Besten Dank an Martin Wörnle für das Protokoll der Infoveranstaltung am vergangenen Mittwoch, 20.5.:
Kategorie: Streuobst allgemein (Seite 1 von 13)
Am kommenden Mittwoch, 20.5.2026 wird die neu gegründete Erzeugergemeinschaft (EZG) BioStreuobst-Neckaralb einen ersten Info-Abend veranstalten. Hier die Einladung dazu:
Liebe Streuobst-Erzeuger/innen, sehr geehrte Damen und Herren,
die gestiegene Nachfrage im Bio-Apfelsaftmarkt eröffnet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Streuobst-Äpfel auf BIO bzw. EU-Bio Standard durch ein neues Gruppenzertifizierungsverfahren umzustellen. Hierzu wurde vor kurzem ein Verein „Erzeugergemeinschaft BioStreuobst-Neckaralb e.V.“ gegründet. Unser Ziel ist es, Erzeuger für den o.g. Verein zu gewinnen, so dass wir für diese Saison (2026) bereits Bio-Äpfel vermarkten können.
Mitglieder von Obst- und Gartenbauvereinen in der Region Neckar-Alb zahlen keinen Jahresbeitrag. Allerdings suchen wir für dieses Jahr (2026) Erzeuger, die durchschnittlich mehr als drei Tonnen Obst pro Jahr ernten. Ab 2027 steht die Mitgliedschaft allen Erzeugern offen, die eine Zertifizierung wünschen. Einschränkungen ergeben sich aufgrund der verfügbaren Sammelstellen.
Wir laden Sie recht herzlich zur untenstehenden Infoveranstaltung ein, um Ihnen die weiteren Schritte zur Vereinsmitgliedschaft zu erläutern:
Mittwochabend, den 20. Mai 2026 um 17:30 Uhr
Veranstaltungsort: Gasthaus Schwanen, Hauptstraße 28, NehrenAufgrund beschränkter Sitzplätze bitten wir um Anmeldung via SMS an 0172 – 922 7556.
Thomas Wehinger (1.Vors.)
Dr. Alexander Harscher
BioStreuobst Neckar-Alb e.V.
Zollernstraße 16, 72116 Mössingen
wehinger@naccon.eu
0172 922 7556
Am 22. April wurde der Verein „Erzeugergemeinschaft BioStreuobst-Neckaralb e.V.“ gegründet, der eine Gruppensammelzertifizierung von Bio-Streuobst durchführt und hierfür weitere Erzeuger sucht. So haben auch Einzelpersonen die Möglichkeit ihr Obst mit wenig Aufwand und geringen Kosten Bio-zertifizieren zu lassen. Hier die Pressemitteilung zur Gründung:
Die Erzeugergemeinschaft (EZG) Bio-Streuobst-Neckaralb e.V. will eine nachhaltige, ökologische und wirtschaftlich tragfähige Bewirtschaftung von Streuobstflächen fördern. Sie wird die Zertifizierung von Bio-Streuobst beantragen. Die Vereinssatzung bezieht den Vereinszweck ausdrücklich auf den Streuobstanbau als immaterielles Kulturerbe der Menschheit.
Der Aufbau von Kooperationen mit Keltereien und dem Lebensmittelhandwerk wurde bereits mit der Kelterei Widemann initiiert. Die Kelterei Widemann wird schon 2026 die Annahme von Bio-Streuobst in Mössingen ermöglichen. „Viele Streuobstwiesen werden bereits heute sehr naturnah bewirtschaftet. Mit der Erzeugergruppe schaffen wir eine Organisation, die den Rahmen für eine Bio-Zertifizierung ermöglicht“, erklärt der neu gewählte 1. Vorstand Thomas Wehinger (Dipl.-Ing. agr). Der 2. Vorsitzende Dr. Alexander Harscher unterstreicht die Bedeutung der Obstannahme in Mössingen für die gesamte Raumschaft. Ein reibungsloser Ablauf und ortsnahe Obstannahme sei für viele Erzeuger das aller wichtigste. Siegfried Grünewald (Diplomkaufmann) hat das Amt des Kassenwarts übernommen.
Die EZG BioStreuobst Neckar-Alb e.V. steht allen Erzeugerinnen und Erzeugern von Streuobst sowie fördernden Personen und Organisationen offen. Weitere Infos unter
EZG BioStreuobst Neckar-Alb e.V.
Zollernstraße 16
72116 Mössingen
0172 922 7556
Der Wurzelkurs von Janet Maringer und Jonathan Heusel findet am 27.6. in Bronnweiler und in Mössingen statt. Verbindliche Anmeldung bis zum 1.6.2026! Mitglieder im Streuobstpädagogenverein zahlen 35€, Nichtmitglieder 50€.
Wenn blinde, sehbehinderte und sehende Menschen gemeinsam reisen, profitieren alle davon – das ist die Überzeugung und das Konzept von tour de sens, einem Reiseunternehmen, das weltweite Touren für Blinde, Sehbehinderte und sehende Menschen anbietet. Neu im Angebot ist nun eine einwöchige Reise nach Mössingen unter dem Titel „Früchtetrauf – Wandern am Fuße der Schwäbischen Alb“. Damit reiht sich Mössingen in ein Programm ein, das von Albanien über Irlands Westküste bis nach Sri Lanka reicht.
Das Konzept von „tour des sens“: Blinde oder sehbehinderte Reisende erleben eine barrierefreie Reise mit passenden Unterkünften und eine 1:1-Betreuung durch sehende Reisende. Die wiederum erleben ihrerseits eine besondere Reise zu stark vergünstigten Preisen.
Auf der Website von tour de sens finden sich weitere Informationen und eine ausführliche Beschreibung des Angebots.
Ganz Europa feiert den Tag der Streuobstwiese am Freitag, den 24. April 2026 und dem anschließenden Wochenende. Der Mitmach- und Erlebnistag steht unter dem Motto „Streuobst ist überall“. Streuobstbegeisterte zeigen, warum sich ein Ausflug auf die Wiese für Groß und Klein lohnt. Von Großbritannien bis nach Südtirol, von Transsilvanien bis an den Atlantik: Der Tag der Streuobstwiese findet europaweit jährlich am letzten Freitag im April und dem anschließenden Wochenende statt. Natürlich auch in der heimlichen „Streuobsthauptstadt“ Mössingen.
Fr, 24.4., 15-17 Uhr, Treffpunkt Schützenhaus Mössingen
Mit den Naturkids auf Spurensuche
Der Frühling ist da, nicht nur die Menschen sind wieder vermehrt auf den Streuobstwiesen unterwegs, auch die Tiere, häufig aber im Verborgenen. Kinder machen sich detektivisch auf die Suche nach den kleinsten Hinweisen – vom klassischen Pfotenabdruck bis hin zu den ungewöhnlichsten Hinterlassenschaften und tauchen ein in die spannende Lebensweise der Tiere. Das Streuobstwiesenerlebnis für Kinder ab sechs Jahren ist ein offenes Angebot, eine Anmeldung unter naturkids@netzwerk-streuobst.de hilft bei der Planung.
Fr, 24.4., 19 Uhr, Café Pausa
21. Mössinger Mostseminar
Bei der Mostprämierung werden von den Anwesenden die eingereichten Proben verkostet und bewertet. Nebenher vermittelt Michael Niethammer Wissenswertes über die Verwertung von eigenem Obst, insbesondere über Gärmostherstellung und Saftkonservierung. Selbstverständlich bietet das Café Pausa dazu auch andere Getränke und kleine Speisen aus der schwäbischen Küche – und zwischendurch auch kleine Kulturhäppchen zum Thema Most. Wer einen Most für die Prämierung einreichen möchte, sollte diesen vorher bei den Veranstaltern OGV Mössingen, Netzwerk Streuobst oder Kulturcafé Chamäleon anmelden.
Sa, 25.4., 10-13 Uhr, Treffpunkt: Wanderparkplatz Linden
Heilsames aus der Streuobstwiese: Frühling – Grünkraft aus jungen Kräutern
Die Natur strotzt nur so vor Lebendigkeit, überall grünt und blüht es. Diese ersten zarten Triebe schmecken nicht nur gut, sie stecken auch voller Vitalstoffe, die den Körper nach dem langen Winter wieder in Schwung bringen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sammeln mit der Kursleiterin Daniela Häberle Wildkräuter auf den Streuobstwiesen, probieren und verarbeiten zu Kräuterquark, Kräutersalz und Kräuterbutter – auf frischem Brot ein Genuss! Eine Anmeldung unter www.streuobstparadies.de ist erforderlich.
So, 26.4. 11-13 Uhr
Streuobst? Klingt gut! Eine Streuobstspaziermatinee.
Drei Vereine erkunden gemeinsam die Belsener Streuobstwiesen. Das Netzwerk Streuobst Mössingen führt durch die vielfältige Natur- und Kulturlandschaft, der Liederkranz Belsen untermalt mit stimmigem Sound und der Obst- und Gartenbauverein Belsen bewirtet zum Abschluss bei seinem Frühlingsfest an der Blockhütte auf dem Alten Morgen. Treffpunkt ist der OGV-Lehrgarten Auchtert beim Häckselplatz in Belsen.
Ergänzend zu all den Aktivitäten zum Tag der Streuobstwiese in Mössingen dürfen wir auch noch auf eine besuchenswerte Veranstaltung in Ofterdingen hinweisen. Der Naturfotograf und -filmer Dietmar Nill zeigt einen Film über Steinkäuze im Steinlachtal. Wer schon einmal einen Nillfilm sehen durfte, der weiß: Unbedingt hingehen!
Was tun gegen die Kirschessigfliege? Wie behandle ich Frost- oder Hitzerisse am Stamm? Und welche Sorten kommen mit den Herausforderungen des Klimawandels am besten zurecht? Wer früher Antworten auf solche Fragen suchte, musste oft lange recherchieren, Fachbücher durchblättern oder Expertinnen und Experten befragen. Heute geht es deutlich einfacher: Ein Blick in das neue Streuobst-Wiki genügt, und in wenigen Klicks stehen fundierte und praxisnahe Informationen bereit. Und es wächst Schritt für Schritt weiter.
Nachschlagewerk für die Streuobst-Community
Eine Gemeinschaftsinitiative von Streuobstorganisationen im deutschsprachigen Raum hat gemeinsam das neue Streuobst-Wiki entwickelt und gefüllt. Das digitale Nachschlagewerk stellt allen Interessierten kostenlos fundierte und gut verständliche Informationen rund um das Thema Streuobst bereit. Es orientiert sich im Aufbau am Prinzip von Wikipedia und vereint wissenschaftlich geprüfte Erkenntnisse mit praxiserprobtem Wissen. Gemeinsam bereiten die beteiligten Partner die Inhalte redaktionell auf und verweisen transparent auf alle verwendeten Quellen. Übergeordnetes Ziel des Projekts ist es, Streuobstwiesen und andere Streuobstbestände langfristig zu erhalten und weiterzuentwickeln.
Theorie verstehen und in der Praxis anwenden
Das Streuobst-Wiki eröffnet eine vielseitige und gut verständliche Wissenswelt rund um Streuobstwiesen. Die klar gegliederten Kategorien zeigen, wie Obstbäume erfolgreich gepflanzt, gepflegt und erhalten werden. Leserinnen und Leser finden Informationen zu Bodenpflege, Düngung, Bewässerung, Unterwuchsbewirtschaftung sowie zum Erkennen und Behandeln von Krankheiten, Schädlingen und Parasiten. Besonders hilfreich ist, dass das Wiki nicht nur erklärt, wie etwas funktioniert, sondern auch konkrete Lösungen für typische Herausforderungen bereithält. Wer unsicher ist, wie ein junger Baum geschützt wird oder wie sich der Boden verbessern lässt, findet hier sofort nutzbare Hinweise aus Wissenschaft und Praxis.
Wissen, das gemeinsam wächst
Damit das Streuobst-Wiki weiterwächst und in Zukunft noch umfassendere Informationen bietet, setzt das Projekt auf die Erfahrung und das Fachwissen der gesamten Streuobstgemeinschaft. Ob Praktikerin, Wissenschaftler oder Streuobstberaterin: Alle sind eingeladen, ihr Wissen, ihre Beobachtungen und Materialien beizusteuern. Jede Einreichung hilft dabei, das Wiki zu einem immer wertvolleren Nachschlagewerk für alle zu machen. Wer Inhalte, Hinweise oder Ergänzungen beitragen möchte, wendet sich an das Redaktionsteam, das sich über jede Mitwirkung freut und dafür sorgt, dass neue Inhalte sorgfältig geprüft und qualitätsgesichert in das Streuobst-Wiki einfließen.
Länderübergreifendes Projekt
Die Koordination des Projekts zur Erstellung des Streuobst-Wikis lag bei der Oberlausitz-Stiftung, dem österreichischen Verein Arche Noah und der Stiftung IBZ St. Marienthal. Neben Hochstamm Deutschland e.V. beteiligten sich Streuobst Österreich, die BaumLand-Kampagne, die BUND Kreisgruppe Koblenz sowie die Höhere Bundeslehranstalt und Bundesamt für Wein- und Obstbau Österreich. Die umfangreiche fachliche und technische Arbeit wurde durch das EU-Programm Erasmus+ finanziell unterstützt.
Hier geht’s zum Streuobst-Wiki
Kontakt für Beiträge und Rückfragen
Dr. Michael Schlitt
Oberlausitz-Stiftung
Tel.: 03581/7671350
info@oberlausitz-stiftung.de
[Dieser Beitrag basiert auf einer News von Hochstamm Deutschland e.V.]
Alle Jahre wieder bietet der Obst- und Gartenbauverein Mössingen einen empfehlenswerten Schnittkurs an – wie immer aufgeteilt in Theorie und Praxis:
Theorie: Strategieeinweisung
durch den aktualisierten, bildgestützten Vortrag „Streuobstbäume schneiden – Warum und wie?“ von Werner Maier. Der Referent veranschaulicht wichtige Regeln einer Erziehung zur naturnahen Oeschbergkrone, zeigt kontraproduktive Bemühungen und gibt Tipps für sortenspezifische Abwandlungen.
- 3. Januar 2026 von 9.30 bis 11 Uhr
- im Fliegerheim hinter der Spvgg-Sportgaststätte in Mössingen (Lichtensteinstraße 3)
Praxis: Schnittkurs Streuobst
Erfahrene Obstbaumpfleger werden den Schnitt an Streuobstbäumen erläutern und ausführen.
- 3. Januar 2026 ab 13 bis ca. 15.30 Uhr
- in und um den Lehrgarten Im weiten Hardt in Mössingen
Der Praxiskurs findet bei jedem Wetter statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Infos direkt beim OGV Mössingen.
Gute Nachrichten aus Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg: Die finanzielle Förderung für das Schneiden von Obstbäumen wird fortgesetzt. Die Förderperiode verringert sich von fünf auf drei Jahre. Statt wie bisher zwei Schnitte pro Baum à 15 Euro wird nun ein Schnitt pro Baum mit 18 Euro vergütet. Das ist im Ergebnis dieselbe Summe pro Baum und Jahr. Ob das Programm nach 2028 weitergeführt wird, bleibt allerdings unklar.






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