Lokaler geht es nicht: Der traditionelle Film zur Mössinger Apfelwoche kam dieses Jahr aus Mössingen. Der bekannte Naturfilmer und -fotograf Dietmar Nill war die letzten Jahre vor allem auf den heimischen Streuobstwiesen unterwegs. Und was er am Apfelfreitag mit ins gut besetzte Kino brachte, war eine wundervolle Hommage auf die Kulturlandschaft vor unserer Haustüre.
Ob in Ofterdingen, Belsen, Öschingen oder Mössingen; viele Kinobesucherinnen und -besucher erkannten ihr eigenes Stückle wieder oder beobachteten fasziniert die Vogelflugperspektive auf bekannte Spazierwege. Während unsereins am Wochenende durch die Wiesen streift, radelt oder reitet und vielleicht mal ein Reh, einen Grünspecht oder Admiral entdeckt, da war Dietmar Nill täglich frühmorgen oder abends stundenlang unterwegs, um auch seltenere Bewohner unseren Streuobstwiesen mit der Kamera ganz nah heranzuholen.
Ob Steinkauz, Halsbandschnäpper oder Wendehals: Nill beobachtet sie nicht nur geduldig, sondern schafft es gleichzeitig, ihre Lebenswelt hautnah einzufangen. Exklusiv fürs Mössinger Publikum erzählt er höchstpersönlich fachkundig und einfühlsam vom Leben, Werden und Vergehen der Natur um uns herum. Kongenial geschnitten und vertont von seiner Schwester Susi Rein, die ihren Jahresurlaub dafür opferte, zeigt der Film einfühlsam und auf technisch hohem Niveau, was uns auf unseren Spaziergängen oft entgeht.
Im Anschluss beantwortete Dietmar Nill geduldig und fachkundig viele Fragen aus dem tief beeindruckten Publikum. Und vermutlich wird der eine oder die andere den Film gerne noch ein zweites Mal anschauen. Die Gelegenheit dazu besteht am 23. und 24. Oktober in der Martin-Luther-Kirche:


Bald ist es wieder soweit: Vom 27.9. bis 4.10.2026 zeigt Mössingen, was es in Sachen Apfel drauf hat. An dieser Stelle stellen wir in loser Reihenfolge einige Highlights vor. Natürlich gibt es das Gesamtpaket wie immer auch als Programmheft (





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