Bald ist es wieder soweit: Vom 27.9. bis 4.10.2026 zeigt Mössingen, was es in Sachen Apfel drauf hat. An dieser Stelle stellen wir in loser Reihenfolge einige Highlights vor. Natürlich gibt es das Gesamtpaket wie immer auch als Programmheft (hier herunterladen).
Keinen Moment gezögert hat Dietmar Nill, als wir ihn darum baten, einen Film zum 15. Jubiläum der Apfelwoche zu zeigen. Und unser Wunsch, es möge etwas über die heimischen Streuobstwiesen sein, passte perfekt zu seiner Arbeit in den letzten Jahren. Während er sonst überall in der Weltgeschichte herumreist, war er in jüngerer Zeit hauptsächlich in der Heimat unterwegs. Und so kam es, dass wir nun quasi eine Weltpremiere feiern dürfen. Und nicht nur das: Dietmar Nill wird höchstpersönlich anwesend sein und über seine Arbeit berichten. Wir freuen uns sehr!
In Mössingen muss man Dietmar Nill nicht vorstellen. Er zählt zu den bedeutendsten Naturfotografen und Naturfilmern Deutschlands und wurde fünfmal zum „Naturfotografen des Jahres“ gekürt. Seit Jahrzehnten widmet er sich mit außergewöhnlicher Geduld und technischem Können der Beobachtung und Dokumentation der Tierwelt. Seine vielfach preisgekrönten Fotografien und Filme eröffnen faszinierende Einblicke in das verborgene Leben von Wildtieren. Besonders bekannt ist Nill für seine spektakulären Aufnahmen von Greifvögeln, Eulen und Fledermäusen. Seine Arbeit verbindet beeindruckende Bilder mit einem eindringlichen Plädoyer für den Schutz der Natur und ihrer Lebensräume.
Dietmar Nill filmte in den vergangenen beiden Jahren intensiv auf Ofterdinger und Mössinger Gemarkung. Ausschlaggebend war die Entdeckung des Steinkauzes in Ofterdingen, der durch die Klimaerwärmung nun auch bei uns angekommen ist. Im Film wird nicht nur der Steinkauz beleuchtet, sondern auch viele andere Arten, die in der Streuobstwiese zu Hause sind. Mit hohem Zeitaufwand konnte er faszinierende Verhaltensweisen festhalten.
- Lichtspiele Mössingen, Höfgasse 12
- Apfelfreitag, 2.10., 20:15 Uhr
- D 2026, 53 min.
- Der Film wird bei der Apfelwoche in dieser Form erstmals gezeigt. Dietmar Nill ist anwesend und erzählt von seiner Arbeit.







Neueste Kommentare