Schlagwort-Archiv: Mössingen

Obstannahme ab heute

Von heute, Montag 6. September an, gibt es beim Mössinger Freibad (alter Festplatz) eine Annahme für Streuobst. In dieser ersten Woche ist dann dienstags bis freitags von 8 bis 12 Uhr geöffnet und samstags von 8 bis 14 Uhr. Die AiS (Arbeit in Selbsthilfe) springt damit in die Lücke, die entstand, weil in Mössingen die Firma Streib die Annahme schloss. Die AiS arbeitet wie bisher mit der Bodenseekelterei zusammen.

In der ersten Woche gibt es keinen Saftumtausch, sondern nur eine Annahme zum Tagespreis, der aktuell bei zehn Euro für 100 Kilo Obst liegt. Das liegt an der zur Zeit noch schlechten Obstqualität, die sich nur etwa in der Brennerei verwerten lässt.

Übernächste Woche, ab dem 13.September, gibt es dann längere Annahmezeiten und Saftumtausch. Am Donnerstag ist immer ein spezieller Tag für die Birnenannahme. Sollte starker Andrang herrschen, werden die Öffnungszeiten ausgeweitet. Marcus Hölz, Geschäftsführer der AiS, legt Wert auf die Feststellung, das die AiS mit der Obstannahme einen Service für Wiesenbesitzer anbietet. „Finanziell ist das für uns ein Nullsummenspiel.“

Kirschen zum Selbsternten

Dieses Jahr findet kein Kirschenverkauf der Stadt Mössingen statt. (aus den Stadtnachrichten)

In den Kirschenanlagen in Belsen, Brunnentröge und Bavendorf (Alter Morgen) dürfen die Kirschen auf eigenes Risiko selbst geerntet werden. Eine Leiter ist erforderlich. Die Stadt bittet bei der Ernte mit den Bäumen schonend umzugehen. Die Kirschen wurden nicht gespritzt.

Mössinger Kirschen

Mössinger Kirschen

Die Kirschenanlage Bavendorf ist umzäunt und wird am Eingang mit einem rot-weißen Flatterband markiert. Die Kirschenanlage Brunnentröge wird abschnittsweise durch Pfosten mit einem rot-weißen Flatterband gekennzeichnet. Die Stadtverwaltung bittet die Bürgerinnen und Bürger nur innerhalb dieser so gekennzeichneten städtischen Flächen die Kirschen zu ernten.

Die Stadt erlaubt die Kirschenernte ausschließlich auf diesen Flächen, um das versehentliche Abernten auf Privatgrundstücken zu vermeiden.

In der oberen und unteren Anlage auf der Olgahöhe in Mössingen dürfen keine Kirschen gepflückt werden, da momentan die Bäume mit alten Sorten kartiert und bestimmt werden.

Weitere Auskünfte erteilt Frau Wels bei der Stadtverwaltung. Das Telefon ist Montag, Dienstag und Donnerstag nachmittags sowie Mittwoch und Freitag vormittags besetzt unter Telefon 07473/370-337.

Das Netzwerk Streuobst sagt „Nein“ zur Endelbergtrasse.

Quelle: Übersichtslageplan in den Planunterlagen des RP Tübingen, S. 4

Quelle: Übersichtslageplan in den Planunterlagen des RP Tübingen, S. 4

Auf der letzten Sitzung des Netzwerks Streuobst informierten sich die Teilnehmer:innen über den Ausbau der B27 um Ofterdingen. Bei einer abschließenden Abstimmung sprachen sich die Netzwerkler:innen einstimmig (bei einer Enthaltung) gegen die Endelbergtrasse aus. Gleichzeitig wurde beschlossen, dass wir uns öffentlich gegen diese Trassenführung positionieren und auch offiziell Widerspruch einlegen wollen. Die Gründe in Kurzform (wir arbeiten derzeit an einer ausführlichen Begründung hier die ausführliche Begründung):

  • Die teilweise jahrzehntealte Planung ist aus naturschutzfachlicher und verkehrspolitischer Sicht nicht mehr zeitgemäß.
  • Die Eingriffe in die Natur- und Kulturlandschaft sind unverhältnismäßig und irreversibel.
  • Der Flächenverbrauch sowie die Belastung durch Lärm und Schadstoffe sind enorm.
  • Der Nutzen ist angesichts zukünftig sinkender Verkehrszahlen sowie der gleichzeitigen Planung der Regionalstadtplan fraglich.
  • Eine Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger will umweltverträgliche und klimaneutrale Verkehrslösungen.
  • Es gibt Alternativen – sowohl in der Trassenführung als auch in der Verkehrspolitik.

Hilfreiche Links für weitere Informationen:
Planungsunterlagen beim Regierungspräsidium Tübingen
Website des „bündnis nachhaltige mobilität Steinlachtal“

Ausschnitt aus einem Banner des "Bündnis nachhaltige Mobilität / Erhalt des Steinlachtals"

Ausschnitt aus einem Banner des „Bündnis nachhaltige Mobilität / Erhalt des Steinlachtals“

Kirschen ernten erlaubt

Kein Wurm dabei: Die formidable Kirschenernte 2018

Aus einer Meldung der Stadt Mössingen: Dieses Jahr findet kein Kirschenverkauf der Stadt Mössingen statt.

In den Kirschenanlagen in Belsen, Brunnentröge und Bavendorf (Alter Morgen) dürfen die Kirschen auf eigenes Risiko selbst geerntet werden. Die Stadt bittet, bei der Ernte mit den Bäumen schonend umzugehen. Die Kirschen wurden übrigens nicht gespritzt.

In der oberen und unteren Anlage auf der Olgahöhe in Mössingen dürfen keine Kirschen gepflückt werden, da momentan die Bäume mit alten Sorten verstärkt gepflegt werden.

Weitere Auskünfte erteilt Frau Miftari bei der Stadtverwaltung, Telefon 07473/370-337.

Städtischer Obstverkauf

Wer Interesse am Obst der städtischen Streuobstwiesen hat, kann sich im Rathaus Mössingen, Frau Melzer, Zimmer 3.16 (3.OG), Telefon 370-337 melden. Dort gibt es auch Auskünfte zum Obstverkauf.

Dieses Jahr wird der Verkauf des Ertrages von Obst aus den städtischen Anlagen und den Streuobstwiesen nach Anmeldung und Terminabsprache direkt auf den Wiesen durchgeführt.

Auf städtische Zwetschgen müssen Sie leider verzichten, die Zwetschgenbäume haben dieses Jahr keinen Ertrag.

(aus den Stadtnachrichten)

Geballte Prominenz, geballtes Heu

Vergangenen Dienstag, 28. Juli traf ein Tross aus Stuttgart in Mössingen ein. Daniel Lede-Abal, Tübinger Landtagsabgeordneter der Grünen, besuchte die Blumenstadt Mössingen und informierte sich in Begeleitung von Oberbürgermeister und Streuobstparadies-Vorsitzenden Michael Bulander über das Thema Streuobst. Die Infoveranstaltung fand auf Einladung der Stadt- und Kreisrätin Gabriele Dreher-Reeß beim Obst- und Gartenbauverein Belsen statt. Neben einer Besichtigung des ältesten Lehrgartens im Landkreis Tübingen informierten Sabine Mall-Eder und Hans Wener über die Tätigkeit des Netzwerks Streuobst sowie über dessen Projekt „Energiebündel und Flowerpower“. Marcus Hölz von der AiS-Gruppe Streuobst und Naturschutz demonstrierte den Einsatz einer Ballenpresse.

Informationsaustausch im ältesten Lehrgarten des Landkreises (3.v.l.: Daniel Lede Abal)

Informationsaustausch im ältesten Lehrgarten des Landkreises (3.v.l.: Daniel Lede Abal)

Die Kleinballenpresse hilft dabei, das Schnittgut von den Wiesen zu entfernen und das Material zu vermarkten.

Die Kleinballenpresse hilft dabei, das Schnittgut von den Wiesen zu entfernen und das Material zu vermarkten.