Der Steinlachtäler

Im Oktober nimmt der OGV Gomaringen erstmals Mostobst für den neuen „Steinlachtäler“ an. Die OGV Gomaringen, Nehren, Dußlingen, Mössingen, Belsen und Ofterdingen haben einen neuen gemeinsamen Most entwickelt; er soll neben den bisherigen lokalen Erzeugnissen die Verwertung des Streuobstes unterstützen und dem Most zu neuer Anerkennung verhelfen. Voraussichtlich ab Januar wird er in 0,5-Liter-Flaschen und in zwei Varianten erhältlich sein: „Klassisch“ und „fruchtig“ (mit 15% Saftzugabe). Spritzig sind beide, denn sie bekommen etwas Kohlensäure zugesetzt.

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Bewährter Partner ist Firma Häussermann Säfte aus Neckartailfingen. Sie zahlt auch hier 2,00 Euro auf den Tagespreis. Wir gehen davon aus, dass bestes Obst gebracht wird – Äpfel und Birnen bitte unbedingt getrennt, damit wir Einfluss haben auf das Mischungsverhältnis. Wichtig: Bitte kein unreifes Obst schütteln. Und bitte keine Birnen abliefern, die für die Mostherstellung nicht geeignet sind! Das kann lokal unterschiedlich sein; in Gomaringen sind es „Luxemburger“ und „Grüne Jagdbirne“. Ansonsten wird alles, was geliefert wird und passt, verarbeitet – egal, ob zu Most oder Saft! Wir starten mit 5.000 Litern, und es gibt auch hier Gutscheine.

Das angelieferte Obst wird umgehend zu Häussermann gebracht und verarbeitet; auch das sichert die Qualität. Unser Wirtschäftle ist geöffnet, und es gibt Rote vom Grill und Getränke. Zur Unterstützung der Gomaringer ist jeweils von den beteiligten OGV jemand dabei.

Annahmezeit/-ort: Samstag, 15.10.2016, 13-17 Uhr bei der Jungerschen Scheune/Stockach.
Rückfragen bei Willy Junger (07072 4342) und ab 07.10. bei Günter Letz (07072 8638).

Achtung: Anliefern können nur Mitglieder der OGVs Gomaringen, Nehren, Dußlingen, Mössingen, Belsen und Ofterdingen sowie des Netzwerks Streuobst.

„Streuobst live“

plakat_lra_250Vom 5. bis 8. Oktober 2016 wird das Landratsamt Tübingen zur symbolischen Streuobstwiese. In Zusammenarbeit mit dem Kreisbauernverband werden im Rahmen der „Gläsernen Produktion“ die Streuobstwiesen und ihre Bewirtschafter in den Mittelpunkt gerückt.

Der Auftaktabend am Mittwoch, 5. Oktober 2016 steht unter dem Motto „Streuobstwiesen – Vielfalt schmecken“. Neben der Sortenvielfalt wird die Produktvielfalt zu sehen und auch zu verkosten sein. Abgerundet wird der Abend durch eine Podiumsdiskussion unter anderem mit Landrat Joachim Walter, Bewirtschaftern von Streuobstwiesen, Vertretern aus Naturschutz und Tourismus. Dietlinde Ellsässer wird sich dem Thema auf kabarettistische Weise nähern.

An den Folgetagen stehen die fachlichen Aspekte im Vordergrund und es besteht die Möglichkeit, im Landratsamt Apfel- und Birnensorten vom Fachmann bestimmen zu lassen. Infostände verschiedener Einrichtungen und Verbände sowie Vorträge geben Einblick darüber, welche Arbeiten im Zusammenhang mit der Pflege von Streuobstwiesen stehen. Verkostungen, Aktionen für Schulklassen und ein buntes Rahmenprogramm runden die Aktion ab. Das genaue Programm der Aktionstage findet sich auf den Webseiten des Landratsamts.

Sortierte Sorten

In Baden-Württemberg liegen nicht nur die umfangreichsten Streuobstbestände Europas. Sie sind auch die Heimat vieler alter Streuobstsorten und bergen eine große Sortenvielfalt. In unzähligen Gärten, Streuobstwiesen und Lehrpfaden sind diese Sorten erhalten. Der verdienstvollen Aufgabe, all diese Orte und Sorten zu sammeln und zu dokumentieren, hat sich das Kompetenzzentrum Obstbau-Bodensee gewidmet. Die Website dazu ging dieser Tage unter www.obstsorten-bw.de online.

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Auf diesen Internetseiten lassen sich alte (und neue) Sorten finden. Man kann dabei nach Gärten suchen oder auch nach Sorten. Wer etwa den „Rosenapfel vom Schönbuch“ sucht, findet neun Standorte, an denen die Sorte begutachtet werden kann. Wer wissen möchte, wo der Panoramaweg Streuobst Mössingen liegt, findet auch das heraus:

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Großartig.

Annahmetermine „Der Mössinger“

dermoessinger_etikettAuch 2016 können wieder bei den Annahmestellen Streib und Kühbauch Äpfel für den „Mössinger“ Apfelsaft abgegeben werden. Dabei gilt: Der Mössinger ist ein kontrollierter Direktsaft von Äpfeln heimischer Streuobstwiesen. Verwendet wird ausschließlich vollreifes, erntefrisches Obst. Die Lieferanten verpflichten sich,

  • dass das Obst von hochstämmigen Streuobstwiesen auf der Markung Mössingen stammt,
  • dass die Obstwiese regelmäßig gemäht wird, die Bäume geschnitten und abgängige Bäume ersetzt werden,
  • dass auf Spritzmittel verzichtet wurde

An folgenden Terminen wird das Obst für den „Mössinger“ angenommen:
Dienstag, 4.10.
Samstag, 8.10.
Samstag, 15.10.

Alles neu macht der …

logo_ogv-moessingen_180… Obst- und Gartenbauverein Mössingen mit seinem nächsten Förderprojekt zur Neupflanzung von Obsthochstämmen. Dabei werden Apfel-, Birnen-, Zwetschgen- und Kirschen-Jungbäume zum sehr günstigen Preis von 14 Euro pro Baum (einschließlich Pfahl und Stammschutz) abgegeben. Das Projekt wird vom Land Baden-Württemberg mit EU-Mitteln bezuschusst. Bestellungen müssen bis zum 16. September 2016 beim OGV Mössingen abgegeben werden.

Alle Details unter www.ogv-moessingen.de.
Ein Bericht über die Aktion 2014 findet sich hier.

Anfassbar

Vergangenen Freitag, den 2. September trudelten wieder 14 Kinder zum beliebten Kinderferienprogramm des Netzwerks Streuobst beim Obst- und Gartenbauverein Mössingen ein. Das Motto in diesem Jahr, „Streuobst zum Anfassen“, ließ schon beim obligatorischen Orgelpfeifenbild die Kinderhände in die Höhe schnellen.

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Gleich anschließend gab es für die Hände viel zu tun, sollte doch jedes Kind seinen eigenen Button erhalten.

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Dann stand die nächste Herausforderung an: Gemeinsam musste ein zerschnippelter Apfel wieder zu einer kompletten Frucht zusammengesetzt werden.

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Auch bei der Führung durch den Lehrgarten durften die Hände zu Hilfe genommen werden, um Beeren nicht nur genau zu untersuchen, sondern sie auch ihrer eigentlichen Bestimmung – dem Kindermund nämlich – zuzuführen.

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Fast schon zu heiß war es an diesem Tag für den legendären Rollblitz-Parcour, aber die Kinder kämpften tapfer um die Ehre des schnellsten Äpfelauflesers.

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Abkühlung brachte dann überraschend der nächste Programmpunkt, die Bienenkunde nämlich.

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Nachdem Imkerin Dorothee Seidel alle Begrifflichkeiten rund um ihr Hobby erklärt hatte und auch die Bienenwaben fassbar wurden, …

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… gab es eine knifflige Aufgabe zu lösen: Wie viele Gläser Honig birgt ein Wabenrahmen? Da der Test dazu mit Wasser durchgeführt wurde, lag es nahe, dieses Wasser auch zur Abkühlung zu nutzen. Das gelang vortrefflich.

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Dann ging es ans Apfelsaftpressen. Auch hier mussten die Hände zu Hilfe genommen werden …

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… bis am Ende das leckere Nass zu kosten war.

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Dazu gab es traditionell Würstchen und Stockbrot. Auch hier gab es wieder Handarbeit zu verrichten.

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Und natürlich durfte jedes Kind seinen eigenen Saft mit nach Hause nehmen – in der selbst gestalteten Apfelsaftflasche.

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PS: Kleine Zwischenfälle wie ein Wespenstich wurden mit guter alter Hausmedizin behandelt: Ein kleines Breitwegerichblatt bewirkt manchmal Wunder.

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[Alle Bilder: Daniela Wörnle]

Schönes Schwaben

schoenes-schwaben_2016-09_titel_200Die schönsten Apfel- und Erntefeste im Land hat das Regionalmagazin „Schönes Schwaben“ in seiner Titelgeschichte identifiziert. Mittendrin – wen wundert’s? – natürlich das Mössinger Apfelfest.

Wer mit der zehnten Auflage des Klassikers noch nicht genug vom Apfelfesten hat, der findet im wunderhübsch gemachten September-Magazin des Silberburg-Verlags noch weitere Highlights: Apfelfeste in Horb (18.9.), Oberkirch (24.9.), Bad Urach (9.10.), Bietigheim-Bissingen (9.10.) sowie viele andere Obst- und Erntefeste im Ländle zeugen davon, dass das Interesse an regionalen Produkten stetig zunimmt.

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Apfelwoche auf der Zielgeraden

titel_programmheft_2016_150Das Programmheft zur Mössinger Apfelwoche ist jetzt im Druck und wird Anfang September in Mössingen und Umgebung ausgeliefert. Mit 52 Seiten ist das Heft bei der fünften Apfelwoche das dickste aller Zeiten.

Wer die Spannung bis dahin nicht mehr aushält, kann bereits jetzt alle Beiträge online unter www.moessinger-apfelwoche.de nachlesen. Auf dieser Seite werden auch aktuelle Neuigkeiten, zusätzliche Beiträge und Hintergrundinformationen veröffentlicht. Denn man kann sich weiterhin mit Ideen, Veranstaltungen und Produkten anmelden.

Städtischer Obstverkauf

Wer Interesse am Obst der städtischen Streuobstwiesen hat, kann sich im Rathaus Mössingen, Frau Melzer, Zimmer 3.16 (3.OG), Telefon 370-337 melden. Dort gibt es auch Auskünfte zum Obstverkauf.

Dieses Jahr wird der Verkauf des Ertrages von Obst aus den städtischen Anlagen und den Streuobstwiesen nach Anmeldung und Terminabsprache direkt auf den Wiesen durchgeführt.

Auf städtische Zwetschgen müssen Sie leider verzichten, die Zwetschgenbäume haben dieses Jahr keinen Ertrag.

(aus den Stadtnachrichten)