myBäumle wächst

myBäumle.de

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Seit Herbst 2016 gibt es jetzt das Patenschaftsprojekt „myBäumle“ – eine Idee des Netzwerks Streuobst, die gemeinsam mit dem integrativen Unternehmen „Arbeit in Selbsthilfe“ und der Stadt Mössingen umgesetzt wurde. Sage und schreibe 124 Patinnen und Paten haben mittlerweile für 180 Mössinger Streuobstbäume Patenschaften übernommen. Das ist schon erstaunlich und erfreulich zugleich. Aber nun gibt es einen neuen Erfolg zu vermelden: Der Mössinger Unternehmer Nusret Eroglu wollte zum Erhalt seiner zweiten Heimat etwas beitrage und sich für die Natur und Gesellschaft einbringen. Er übernahm jetzt die Patenschaft für eine 225 Ar große Streuobstwiesenfläche mit gut 60 Bäumen. „Der Mensch ist, was er gemacht hat“, sagt Nusret Eroglu, „ich fühle mich hier wohl, das ist keine große Sache, sich einzubringen ist unsere Pflicht“. Wir sagen: Danke.

Andere Mössinger Unternehmen, denen es ähnlich geht, sind herzlich eingeladen, ebenfalls eine Patenschaft zu übernehmen. Geeignete Flächen und Bäume gibt es (leider) noch genug. Wer eine Argumentationshilfe benötigt, darf sich gerne die Broschüre zu Gemüte führen, die wir 2018 speziell für interessierte Firmen aufgelegt haben:

Titelbild der myBäumle-Broschüre für Unternehmen

Fachgutachten Streuobst

Das Ministerium für Ernährung, Lä#ndlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg möchte die Streuobstkonzeption des Landes überarbeiten und „an die aktuellen Bedarfe beim Streuobst“ anpassen. Im Vorfeld wurde daher ein Gutachten in Auftrag gegeben, das die Situation analysiert und darauf aufbauend Handlungsfelder benennt „sowie konkrete Maßnahmen und Handlungsoptionen für einen zukunftsfähigen, effizienten und innovativen Streuobstbau“ aufzeigt. Die Streuobstneukonzeption wird für Ende des Jahres 2022 erwartet.
Hier ist das Gutachten downloadbar.

Apfelwoche 2022 – jetzt anmelden!

Logo "Mössinger Apfelverkauf"Laut einer wissenschaftlichen Untersuchung sagen 96 Prozent der Mössinger:innen, dass Streuobst zu Mössingen gehört. 93 Prozent finden es wichtig, diese Kulturlandchaft zu erhalten und zu schützen.

Daher glauben wir, dass Mössingen auch eine angemessene Apfelwoche verdient. 2020 musste sie pandemiebedingt leider ausfallen und 2021 eher auf Sparflamme laufen. 2022 möchten wir gerne durchstarten und bei der elften Mössinger Apfelwoche wieder ein so volles und buntes Programmheft haben wie vor der Pandemie.

Alle können dabei helfen mit einem Produkt, einer Veranstaltung, einer Apfelidee für Mössingen. Es braucht nicht viel zu sein. Jeder noch so kleine Beitrag findet seinen Platz im Programmheft und zeigt Mössingen, wer für die Streuobstwiesen brennt.

Einsendeschluss ist der 31. Juli, das Anmeldeformular gibt es hier.
Wir freuen uns auf euren Beitrag!

Tag der Regionen

Logo "Tag der Regionen"Am 2. Oktober 2022 ist wieder „Tag der Regionen„. Der Aktionstag soll Gegengewichte zum Globalisierungstrend schaffen: Regional abgesetzt werden heute (nach Schätzung der Enquete Kommission zum Schutz der Erdatmosphäre) gerade mal 5% aller Produkte. Das heißt, es werden völlig gleichartige Produkte auf dem Weltmarkt hin und her transportiert: z.B. Spanische Tomaten nach Holland, holländische Butter nach Spanien oder Ziegel aus China nach Deutschland. Die langen Transportwege für Lebensmittel und Gebrauchsgüter aus fernen Ländern belasten die Umwelt und Frischwaren verlieren dabei an Qualität. Dagegen setzen viele, v.a. klein- und mittelständischen Betriebe, auf den Einsatz bzw. das Angebot von Rohstoffen und Produkten aus der näheren Umgebung und erhalten somit Arbeitsplätze in der Region.
All das war mit ein Grund, das Mössinger Apfelfest ins Leben zu rufen. Regionale Hersteller und Produzentinnen zeigen und verkaufen hier ihre Produkte rund um den Apfel – und vieles mehr. Das familienfreundliche Mössinger Apfelfest ist daher auch dieses Jahr wieder Teil des „Tags der Regionen“. Am 2. Oktober 2022.

Standpunkt

Plakat des Bauernverbands zu Arbeit der Bauern in Streuobstwiesen

Lieber Bauernverband!

Es stimmt. Ohne Landwirte wäre die Pflege der Streuobstwiesen nicht machbar. Ebensowenig ohne den Einsatz vieler privater Gütlesbesitzer. Insofern ist der Standort dieses Schildes gut gewählt. Weiter hinten mäht der Bauer, hier vorne, auf dem Netzwerkstückle wir. Wenn alle zusammen daran arbeiten, wenn die Wiese nicht nur gemäht, sondern die Bäume auch fachgerecht geschnitten werden und wenn die Gesellschaft den Wert des Streuobst kennt, ist allen geholfen.

Dein Netzwerk Streuobst

Plakat des Bauernverbands vor der Streuobstwiese  des Netzwerks Streuobst mit der Überschrift "Wir machen Kulturlandschaft"

Mähzeit

Es war wieder Mähzeit auf dem Netzwerkstückle. Hier der nagelneue Balkenmäher unseres Verleihs „Schaff’s gut“ bei seinem ersten Einsatz. Wie stark die Beanspruchung von Mensch und Maschine ist, konnte man daran ablesen, wieviele Brezeln anschließend vertilgt wurden und dass der zweite Mäher seinen Geist aufgab. Ab in die Werkstatt!

Mann beim Mähen einer Wiese mit Balkenmäher von der Seite

Mann beim Mähen einer Wiese mit Balkenmäher von vorne

Besuch aus Sunthausen

Eine supernette Truppe kam da angereist. Die Landfrauen aus Sunthausen machten am Samstag ihren Jahresausflug nach Mössingen. Interessiert lauschten Sie den Streuobstguides Oliver Geiger und Sabine Mall-Eder, die Sie über das Mössinger Streuobstwegle führten. Zwischendurch gab es eine Verkostung aus dem Café Pausa – natürlich mit Streuobstprodukten. Und weil zwei Bäume weiter gerade Kirschenernte war, gab’s noch frische Kirschen auf den Tisch dazu. Direkt aus der Omel.

Streuobstguides und Landfrauen bei der Verkostung

Streuobstguides und Landfrauen bei der Verkostung

Omel voll mit Kirschen im Baum hängend