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Rückblick: 21. Mössinger Mostseminar

Der OGV Mössingen, das Netzwerk Streuobst und das Mössinger Kulturcafe veranstalteten am Freitag, den 24. April, das Mostseminar 2026 – diesmal im Café Pausa und erneut mit Mosten in guter bis sehr guter Qualität. Neben Hausmosten wurden auch kommerziell hergestellte Produkte aus dem Handel bewertet. Besonders hervorzuheben sind dabei die interessanten Beiträge junger Teilnehmer, die neu im OGV sind und erstmals einen Most zum Wettbewerb anmeldeten.

Ankunft der eingereichten Moste

Ankunft der eingereichten Moste

Die eingereichten Moste wurden von Besuchern und Teilnehmern verdeckt verkostet und anhand eines festen Punktesystems nach Aussehen, Geruch, Geschmack und Harmonie bewertet. Im Anschluss an die Verkostung erfolgte die Auswertung. Zur Überbrückung bis zur Bekanntgabe der Ergebnisse kam auch das Fachwissen nicht zu kurz: Michael Niethammer gab eine Einführung in die Welt der Hefen und die Süßmoststabilisierung – wie immer humorvoll, kurzweilig, gut verständlich und zugleich anspruchsvoll. Im Hintergrund arbeitete das Team, bestehend aus den eingangs erwähnten Protagonisten, in bester Harmonie und Effizienz. Danke an dieser Stelle an alle, die sich hier eingebracht haben.

Im Maschinenraum der Veranstaltung: Hier wird der Ausschank vorbereitet.

Im Maschinenraum der Veranstaltung: Hier wird der Ausschank vorbereitet.

Die Ergebnisse wurden am Ende der Veranstaltung von Hans Wener verkündet. Im Gegensatz zu früheren Mostseminaren lagen die Bewertungen diesmal eng beieinander, was die insgesamt hohe Qualität der eingereichten Produkte unterstreicht. Auffällig war zudem, dass die meisten privaten Moste zum Teil deutlich vor den kommerziellen Produkten lagen – ein klares Kompliment an die regionalen Hausmoster.

Das Publikum ist gleichzeitig die Jury.

Das Publikum ist gleichzeitig die Jury.

Bei der Siegerehrung waren sowohl bekannte als auch neue Gesichter vertreten. Den ersten Platz belegte der OGV Mössingen mit einem sortenreinen Bittenfelder Most, klassisch hergestellt ohne Schwefelung oder sonstige Zusätze. Auf den weiteren Plätzen folgten Hans Wener, Werner Kuder, Jörg Wagner und Günter Krautter, der Vorjahressieger. Daß Jörg Wagner seine überragende Platzierung zu einem Teil seinem Berater, Vater Richard, zu verdanken hat, verdient beiderseitigen Respekt. All das zeigt eindrucksvoll, dass Spitzenmost keine chemischen Zusätze oder besondere Behandlungen benötigt. Die weiteren Platzierungen sind auf der Website des OGV veröffentlicht.

So sehen Sieger aus.

So sehen Sieger aus: Ernst Schneider, Hans Wener, Günter Krautter, Jörg Wagner, Werner Kuder (v.l.n.r.).

[Text und Bilder: Hans Wener, Bild 1: Sabine Mall-Eder]

21. Mössinger Mostseminar

Erstmals fand das Mössinger Mostseminar im Café Pausa statt. Und daher wurden die Mostproben in der Obstwerkstatt auf die Verkostung vorbereitet:

Infos zum Verlauf und den Siegermosten folgen.

21. Mössinger Mostseminar

Zwanzigmal fand das Mössinger Mostseminar schon statt und jedes Mal in den altehrwürdigen Räumen der Kulturscheune. Das ist dieses Jahr nicht möglich. Darum weichen wir in die mindestens ebenso ehrwürdigen, wenn auch etwas jüngeren Räume des Café Pausa aus. Also gleich vormerken:

Freitag, 24. April, 19 Uhr
Mostseminar – ein Abend rund um den Most

Bei der Mostprämierung werden von den Anwesenden die eingereichten Proben verkostet und bewertet. Nebenher gibt es Informationen über die Verwertung von eigenem Obst, insbesondere über Gärmostherstellung und Saftkonservierung. Selbstverständlich bietet das Café Pausa dazu auch andere Getränke und kleine Speisen aus der schwäbischen Küche – und zwischendurch auch kleine Kulturhäppchen zum Thema Most. Um einen freiwilligen Beitrag wird gebeten.

Info:
Wer einen Most für die Mostprämierung einreichen möchte, sollte diesen vorher anmelden. Das geht entweder telefonisch unter 07473-8178 (Hans Wener) oder per E-Mail an hans.wener@uni-tuebingen.de Die Anmeldung ist möglich ab sofort!

Aus organisatorischen Gründen werden die Mostproben auf maximal 20 begrenzt. Einzugsbereich soll der Landkreis sein. Die zugelassenen Proben sollten am 24.4. in der Zeit von 17-18:30 Uhr im Café Pausa, Löwensteinplatz 2, abgegeben werden. Zu den Proben sollte neben dem Namen des Herstellers kurz auf die verwendeten Obstsorten, die Behandlung (Verwendung von Hefe, Mostveredler, …), die Lagerung (Holzfass, Kunststofffass), Abstich von der Hefe (Zeitpunkt) usw. auf einem beigelegten Blatt vermerkt werden. Dieses Blatt kann auch im Voraus beim OGV Mössingen von der Homepage heruntergeladen werden. Als Menge dürften ca. 3 Liter pro Probe ausreichen. Veranstalter sind das Netzwerk Streuobst, der OGV Mössingen und das Café Pausa.

Das Mössinger Mostseminar findet im Rahmen des Tags der Streuobstwiese statt.

Der räse Most

Gerade ist das letzte Mostseminar vorbei, da kommen schon wieder neue Most-Informationen auf uns zu. Denn Michael Niethammers Online-Mostseminar hat eine neue Folge erhalten, die sechste bereits. Thema diesmal: Der räse Most. Gar nicht oberlehrerhaft erklärt Niethammer, was den Most räs werden lässt und was man dagegen tun kann. Gleich jetzt und hier anschauen:

Impressionen vom 19. Mössinger Mostseminar

1 Akkordeon von Christoff Herrmann
1 Vortrag von Michael Niethammer
12 volle Tische
12 Bewertungsbögen (Farbe, Klarheit, Geruch, Geschmack und Harmonie)
17 eingereichte Mostproben
177 Punkte für Helmut Gugel aus Tübingen (3. Platz)
188 Punkte für Gerhard Helle aus Tübingen (2. Platz)
190 Punkte für Thomas Heiner aus Dusslingen (Sieger)

Einen ausführlichen Bericht hat der OGV Mössingen auf seiner Website.

19. Mössinger Mostseminar

Das Netzwerk Streuobst, Obst-und Gartenbauverein Mössingen und das Kultur-Cafe Chamäleon veranstalten am Freitag , 12.4. um 19 Uhr wieder ein Mostseminar im oberen Raum der Kulturscheune. Es gibt Informationen über die Verwertung von eigenem Obst, insbesondere über Gärmostherstellung und Saftkonservierung. Bei einer Mostprämierung werden von den Anwesenden die eingereichten Proben verkostet und bewertet. Die ersten Plätze erhalten Preise.

Mostseminar

Verdeckt abgefüllt, offen verkostet: Mit diesem Rezept werden die eingereichten Moste immer besser.

Die Bewirtung übernimmt das Cafe Chamäleon mit Getränken und kleinen Speisen, wie z.B. Zwiebel- und andere Beeda und zwischendurch gibts kleine Kulturhäppchen zum Thema Most und Livemusik mit Christoff Herrmann (Akkordeon). Der Eintritt ist frei. Um einen freiwilligen Beitrag wird gebeten. Wer einen Most für die Mostprämierung einreichen möchte, sollte diesen vorher anmelden bei

Hans G. Wener, OGV Mössingen
Telefon 07473.8178
oder per email: hans.wener@uni-tuebingen.de
Die Anmeldung ist möglich ab 15.3.2024

Aus organisatorischen Gründen werden die Mostproben auf maximal 20 begrenzt. Einzugsbereich soll der Landkreis sein. Die zugelassenen Proben sollten am Freitag,  12.4. in der Zeit von 17:00 – 18:30 Uhr im Kulturcafe, Brunnenstr. 3/1 abgegeben werden. Zu den Proben sollte neben dem Namen des Herstellers kurz auf die verwendeten Obstsorten, die Behandlung (Verwendung von Hefe, Mostveredler, …), die Lagerung (Holzfass, Kunststofffass), Abstich von der Hefe (Zeitpunkt) usw. auf einem beigelegten Blatt vermerkt werden. Dieses Blatt kann auch im Voraus beim OGV von der Homepage heruntergeladen werden. Als Menge dürften ca. 3 Liter pro Probe ausreichen.

Ausmisteln! 2023

Nach drei Jahren kann man schon von einer kleinen Tradition sprechen – vor allem dann, wenn man vorhat, sie weiterzuführen. Und das müssen wir leider. Denn die Laubholzmistel (viscum album) ist und bleibt ein hartnäckiger Feind der Streuobstwiese.

Baum voller Misteln

Mistelschleuder

So zogen vergangenen Samstag wieder, wie schon 2021 und 2022, ein gutes Dutzend mit Stangensägen bewaffnete Aktive los, um dem immergrünen Schmarotzer den Garaus zu machen. Auch Presse und Rundunk waren da, um sich ein Bild zu machen.

Mistelaktive stehen in der Runde. Hans Wener erkläre, was zu tun ist.

Kurze Einweisung in einen langen Vormittag.

Tafel zeigt das zu entmistende Gebiet und das Werkzeug Stangensäge

Vor der Praxis kommt die Theorie.

Im Gebiet zwischen dem Lehrgarten des Obst- und Gartenbauvereins (OGV) Mössingen und hinter dem Freibad wurde (fast) alles von den Bäumen geholt, was dort nicht hingehörte.

Mann auf Leiter schneidet Misteln mit Stangensäge

Manchmal reicht auch die Stangensäge nicht. Dann hilft die Leiter.

Zwei Aktive schneiden Misteln mit Stangensägen von einem Baum

Mistelbekämpfung aus allen Blickwinkeln

Am Ende türmten sich am Wegesrand Häufen mit Misteln. Spaziergänger nahmen die eine oder andere mit. Zusätzlich holten sich Schulklassen der Jenaplanschule und der Dreifürstensteinschule Misteln für Weihnachtsdeko und zum Verkauf am Weihnachtsmarkt. Der Rest wird in den nächsten Tagen von der Stadtgärtnerei abgeholt. Vielen Dank dafür!

Jede Hilfe zu spät kam für drei bereits zugemistelte Bäume. Hier sollten die Besitzer aktiv werden und die auch für die umliegenden Bäume gefährlichen Mistelschleudern endgültig beseitigen.

Mit Misteln übersäter Baum am Mössinger Nordring

Hier hilft kein Ausmisteln mehr. Dieser Baum ist hinüber. Der Besitzer sollte aktiv werden.

Misteln in einem Anhänger

Kleiner Teil der Ausbeute. Hiermit lässt sich mancher Weihnachtsmarktstand bestücken.

Impressionen vom 18. Mössinger Mostseminar

Wie immer gut gefüllt: Die Kulturscheune

Wie immer gut gefüllt: Die Kulturscheune (Bild: Sabine Mall-Eder)

Gut gestimmt: Christoph Herrmann und sein Akkordeon

Gut gestimmt: Christoph Herrmann und sein Akkordeon (Bild: Sabine Mall-Eder)

Gute Stimmung auch im Ausschankteam

Gute Stimmung auch im Ausschankteam (Bild: Sabine Mall-Eder)

Jede Mostprobe wird hart diskutiert: Stimmen Geruch,  Farbe, Geschmack?

Jede Mostprobe wird hart diskutiert: Stimmen Geruch, Farbe, Geschmack? (Bild: Hans Wener)

Gelöste Stimmung von Anfang an, nicht erst bei der 20. Probe.

Gelöste Stimmung von Anfang an, nicht erst bei der 20. Probe. (Bild: Hans Wener)

Endlich wieder Mostseminar!

Nach drei coronabedingten Ausfällen findet das nächste Mössinger Mostseminar am FDreitag, 28.4.2023 ab 19 Uhr in der Kulturscheune Mössingen statt. Dafür können von jedermann Mostproben eingereicht werden. Anmelden können sich die Bewerber ab sofort. Wer also glaubt, sein Most hätte beste Bewertungschancen, kann seine Probe schon jetzt avisieren unter Tel. 07473/8178 oder per Mail an hans.wener@uni-tuebingen.de. Am 28.4.2023 können eigene produzierte Apfel- und Birnenmoste ab 18:00 Uhr in der Kulturscheune abgegeben werden. Menge ca. 3 Liter, bei der Abgabe sollte ein Formblatt mit entsprechenden Angaben ausgefüllt werden. Mit einer frühzeitigen Anmeldung helfen Sie uns, diese Veranstaltung optimal zu organisieren!

Bewertungsbogen für Mostproben

Corona-Mostseminar

Seit 15 Jahren veranstaltet das Netzwerk Streuobst Mössingen zusammen mit dem Kulturcafe in der Kulturscheune Mössingen ein Mostseminar mit Mostverkostung und Prämierung sowie einem Fachvortrag.

Wegen Corona finden die Mostseminare2020 und 2021 leider nicht statt. Das Mostseminar-Urgestein Michael Niethammer stellt daher seine Kurzvorträge in Häppchen zu jeweils fünf bis zehn Minuten in fortschreitender Reihenfolge auf seine Website www.michelskabarett.de in die Rubrik „Mostseminar“! Bislang haben sich dort fünf Folgen angesammelt.

Michael Niethammers Mostseminar
www.michelskabarett.de

Vom Obst zum Most - Mostseminar online von Michael Niethammer

Vom Obst zum Most – Mostseminar online von Michael Niethammer

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