Häckselplätze erweitern Öffnungszeiten

Während die Schnittgutabfuhr dieses Jahr turnusgemäß im Gebiet zwischen Mössingen Nord und Öschingen stattfindet, gibt es auch für die Bewirtschafter von Streuobstwiesen der restlichen Mössinger Gemarkungsfläche eine wesentliche Erleichterung: Die Häckselplätze in Belsen und Öschingen erweitern ihre Öffnungszeiten drastisch und sind nicht nur Freitags von 14-17 Uhr und Samstags von 10-14 Uhr zugänglich, sondern die gesamte Woche durchgehend von 8 bis 17 Uhr. Diese Erweiterung gilt für die Zeit vom 15. Februar bis 8. März. Wichtig auch hier: Abgeliefert werden darf nur holziges Material (also kein Grünschnitt und keine Gartenabfälle!), da das Material geschreddert und energetisch verwertet wird.

Vorgestellt und für gut befunden

steinlachtaeler_600… wurde der neue Steinlachtäler Most. Bei der Präsentation des Gemeinschaftsprojekts der Steinlach- und Wiesaztäler Obst- und Gartenbauvereine zusammen mit dem Netzwerk Streuobst im Gomaringer „Bahnhof“ wurde das Getränk erstmals öffentlich probiert und gleich gelobt: „Moscht isch Lifeschtyle – Sie haben in einer friedlichen Revolution den Altherrenmost verwandelt!“ verkündete der erste Landesbeamte Hans-Erich Messner. Eine schöne Zusammenfassung des Abends mit vielen Bildern hat der OGV Gomaringen auf seiner Website.

Schnittgutabfuhr 2017 – die Abfuhrwege

Wie bereits angekündigt, findet 2017 die bereits vierte Schnittgutabfuhr auf der Gemarkung Mössingen statt, diesmal im Gebiet zwischen Mössingen-Nord und Öschingen. Das Gebiet umfasst von Westen aus die Gewanne Schlattwiesen, Im weiten Hardt, In der Mulde, Beim Weiher, Nehrener Gäßle, Im engen Hardt, Bei der Silberburg, und entlang des Firstbergs die Gewanne Wacht, Vorlehen, Schmiedsgrund, Pfarrersgrund, Vor Hegwies, Lafen, den gesamten Firstberg bis zum Öschenbach sowie auf der Hochfläche des Firstbergs die Gewanne Firstberg, Ob den Halden, Weidenweg und Bühl, wie die gestrichelte Abgrenzung auf der Abbildung (ein Klick vergrößert die Karte) zeigt. Entlang der weiß dargestellten Wege wird das Reisig eingesammelt.

Die gestrichelten Linien begrenzen das Abfuhrgebiet, die durchgezogenen Linien zeigen die Abfuhrwege.

Die gestrichelten Linien begrenzen das Abfuhrgebiet, die durchgezogenen Linien zeigen die Abfuhrwege.

Das Reisig sollte von den Anrainern gut zugänglich entlang der ausgewiesenen Wege abgeladen und die anderen Bewirtschafter dadurch nicht behindert werden. Das Reisig darf vom Fahrweg aus nicht hinter den Gräben abgeladen werden, da sonst die Maschinen das Material nicht greifen können. Es darf nur holziges Material, kein Grünschnitt und keine Gartenabfälle bereitgelegt werden, da das Material geschreddert und energetisch verwertet wird. Die Schnittgutabfuhr läuft von Mittwoch, 15. Februar bis Mittwoch, 8. März. In dieser Zeit werden die Häckselplätze Öschingen und Belsen zusätzlich unter der Woche geöffnet sein. Weitere Informationen werden natürlich folgen. Witterungsbedingte Änderungen werden kurzfristig über das Amtsblatt und die Website der Stadt Mössingen sowie direkt hier angekündigt. Natürlich kann jetzt schon gesammelt werden, die Schnittsaison läuft.

Die Durchführung der Maßnahme wird von der Stadt Mössingen finanziert und über den Landschaftserhaltungsverband VIELFALT e.V. mit Landesmitteln gefördert. Die Schnittgutabfuhr wird von der AiS-Grüngruppe „Streuobst und Naturschutz“ durchgeführt. Begleitend werden Biotoppflegemaßnahmen durch die Grüngruppe umgesetzt, ebenfalls im Auftrag der Stadt Mössingen und unterstützt durch VIELFALT e.V..

Schnittgutabfuhr 2017

Das im Rahmen des Projektes „Energiebündel & Flowerpower“ entstandene Konzept zur Schnittgutabfuhr wird nun von der Stadt Mössingen in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Streuobst fortgesetzt. 2017 werden im Gebiet zwischen Mössingen Nord und Öschingen Streuobstwiesenbewirtschafter auf einer Fläche von ca. 160 ha unterstützt.

abfuhrgebiet_2017_1600

Das Gebiet umfasst von Westen aus die Gewanne Schlattwiesen, Im weiten Hardt, In der Mulde, Beim Weiher, Nehrener Gäßle, Im engen Hardt und Bei der Silberburg. Entlang des Firstbergs sind die Gewanne Wacht, Vorlehen, Schmiedsgrund, Pfarrersgrund, Vor Hegwies, Lafen, der gesamte Firstberg bis zum Öschenbach sowie auf der Hochfläche des Firstbergs die Gewanne Firstberg, Ob den Halden, Weidenweg und Bühl eingeschlossen, wie die weiße Abgrenzung auf der Abbildung zeigt. Die konkreten Abfuhrwege wie auch weitere Angaben zu geöffneten Häckselplätzen werden im nächsten Amtsblatt veröffentlicht.

Es darf nur holziges Material, kein Grünschnitt und keine Gartenabfälle bereitgelegt werden, da das Material geschreddert und energetisch verwertet wird. Vorgesehen ist die Schnittgutabfuhr für Ende Februar, weitere Informationen werden Sie über das Amtsblatt und die Website der Stadt Mössingen sowie die projektbegleitende Website www.energiebuendel-und-flowerpower.de und auch hier erhalten. Natürlich kann bereits jetzt gesammelt werden, die Schnittsaison hat schließlich schon begonnen.

Die Durchführung der Maßnahme wird von der Stadt Mössingen finanziert und über den Landschaftserhaltungsverband VIELFALT e.V. mit Landesmitteln gefördert. Die Schnittgutabfuhr wird von der AiS-Grüngruppe „Streuobst und Naturschutz“ durchgeführt. Begleitend werden Biotoppflegemaßnahmen durch die Grüngruppe umgesetzt, ebenfalls im Auftrag der Stadt Mössingen und unterstützt durch VIELFALT e.V..

Schnittig ins neue Jahr

Januar ist Schnittzeit bei den Streuobstwiesenbewirtschaftern. Da ist es kein Fehler, Theorie und Praxis der Obstbaumschnittkunst mal wieder aufzufrischen. Eine gute Gelegenheit dazu bietet der Schnittkurs des Obst- und Gartenbauvereins Mössingen am morgigen Donnerstag, 5. Januar (19 Uhr, Theorie im Mössinger Fliegerheim) sowie am Freitag, 6. Januar (13 Uhr, Praxis im Lehrgarten „Im weiten Hardt“). Details finden sich auch auf der Website des OGV.

Most in Sicht

steinlachtaeler_600Der Steinlachtäler Most ist jetzt abgefüllt. Die Gemeinschaftsproduktion von sechs Obst- und Gartenbauvereinen aus dem Steinlach- und Wiesaztal sowie dem Netzwerk Streuobst Mössingen wurde am Montag das erste Mal verkostet und beide Varianten (Klassik und fruchtig mit 15% Apfelsaft) sind nach übereinstimmenden Angaben von Teilnehmern „echt gut“ (eine typisch schwäbische Umschreibung von „hervorragend“). Die offizielle Vorstellung des Getränks wird am Donnerstag, 12.1.2017 um 19 Uhr in der Gaststätte Bahnhof in Gomaringen stattfinden. Insgesamt wurden 3000 Liter Most „klassik“ und 2000 Liter Most „fruchtig“ in Halbliterflaschen abgefüllt.

Das ideale Weihnachtsgeschenk

… ist noch nicht gefunden. Aber wenn Sie etwas suchen für jemanden, der die Natur um Mössingen schätzt, der die Streuobstwiesen liebt und dem regionale Produkte am Herzen liegen, dann haben wir etwas überaus Passendes für Sie: Schenken Sie eine Streuobst-Patenschaft!

Suchen Sie sich unter myBäumle.de einen passenden Baum aus und kontaktieren Sie uns. Machen Sie dann mit dem Beschenkten einen Weihnachtsspaziergang und zeigen Sie ihm seinen Baum vor Ort. Einen von diesen zum Beispiel:

Kirschblüte 2015 (Luftbild: Hans Wener)

Kirschblüte 2015 (Luftbild: Hans Wener)

Neues zum Streuobstzentrum in der Pausa

Bildquelle: Präsentation Architekten Mehl im Gemeinderat

Bildquelle: Präsentation Architekten Mehl im Gemeinderat

Auf moessingen.de wird gemeldet:

Umbau und Sanierung der ehemaligen Pausa-Kantine zur Einrichtung eines Streuobst-Informationszentrums mit Café und Regionalladen

Im Juli 2016 hat der Gemeinderat die Sanierung und den Umbau der ehemaligen Pausa-Kantine unter dem Vorbehalt der Beschlussfassung des Vereins Schwäbisches Streuobstparadies e.V. zur Errichtung eines Infozentrums beschlossen. Im September 2016 folgte der Beschluss des Vorstands des Vereins Schwäbisches Streuobstparadies e.V., dass das Streuobstinfozentrum in Mössingen erst eingerichtet wird, wenn die Finanzierung des Projekts gesichert ist. Eine abschließende Entscheidung des Vereins Schwäbisches Streuobstparadies e.V. wird in der Mitgliederversammlung im April 2017 erfolgen. Der Gemeinderat und die Verwaltung begrüßen die Einrichtung eines Streuobstinformationszentrums mit Streuobstcafé und Regionalladen im Pausa-Quartier. Da mit der Sanierung zügig begonnen werden soll, wurde der Baubeschluss einstimmig und ohne Vorbehalt gefasst. Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf ca. 2,42 Millionen Euro. Zur Finanzierung des Streuobstinfozentrums wurden insbesondere beim Landkreis Tübingen, den weiteren fünf Mitgliedslandkreisen, dem Land Baden-Württemberg und bei PLENUM Tübingen Investitionsförderanträge gestellt und wurden teilweise bereits zugesagt. Zur Bewältigung der laufenden Kosten sollen langfristige Sponsorenvereinbarungen mit Firmen, Vereinen und Privatpersonen aus der Region getroffen werden.

Nachdem das Pausa-Projekt nun schon seit Jahren in der Planung ist, macht der Gemeinderat damit den entscheidenden Schritt vorwärts, ungeachtet der zögerlichen Haltung des Vereins Schwäbisches Streuobstparadies – für Mössingen ein weiterer wichtiger Baustein in Sachen Stadtmitte und Tourismus.

Pressetermin mit Überraschung

„Vor dem Berg“ heißt das Gewann neben dem Mössinger Schützenhaus. Hier traf sich am gestrigen Freitag, 14.10. eine stattliche Anzahl von Personen, um mit myBäumle das neueste Projekt des Netzwerks Streuobst den Vertretern der Presse vorzustellen. Denn in das Projekt involviert waren neben dem Netzwerk Streuobst als Initiator und Motor des vor einem Jahr gestarteten Projekts noch viele weitere Beteiligte: Die Stadt Mössingen als Besitzer der Patenschaftsflächen finanzierte zusammen mit dem Landschaftserhaltungsverband (LEV) die Erstpflege der Flächen. Die Grüngruppe „Streuobst und Naturschutz“ der AiS gGmbH verrichtete diese Arbeit wie gewohnt professionell. Die Website des Projekts, die mit den Daten der Pachtplattform „myStueckle.de“ arbeitet, wurde gemeinsam vom Netzwerk Streuobst, der AiS mit der Tübinger Firma PEAK erarbeitet.

Großer Bahnhof für myBäumle: Pressetermin mitten im Streuobst (Bild: Kolja Schümann)

Großer Bahnhof für myBäumle: Pressetermin mitten im Streuobst (Bild: Kolja Schümann)

Uli Eder vom Netzwerk Streuobst gab einen kleinen Überblick über das Zustandkommen und den Ablauf des Projekts und erklärte die Benutzung der Patenschaftsplattform. Marcus Hölz von der AiS erläuterte, wie die Stückle ausgewählt und gepflegt wurden und was zur dauerhaften Pflege der Bäume und Wiesen notwendig ist. Kolja Schümann, Geschäftsführer des Vereins VIELFALT e.V. führte aus, warum sowohl LEV wie auch PLENUM gerne bei der Finanzierung des Projekts behilflich waren und betonte den Modellcharakter auch dieses Projekts. Oberbürgermeister Michael Bulander beschrieb die Rolle der Stadt Mössingen im Projekt und gab einen Ausblick auf die noch kommenden Aufgaben, insbesondere das für 2017 geplante Streuobstcafé in der PAUSA.

Besonders erfreulich: Zwischen Streuobstbäumen aller Arten, Alter und Pflegezustand konnten bereits die ersten Paten begrüßt werden. Neben der VR Bank Steinlach – Wiesaz – Härten und der Kreissparkasse Tübingen war dies mit Oberbürgermeister Michael Bulander auch schon die erste Privatperson. Der wegen eines anderen Termins verhinderte Unternehmer Michael Padeffke vom gleichnamigen Bäckereiunternehmen sorgte indes mit einer kurzen Mail für einen Paukenschlag. Kurz und knapp schrieb er: „Ich kann den Termin heute leider nicht wahrnehmen, mir ist etwas dazwischengekommen. Wir übernehmen eine Patenschaft für 5 Bäume.“

So kann es weitergehen.