Schlagwort-Archiv: Der rote Mössinger

Birnenernte erfolgreich

Gute Nachrichten für Freunde des „Roten Mössingers“. Während die Apfelernte dieses Jahr meist mau ausfiel, gibt es genügend Birnen für den beliebten „historischen“ Secco. Am vergangenen Samstag schwärmten wieder fleißige Helfer aus, um viele über die Mössinger Gemarkung verteilten Oberösterreicher Weinbirnen und Schweizer Wasserbirnen aufzulesen. Geschätzte 700 Kilogramm kamen dabei in drei Stunden zusammen.

Prächtiges Oktoberwetter bei der Birnenernte für den "Roten Mössinger".

Prächtiges Oktoberwetter bei der Birnenernte für den „Roten Mössinger“.

Übrigens: Wer Bäume mit Oberösterreicher Weinbirnen oder Schweizer Wasserbirnen hat und sie selbst nicht ernten mag, kann das Obst gerne für das Projekt „Roter Mössinger“ spenden. Einfach Kontakt aufnehmen – wir kümmern uns dann darum. Der Erlös kommt dem Netzwerk Streuobst zugute.

Der rote Mössinger 2016 ist da!

der-rote-moessinger_scr_250Der beliebte Birnensecco mit der auffälligen Farbe ist wieder verfügbar. Der vierte Jahrgang dürfte wegen der bescheidenen Ernte 2015 schneller verkauft sein wie sein Vorgänger. Wer sich also sein spritziges Sommergetränk sichern möchte, sollte das bald tun. Und zwar an folgenden Verkaufsstellen in Mössingen:

  • Fischer’s Getränkemarkt, Auf der Lehr 30
  • Kühbauch’s Quelle, Karl-Jaggy-Straße 4
  • Kulturcafé Chamäleon in der Mössinger Kulturscheune, Brunnenstraße 3/1
  • REWE, Bahnhofstraße 22
  • Spezialitäten-Compagnie, Stegstraße 8
  • Hermann Streib, Karl-Jaggy-Straße 43

Dunkel lagern und kühl trinken – Prost!

Liebliche Birne

Der rote Mössinger - Etikett vorneImmer wieder werden wir gefragt: wie entsteht eigentlich der „Rote Mössinger“? Hier ein kleiner Überblick über die laufende Produktion des Birnenseccos, der sich seit 2013 wachsender Beliebtheit in Mössingen erfreut und bei keinem Geschenkekorb der Stadtverwaltung fehlen darf.

Nach dem Rekordjahr 2014 waren Oberösterreicher Weinbirnen im Herbst 2015 nur dünn gesät. Darum wird der diesjährige „Rote Mössinger“ zum Großteil aus Schweizer Wasserbirnen bestehen. Die gute Nachricht: Davon gab’s genug und auch die Oechslegrade waren hervorragend. Bei zwei Lieferungen zur Kellerei Holweger nach Täbingen wurden 1.312 kg Birnen abgegeben. Sie wurden unmittelbar nach der letzten Lieferung gemahlen, gepresst und nach zweimaligem Klären (Absetzvorgang über Nacht) zum Vergären in einen Stahltank abgefüllt – insgesamt 750 Liter.

Anschließend wurde sofort geschwefelt und Hefe zugesetzt. Nach etwa vier Wochen war der Gärprozess, unterstützt von Stickstoff, abgeschlossen. Nach der Gärung wurde der Most mit Papierfilter und Druckpumpe bis in den sterilen Bereich (Maschengröße kleiner 0,2 µ) filtriert. Mithilfe von Polyvinylpolypyrrolidon (PVPP) und Gelatine wurden zudem Gerbstoffe und Polyphenole entfernt, die sonst nach dem Verperlen und Abfüllen eine Trübung möglich machen und die Optik des Getränks negativ verändern könnten.

Der rote Mössinger - Etikett hintenEnde März folgte dann einer unserer Lieblingstermine: Das Abstimmen des roten Mössingers in der Holwegerschen Mosterei. Hans Wener berichtet davon live: „Pünktlich um 19.00 Uhr kamen wir in Täbingen an und wurden schon erwartet. Im durch den Sägmehlofen beheizten gemütlichem Vorraum standen schon das Ausgangsprodukt im Krug (der vergorene Saft) und im Druckbehältnis das nach bisheriger Mischung (gegärter Saft, Süßreserve 10%, Johannisbeersaft/Konzentrat 2% mit Kohlensäuredruck) vorgemischte „Rote Mössinger“-Produkt 2015 auf dem Tisch. Bei gewohnt guter Atmosphäre (eine Packung Knabberzeug wurde geöffnet), fühlten wir uns willkommen und gingen sofort zum Probieren über. Der Saft war nicht so stark adstringierend (mehr Schweizer Wasserbirne) wie im letzten Jahr, hat einen hohen Oechslewert, d.h. auch einen entsprechend hohen Alkoholwert (8,7%). Durch die Zusetzung von Süßreserve wird er noch niedriger. Bei dem Test der angemischten Konzentration einigten wir uns auf mehr Süßreserve als Zusatz (12%), das erhöht die Lieblichkeit und den Birnengeschmack.“

Bei einer Fachfirma in der Pfalz wird nun der Birnenmost in einem Tank über zwei Wochen mit 2,5 bar Kohlensäure beaufschlagt. Mit dieser Methode erreicht man eine feinperlige Bindung der Kohlensäure in dem Produkt. Dieser Prozess unterscheidet sich von Billigprodukten, bei denen sich durch eine kurzfristige Beaufschlagung mit Kohlensäure beim Abfüllen später beim Einschenken nur große Kohlensäureblasen ergeben, die sich im Glas sofort auflösen.

Nach dem Abfüllen und Etikettieren in der Pfalz wird unser neuer „Roter Mössinger“ voraussichtlich ab Mitte Mai verfügbar sein.

Der rote Mössinger 2016

Obenauf: Oberösterreicher Weinbbirnen. Mittendrin: Schweizer Wasserbirnen: Hintenraus kommt Roter Mössinger.

Obenauf: Oberösterreicher Weinbbirnen. Mittendrin: Schweizer Wasserbirnen: Hintenraus kommt Roter Mössinger.

Wir haben eine gute und eine schlechte Nachricht für den Birnensecco „Der rote Mössinger„. Zuerst die schlechte: Die Ausbeute an Oberösterreicher Weinbirnen war dieses Jahr besch…eiden. Und das, obwohl uns viele private Gütlesbesitzer unterstützt hatten, mit der Erlaubnis, ihren Baum zu ernten. Es war einfach kein Österreicher-Jahr. Ganz anders sah es mit den Schweizer Wasserbirnen aus. Und so entschlossen wir uns, wie schon einmal 2013, zu einem halbsortenreinen Secco. Die gute Nachricht: Die erzielten Oechslegrade weisen darauf hin, dass der 2016er Secco dem diesjährigen nicht nachstehend wird.

Kurz: Wir haben nur etwa ein Drittel der letztjährigen Ernte einfahren können, dafür aber eine gute.

Birnen für den roten Mössinger gesucht!

der-rote-moessinger_scr_250Bevor die Restbestände unseres Birnenseccos „Der rote Mössinger“ 2015 in den Verkauf gehen, machen wir uns schon an die Planung für 2016. Die Erträge auf den Birnbäumen sehen nicht so gut aus wie im extrem guten Jahr 2014, von daher suchen wir nach weiteren Birnbäumen der Sorte „Oberösterreicher Weinbirne„, die wir ernten und für die Produktion des „Roten Mössingers“ verwenden dürfen. Ein kleines Dankeschön wird es natürlich auch geben. Wer einen Birnbaum anzubieten hat, meldet sich bitte bei
Michael Lang (01523.1868592) oder per Mail unter birnenlese@hauptdomaine.de.

Wer sich nicht sicher ist, ob der eigene Birnbaum eine „Oberösterreicher Weinbirne“ ist, kann ebenfalls Kontakt aufnehmen, unsere Experten werden dann bei der Bestimmung helfen.
Eine gemeinsame Ernteaktion „Mössinger ernten Mössinger“ wird es voraussichtlich Ende Oktober wieder geben. Helferinnen und Helfer sind herzlich willkommen und können sich auch jetzt schon unter den oben genannten Kontaktdaten melden. Bei einem gemeinsamen Vesper bleibt genug Zeit für einen gemütlichen Schwatz. Der genaue Termin wird über Amtsblatt und Website bekannt gegeben.

Frisch und rot

Der rote Mössinger

Der rote Mössinger

Der rote Mössinger 2015 ist da! Frisch, spritzig und natürlich rot präsentiert sich der original Mössinger Birnensecco pünktlich zur ersten Hitzewelle des Jahres als ideales Party- und Sommergetränk, aber auch passend zu vielen Speisen und zu jedem Feier-Anlass.

Schon die späte Ernte am 11. Oktober 2014 versprach „1a Qualität“ (Kellermeister Stefan Holweger), die nun bei einem Alkoholwert mit 7,3 Volumenprozent beweisen darf, was in ihr steckt. Verkaufsstellen sind derzeit

  • Fischer’s Getränkemarkt, Auf der Lehr 30
  • Kulturcafé Chamäleon in der Mössinger Kulturscheune, Brunnenstraße 3/1
  • REWE, Bahnhofstraße 22
  • Spezialitäten-Compagnie, Stegstraße 8
  • Hermann Streib, Karl-Jaggy-Straße 43

Wohl bekomm’s!

Drei Tonnen

Der Aufruf zur Sammelaktion „Mössinger ernten Mössinger“ zeigte vergangenen Samstag, 11. Oktober Wirkung:

Weiße Eimer, gelbe Birnen, fleißige Hände.

Weiße Eimer, gelbe Birnen, fleißige Hände.

Viele fleißige Hände halfen dieses Jahr wieder, gelbe Oberösterreicher Weinbirnen in große grüne Kisten zu schütten. Nach eineinhalb Stunden war bereits die erste Tonne eingesammelt und musste abtransportiert werden – in die Küferei und Kellerei Holweger in Täbingen. Dort griff sich Stefan Holweger schon bei der Einfahrt eine Birne, biss hinein und strahlte. „1a Qualität“, vermeldete der Kellermeister, lud die Ladung ab und brachte gleich zwei neue Kisten.

Währenddessen wurde in Mössinger weiter gesammelt und gesammelt, Baum für Baum, die von freundlichen Mössinger Bürgern zur Verfügung gestellt wurden. Und flugs war der nächste Hänger voll.

Birnen ohne Ende

Birnen ohne Ende

Am Ende waren es drei Tonnen sortenreines Obst, die in Täbingen auf die Waage gebracht wurden. Und damit ist auch klar, dass es im nächsten Jahr ausreichend „Roter Mössinger“ geben wird. Eine erste Bestellung ging gestern aus Köln ein.

Eine gelbe Pracht.

Eine gelbe Pracht.

Prickelnd rot …

Der rote Mössinger

Der rote Mössinger

… präsentiert sich der neue „rote Mössinger“. Der Birnensecco aus ungespritzten, hochstämmigen Oberösterreicher Weinbirnen und Schweizer Wasserbirnen kommt auch dieses Jahr ausschließlich von Mössinger Bäumen und schmeckt vor allem gut gekühlt als prickelndes Sommergetränk. Der schlechten Ernte wegen konnten nur 750 Flaschen produziert werden, die sicherlich wieder schnell verkauft sein werden. Erhältlich ist er bei folgenden Verkaufsstellen:

  • Spezialitäten-Compagnie, Stegstraße 8
  • Hermann Streib, Karl-Jaggy-Straße 43
  • Kulturcafé Chamäleon in der Mössinger Kulturscheune, Brunnenstraße 3/1
  • REWE, Bahnhofstraße 22

Auch in der Gastronomie wird der rote Mössinger ausgeschenkt – derzeit im Restaurant Lamm und im Kulturcafé Chamäleon.

Eine weitere Gelegenheit bietet sich außerdem beim Baden im Blütenmeer am 11. Mai.

Zum Wohlsein!

Geliefert

Der rote Mössinger ist geliefert.

Der rote Mössinger ist geliefert.

750 Flaschen in 125 Kartons auf 2 Paletten: Der rote Mössinger 2014 ist da! Angesichts der mageren Ernte im Herbst 2013 ist das sogar eine stattliche Zahl. Nichtsdestotrotz wird der rote Mössinger auch 2014 ein rares Gut bleiben. Erste Gelegenheit, den Birnensecco zu kosten, der dieses Mal aus Oberösterreicher Weinbirnen und Schweizer Wasserbirnen gewonnen wurde, gibt es beim Mostseminar am kommenden Freitag in der Kulturscheune. Dort wird der rote Mössinger im übrigen auch weiterhin verkauft werden. Eine erste Kostprobe ergab: satte Farbe, fruchtiger Geschmack, spritzige Konsistenz. Gekühlt getrunken ein wunderbares Sommergetränk, das mit seinen 5,8 Volumenprozent Alkohol sogar noch leichter daherkommt als sein Vorgänger.