Kategorie-Archiv: Apfelwoche

Apfelverkauf in Mössingen

Am Apfelfreitag, 1.10. verkaufte das Netzwerk Streuobst erstmals Mössinger Äpfel auf dem Mössinger Wochenmarkt. Der etwas ungewöhnliche Stand, nämlich die unverwüstliche Ape von Martin Wörnle, war ein echter Hingucker. Die Rückmeldung der Käufer war gut. Alle freuten sich über Äpfel aus den Mössinger Streuobstwiesen und auch die Sorten waren teilweise sehr beliebt (Goldparmäne, Topaz). „Marktfrau“ Brigitte Hahn hatte außerdem noch Landsberger Renetten, Rote Sternrenetten (die wurden v.a. wegen ihrer tollen Optik gekauft) und Rubinola dabei.

Ape als Marktstand: Mössinger Äpfel auf dem Mössinger Wochenmarkt

Ape als Marktstand: Mössinger Äpfel auf dem Mössinger Wochenmarkt

Auch eine Erkenntnis: Wenn die Aktion in den kommenden Jahren weiter durchgeführt werden soll, wäre ein späterer Termin besser, da es dann eine größere Sortenauswahl gäbe. Anfang Oktober waren einfach noch nicht viele Sorten reif.

Wir bleiben dran.

Siegerbilder ermittelt

Ausschreibung Foto-Challenge

Die Instagram-Foto-Challenge, die wir gemeinsam mit der Stadt Mössingen während der Apfelwoche organisiert hatten, ist jetzt vorüber. Zu gewinnen gab es Einkaufsgutscheine des HGV Mössingen sowie Picknicksäckchen der Stadt Mössingen.

Danke an die vielen Teilnehmer*innen, es waren viele tolle, kreative und lustige Fotos dabei. Und danke an die Stadt Mössingen für die super Zusammenarbeit.

Die Sieger*innen stehen damit fest:

Platz 1: _lifetimephoto_

Platz 1: _lifetimephoto_

Platz 2: schneiderklick

Platz 2: schneiderklick

Platz 3: naturfotograf_germany

Platz 3: naturfotograf_germany

Aber auch alle anderen Beiträge können sich sehen lassen! Seht selbst:

apfels_abenteuer

apfels_abenteuer

claudiasphotographie

claudiasphotographie

dessous.socks.swimwear

dessous.socks.swimwear

fo_fotografie

fo_fotografie

hannibelieves

hannibelieves

jenniferplenkers

jenniferplenkers

kadda_65

kadda_65

kimalbrecht._

kimalbrecht._

lissie13_

lissie13_

manu09110

manu09110

petwolff

petwolff

pfarrbergtal

pfarrbergtal

saskiaannaeva

saskiaannaeva

siobhan9210

siobhan9210

steffis_feine_welt

steffis_feine_welt

taminarkb_

taminarkb_

tan2403

tan2403

wildbrenner

wildbrenner

yvonne.bulanda

yvonne.bulanda

Apfelaktionstag für Kinder 2021

Am vorgestrigen Sonntag wuselte es auf dem Löwensteinplatz. 70 Kinder malten und bastelten, was das Zeug hielt. Dazu wurde frischer Apfelsaft gepresst und das Ökomobil lud dazu ein, die Natur zu erkunden. In der elternfreien Zone konnten die Grundschulkinder nach Herzenslust mit den Äpfel machen, was sie wollten. Und so wurden Äpfel geschält, geschnipfelt, gegessen, bemalt und was den Kids sonst noch einfiel. Trotzdem hoffen natürlich alle, dass nächstes Jahr wieder ein richtiges, großes Apfelfest stattfinden kann. Natürlich wieder mit viel Kinderprogramm!

Apfeltaschen bemalen

Apfeltaschen bemalen

Apfelsaft pressen

Apfelsaft pressen

Surrbienen basteln

Surrbienen basteln

Tiere untersuchen

Tiere untersuchen

Apfelseifen herstellen

Apfelseifen herstellen

Vielen Dank an das Schwäbische Streuobstparadies für die personelle, logistische und finanzielle Unterstützung!

Den Misteln an den Kragen

Hans Wener mit einer großen Mistel, sicher über 20 Jahre alt.

Hans Wener mit einer großen Mistel, sicher über 20 Jahre alt.

Hochkarätig besetzt ging es am letzten Freitag, 24.9. den Misteln an den Kragen. Im OGV Mössingen berichtete Hans G. Wener über die Problematik des Mistelbefalls für die (meistens Apfel-) Bäume, der nach einer Schwächung zu einem kompletten Absterben führt. Unterstützt wurde er von Karolin Kleinz, Studentin der Fachhochschule Rottenburg, die für ihre Bachelorarbeit die Ausbreitung der Laubholzmistel in einem Apfelbaum untersucht. In einem einzigen Baum konnte sie bisher 1277 Mistelindividuen finden. Durch die sog. Haustorien zapfen die Misteln die Leitungsbahnen ihrer Wirtsbäume an und entziehen ihnen Wasser. Langfristig vertrocknen die befallenen Bäume.

Werner Maier im Klettereinsatz. Die Stangensäge war zu kurz.

Werner Maier im Klettereinsatz. Die Stangensäge war zu kurz.

Im praktischen Teil führten Hans G. Wener und Werner Maier vor, wie bei einem stark vermistelten Baum die noch im Laub versteckten Misteln entfernt werden können. Mit Stangensägen wurde ein Großteil entfernt und der Baum so von den schädlichen Schmarotzern befreit. Auch kleinste Misteln wurden entfernt, um den Baum langfristig zu erhalten.

Kein schöner Anblick: Dieser Baum wurde von den Misteln zerstört.

Kein schöner Anblick: Dieser Baum wurde von den Misteln zerstört.

Appleweek-Insta-Foto-Challenge on the last meters

Gemeinsam mit der @stadt_moessingen hat sich das @netzwerkstreuobst zur diesjährigen #apfelwoche in die sozialen Medien aufgemacht und die Foto-Challenge #apfelwoche2021 ins Netz gebracht – genauer gesagt ins Instagramland. Dort batteln sich jetzt die Handyklicker wie die Wilden um das schönste Apfelfoto. Wer möchte, kann noch bis zum Sonntag, 3.10. unter dem Hashtag #apfelwoche2021 mitklicken und mitliken.

Ausschreibung Foto-Challenge

Hier schon mal ein kleiner Überblick über die Konkurrenz mit vielen tollen Bildideen (ein ausführlicher Beitrag über die Aktion und die Ergebnisse folgt an dieser Stelle):

Fräulein Brehms Tierleben in Mössingen

Das Fräulein-Ensemble (Foto: Karsten Bartel)

Das Fräulein-Ensemble (Foto: Karsten Bartel)

Eintritt frei! Jetzt anmelden!

Das einzige Theater der Welt für heimische bedrohte Tierarten verbindet handfeste Wissenschaft, praktische Feldforschung und tiefe Einblicke in tierische Zusammenhänge zu einem theatralischen Ganzen. Ob Luchs, Rauchschwalbe oder Auerhuhn: In diesem sinnlichen Bühnenabenteuer wird geforscht, erfahren und vor allen Dingen vermittelt, was die Welt im Innersten zusammenhält. Daher beschäftigt sich Fräulein Brehm in Mössingen mit einem Tier, das für den Apfel essenziell ist: Die Wildbiene.

„kurzweilig unterhaltend“
(Schwäbisches Tagblatt)

Fräulein Fridoline Minerva Brehms Vortrag ist ästhetisch, bunt, kriminell, melancholisch und unfassbar erstaunlich! Bei exakt 19.844 Wildbienen-Arten weltweit auch nicht weiter verwunderlich. 561 Arten sind allein in Deutschland nachgewiesen, Ihre Namen sind so poetisch wie Ihre vielfältigen Gestalten. Ob Gelbbindige Furchenbiene, Senf-Blauschillersandbiene oder zweifarbige Schneckenhausbiene – gezählt hat sie für das Fräulein kein geringerer als Dr. Michael Ohl vom Museum für Naturkunde, Berlin und seines Zeichens Wespentaxonom und Evolutionsbiologe. Mit seinem Wissen in der Aktentasche geht Fräulein Brehm mit uns auf Forschungsreise in die fantastischen Welten der Wildbienen. Augen, Ohren und Sinne weiten, um diese Tierwahrhaftigkeiten, diese Universen zu verstehen!

„eine sinnliche Reise durch die Wissenschaft“ (Die Rheinpfalz)

Barbara Geiger / Frl. Brehm (Foto: Karsten Bartel)

Barbara Geiger / Frl. Brehm (Foto: Karsten Bartel)

Barbara Geiger, der kreative Kopf des Stückes, studierte Schauspiel in London. Ihrer Rückkehr nach Deutschland folgten zahlreiche eigene Inszenierungen u.a. „Picassos Frauen“ (Konzept, Regie, Schauspiel), das seit 2003 vorwiegend in Kunsthallen und Museen gespielt wird. 2008 entstand die Idee, das unerschöpfliche zehnbändige Werk Alfred E. Brehms ins 21. Jahrhundert zu transportieren, mitsamt der Brehmschen Passion für Tiere, egal welcher Gestalt und Form. Barbara Geiger kreierte Fräulein Brehms Tierleben und ist verantwortlich für Recherche und Umsetzung der Reihe als Autorin und Regisseurin.

Wie? Wann? Wo?

  • Kulturscheune Mössingen, Brunnenstraße 3/1
  • Apfelsamstag, 2.10., 19 Uhr
  • Anmeldung unter info@netzwerk-streuobst.de
  • Weil die BürgerStiftung Mössingen die gesamten Kosten übernimmt, ist der Eintritt frei. Am Eingang darf das Spendenkässle der BürgerStiftung aber gerne gefüllt werden. Es gelten die aktuellen Corona-Regeln.

Mössinger Apfelverkauf

20.000 Apfelbäume stehen rund um Mössingen – so viele, wie es Mössinger:innen gibt. Weil manche aber mehr, andere weniger haben, stellt sich manchem Nichtbesitzer im Herbst die Frage: „Wo kann man eigentlich Mössinger Äpfel kaufen?“ Und manchem Besitzer: „Wie kriege ich meine Äpfel los?“ Das brachte uns auf eine Idee: Warum nutzen wir die Apfelwoche nicht, um die Äpfel zu verkaufen, die bei den einen zu viel und bei den anderen zu wenig sind?

Das geht ganz einfach. Wer Äpfel hat und verkaufen möchte, der stellt sie während der Apfelwoche in einer Kiste (oder zwei oder drei) auf seinem Grundstück an die Straße und meldet uns die Adresse. Wir tragen alle Adressen in eine Karte ein, die auf der Website des Netzwerks Streuobst eingesehen und heruntergeladen werden kann. Und schon weiß jeder, welcher Nachbar Äpfel verkauft.

Äpfel

Und so geht‘s:

    Logo "Mössinger Apfelverkauf"

  1. Wer Äpfel verkaufen möchte, meldet dies bis Do, 23.9. unter info@netzwerk-streuobst.de. Auf jeden Fall Name und Adresse sowie – falls bekannt – Sorten angeben. Wir schicken zur Bestätigung das Apfelverkaufs-Logo (siehe rechts) zu, das dann ausgedruckt werden kann.
  2. Ab Montag, 27.9. sind unter www.netzwerk-streuobst.de alle Verkaufsstellen auf einem Stadtplan zu sehen und downloadbar
  3. Verkäufer:innen stellen während der Apfelwoche (von 27.9. bis 3.10.) die Äpfel auf dem eigenen Grundstück, z.B. im Vorgarten bereit und heften das Apfelverkaufs-Logo an die Gartentür. Wie die Äpfel angeboten werden, bleibt den Verkäufern überlassen. Es muss jedoch der Preis pro Kilo angegeben werden. Unsere Preisempfehlung: 2 Euro pro Kilo.
  4. Interessierte holen sich die Äpfel und zahlen persönlich oder in ein bereitgestelltes Kässle bar.

Ob dieses Experiment funktioniert, hängt davon ab, wie viele sich daran beteiligen, wie das Angebot angenommen wird und nicht zuletzt, wie die Ernte ausfällt. Machen Sie mit!

Alle Daten in Kürze:

  • Anmeldung bis 23.9. unter info@netzwerk-streuobst.de (Name / Adresse / Sorten angeben)
  • Preisempfehlung: 2 Euro pro Kilo
  • Karte unter www.netzwerk-streuobst.de abrufbar

Äpfel in Kisten

Mössinger Apfelwoche: zehnjähriges Jubiläum!

Leider lässt die Pandemie ein Mössinger Apfelfest mit vielen Tausend Besuchern nicht zu. Feiern können wir aber das zehnjährige Jubiläum der Mössinger Apfelwoche. Coronabedingt wird sie etwas schmaler ausfallen als die letzten Jahre, dafür gibt es schöne neue Ideen, Aktionen und Veranstaltungen. Auf immerhin 44 Seiten trägt das heute erschienene Programmheft alles zusammen, was in der Jubiläums-Apfelwoche passiert.

Die Stadtverwaltung Mössingen etwa ruft gemeinsam mit dem Netzwerk Streuobst zur Foto-Challenge auf Instagram. Gesucht werden lustige, stimmungsvolle oder originelle Apfelbilder unter dem Hashtag #apfelwoche21. Natürlich gibt es tolle Preise zu gewinnen!

Am Apfelsamstag begrüßen wir zusammen mit der Bürgerstiftung Mössingen das einzige Theater der Welt für heimische gefährdete Tierarten. „Fräulein Brehms Tierleben“ beschäftigt sich theatralisch und wissenschaftlich zugleich mit einem Tier, das für den Apfel sehr wichtig ist: Die Wildbiene.

Titel des Programmhefts zur 10. Mössinger ApfelwocheCoronakonform wird es überall zugehen, daher werden bei vielen Veranstaltungen Voranmeldungen nötig sein. So auch beim Apfelaktionstag für Kinder am Apfelsonntag, 3. Oktober, bei dem Grundschulkinder endlich mal wieder auf ihre Kosten kommen.

Wo gibt es in Mössingen eigentlich Mössinger Äpfel zu kaufen? Gleich ums Eck – wenn alle, die zu viele Äpfel haben, an die verkaufen, die zu wenig haben. Wie das geht? Ganz einfach: Im Programmheft steht’s. Und auch für ein anderes Problem auf unseren Streuobstwiesen gibt es eine Lösung: Ausmisteln! Denn 2022 soll es wieder heißen: „Man muss die Äpfel feiern, wie sie fallen“ – beim 16. Mössinger Apfelfest!

Das Programmheft wird ab Montag, 13.9. überall in Mössingen erhältlich sein. Vorab kann es aber auch schon digital betrachtet werden. Viel Vergnügen!