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myBäumle-Benefizkonzert

Wolfgang Pusch

Wolfgang Pusch

Knapp zwei Jahre ist es her, da lud Wolfgang Pusch schon einmal zum Benefizkonzert (wir berichteten). Unter dem Motto „Leise Lieder, Lyrik, Linsesupp‘“ erlebte das proppenvolle Café Pausa eine wundervolle Mixtur aus Musikalischem und Kulinarischem. Wolfgang Puschs Lieder und Gedichte wurden mit viel Beifall bedacht. Und Zugaben gab’s auch.

Wie schon 2019 soll auch in diesem Jahr der Erlös der Veranstaltung dem Patenschaftsprojekt myBäumle zugute kommen. Eine Anmeldung (unter info@cafe-pausa.de) ist erforderlich, macht aber auch Sinn, denn es wird wieder voll werden …

Leise Linsensuppe

Unter dem Motto „Leise Lieder, Lyrik, Linsesupp‘“ gab es am 13. Dezember 2019 eine wundervolle Mixtur aus Musikalischem und Kulinarischem im bis auf den letzten Platz gefüllten Mössinger Café Pausa. Wolfgang Pusch kredenzte Gedichte und begleitete sich selbst auf der Gitarre zu eigenen und einigen wohlbekannten Songs. Das hochkonzentrierte Publikum war aber nur während des Vortrags leise, denn mit Applaus wurde an diesem Abend nicht gespart. Die Café-Pausa-Küche steuerte wohlschmeckende Linsensuppe bei.

Wolfgang Pusch auf der Café-Pausa-Bühne

Wolfgang Pusch auf der Café-Pausa-Bühne

Der Erlös des Abends kam „myBäumle“ zugute, einem gemeinschaftlichen Projekt des Netzwerks Streuobst Mössingen mit der AiS gGmbH, die auch das Café Pausa betreibt. Wie es zu diesem Benefizkonzert kam? Wolfgang Puschs im vergangenen März verstorbene Ehefrau Theresia Spribille-Pusch war zu allen Jahreszeiten und zu allen Tageszeiten in den Mössinger Streuobstwiesen unterwegs. Sie fotografierte dort auch fortwährend und liebte diese Landschaft. So war der erste Teil des Abends auch ihr gewidmet.

Linsensuppe mit Brot in Café-Pausa-Qualität

Linsensuppe mit Brot in Café-Pausa-Qualität

Mit großer Spielfreude, souveräner Gitarrenbegleitung und einer bemerkenswerten Stimme verstand es Wolfgang Pusch vom ersten Takt an, das Publikum in seine Gedankenwelt mitzunehmen. Kam er zu einem bekannteres Lied, waren alsbald mitsummenden Stimmen zu vernehmen. Mit einem vielstimmigen „We Shall Overcome“ ging es dann auch zu den Zugaben, die die erkältungsgebeutelte Stimme Puschs aber ebenso problemlos bewältigte wie das komplette zweistündige Programm. Das war ebenso kurzweilig wie nachdenklich, insgesamt aber von eher leiseren Tönen und Worten geprägt. Es ließ das Publikum mit dem Wunsch zurück, dies möge nicht der letzte Abend mit Wolfgang Pusch im Café Pausa gewesen sein.