an dem Weg: der Lehrpfad „Bäume des Jahres“, der NABU-Barfußpfad, die Brücken am Jägerwegle, die „Dicke Eiche“, der Aussichtspunkt Schlossbuckel, das Öschinger Gartenhausgebiet oder auch der neu geschaffene Rastplatz Laferwald. Und natürlich das weithin bekannte Nehrener Kirschenfeld. Das hier stattfindende Kirschblütenfest hat folgendes Programm:

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Ungeduldige Wanderfreunde, die die Eröffnung des Wanderwegs nicht erwarten können, finden hier schon mal den Plan der Firstwaldrunde. Beschilderung und Möblierung (Panoramaliegen!) sind allerdings noch nicht ganz fertig.

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Weiß jemand Omel-Rat?

„Woher kommt eigentlich das Wort Omel?“, fragt der radelnde Steinlach-Boten-Reporter Jürgen Jonas in seiner Samstagkolumne und findet weder im Internet noch im Atlas schlüssige Deutungen. Auch wir haben keine Ahnung und empfanden die Suche im Internet als eher verstörend denn hilfreich.

Kann der geneigte Leser dieser Seite – oder die geneigte Leserin – etwas zur Klärung beitragen? Oder in Jonas‘ Worten formuliert: „Vielleicht weiß jemand Omel-Rat!“

Städtischer Obstverkauf

Wer Interesse am Obst der städtischen Streuobstwiesen hat, kann sich im Rathaus Mössingen, Frau Melzer, Zimmer 3.16 (3.OG), Telefon 370-337 melden. Dort gibt es auch Auskünfte zum Obstverkauf.

Dieses Jahr wird der Verkauf des Ertrages von Obst aus den städtischen Anlagen und den Streuobstwiesen nach Anmeldung und Terminabsprache direkt auf den Wiesen durchgeführt.

Auf städtische Zwetschgen müssen Sie leider verzichten, die Zwetschgenbäume haben dieses Jahr keinen Ertrag.

(aus den Stadtnachrichten)