Viel los zwischen Baum und Ros‘

Hans Wener berichtet über den ereignisreichen Freitag, 11.9. im Lehr- und Schaugartens des OGV Mössingen:

Der LOGLVorstand hatte sich auf Freitagvormittag zu einem Besuch in Mössingen eingeladen. Pünktlich um 9.30 Uhr standen 15 Mitglieder des LOGL-Vorstands, unter der Führung von Geschäftsführerin Eva Grubmiller, am Eingang des Lehr- und Schaugartens des OGV Mössingen.

Wir waren auf den Besuch vorbereitet, Uschi und Sybille hatten Butterbrezeln geschmiert, frischen Kaffee aufgegossen und ein Zwetschgenkuchen war das Ziel von unzähligen Bienen und Wespen.
An unseren Stehtischen lag Informationsmaterial aus (myStückle, myBäumle, Schaff’s gut!, Streuobstkids, Info des OGV Mössingen.

Auch OB Bulander erweiterte die Runde, begrüßte die Gäste als Bürgermeister der „Streuobsthauptstadt“ Baden-Württembergs. Als er die vielen Aktivitäten im Streuobst in Mössingen vorstellte, waren die Gäste positiv überrascht, was bei uns alles läuft. Die Zusammenarbeit der einzelnen Gruppen (Netzwerk Streuobst, OGV Mössingen, Nabu Mössingen, AIS und nicht zuletzt die Stadt Mössingen ist ein Beispiel für positive Zusammenarbeit. Immer das gemeinsame Ziel im Auge, selbstlos und nicht eigennützig bringt die gemeinsame Sache (Streuobst in Mössingen) weiter.

Nach OB Bulander stellte Marcus Hölz noch die Projekte der AiS vor. Ein zukünftiges Problem dürfte eine Reduzierung der öffentlichen Mittel sein, nur eine Mischfinanzierug ergibt die Möglichkeit, die jetzigen Projekte in bisheriger Weise weiterzuführen.

Mit dem Secco der „Steinlachtaler“ und einem alkoholfreien „Secco“ endete die Begrüßung. Werner Maier zeigte bei einem Rundgang unser Konzept des Lehrgarten und wies auch auf die in diesem Jahr schwierige Situation bei den Obstbäumen hin, zu wenig Niederschlag und hohe Temperaturen. Früchte mit Sonnenbrand, früher Blattfall! Die gefüllten Kühlschränke mit den gesammelten Früchten für die Obstausstellung beim Apfelfest ist die Vorarbeit von einzelnen Mitgliedern des OGV für den Höhepunkt des Jahres. Das 20. Apfelfest auf dem Löwensteinplatz erwartet viele interessierte Besucher!

Die Zeit verging im Fluge, der nächste Treffpunkt der Gäste war um 12.00 Uhr das Pausacafé zum Mittagessen.

Nachmittags war noch eine Führung auf dem Kastanienhof in Bodelshausen vorgesehen. Marcus Hölz zeigte das neue Projekt der KBF, die neuerbaute Hackschnitzel- und Pyrolyseanlage. Mit dieser Anlage kann man die Nährstoffkreisläufe schließen. Hier wird gezeigt, wie man Rohstoffe aus einem landschaftspflegerischen Abfallprodukt gewinnt! Der Kastanienhof gehört zur Inklusionsfirma AIS gGmbH (Arbeit in Selbsthilfe). Hier leben und arbeiten Menschen in der Landwirtschaft, im Laden, Café und in der Zierpflanzengärtnerei.

Doch der Tag im Lehrgarten war noch nicht vorbei.

Ab 15.00 Uhr lief das Ferienprogramm des Netzwerkes Streuobst und des OGV Mössingen. 15 Kinder konnten bei einer Gartenführung den Lehrgarten kennenlernen. Aus gesammelten Gräsern konnten sie unter der Anleitung von Daniela Häberle eine Karte anfertigen. Vorbereitet mit einem Anstrich aus Kurkuma, dann die aufgelegten Gräser als Schattenbild belichtet durch die Sonne, wurde die Abbildung mit Natron fixiert!

Nach dem Sammeln von Fallobst durch die Kinder konnte noch mit der vereinseigenen Mosterei frischer Apfelsaft gepresst werden und von den Gästen abgefüllt in Flaschen mit persönlichen Etiketten nach Hause mitgenommen werden. Rote Würste vom Grill machten den Abschluss des Tages.

12.9.2026 Hans G. Wener

Apfelwochen-Highlights 2026 (2) – Eltern-Kind-Apfelzeit

Logo der ApfelwocheBald ist es wieder soweit: Vom 27.9. bis 4.10.2026 zeigt Mössingen, was es in Sachen Apfel drauf hat. An dieser Stelle stellen wir in loser Reihenfolge einige Highlights vor. Natürlich gibt es das Gesamtpaket wie immer auch als Programmheft (hier herunterladen).

Im Rahmen der Apfelwoche in Mössingen erwartet junge Familien bei Goldig Connect ein besonderes Special rund um den Apfel. Eltern und Kinder verbringen gemeinsam eine entspannte Auszeit im ­GOLDIG Studio von Michelle Eglinski. Während die Kinder eine liebevoll gestaltete Bewegungslandschaft nach den pädagogischen Ansätzen von Emmi Pikler und Maria Montessori entdecken, genießen die Begleitpersonen ein leckeres Apfelgebäck und ein Getränk ihrer Wahl. In gemütlicher Atmosphäre bleibt Zeit, sich mit anderen Familien auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen und den Vormittag gemeinsam zu genießen.

  • GOLDIG Studio, Falltorstraße 19
  • Apfelsonntag, 27.9., 9:30-11:00 Uhr (Kinder 0-2 Jahre)
  • Apfeldienstag, 29.9., 16:00-17:30 Uhr (Kinder 3-4 Jahre)
  • Teilnahmegebühr: 14,90 € pro erwachsene Begleitperson

Kinderferienprogramm 2026

Wie jedes Jahr besuchte uns wieder eine nette Kindertruppe, die mehr über „Apfel & Co.“ wissen wollte. Am letzten Ferientag, bei wieder prächtigstem Wetter, gab es den traditionellen Rundgang durch den OGV-Lehrgarten, ein künstlerisches Bastelprojekt, bei dem die Silhouetten von Gräsern und Blumen mit natürlichen Mittel „fotografiert“ wurden und natürlich wieder Apfelsammeln, -mosten und Apfelsafttrinken. Eine kurze filmische Zusammenfassung:

Apfelwochen-Highlights 2026 (1) – Birn und Apfel in aller Mund

Logo der ApfelwocheBald ist es wieder soweit: Vom 27.9. bis 4.10.2026 zeigt Mössingen, was es in Sachen Apfel drauf hat. An dieser Stelle stellen wir in loser Reihenfolge einige Highlights vor. Natürlich gibt es das Gesamtpaket wie immer auch als Programmheft (hier herunterladen).

Nach 2022 und 2024 schon zum dritten Mal und damit quasi traditionell lädt Hans-Jörg Lund zur Apfelliederstunde ein. Oder besser gesagt: Obstlieder. Denn diesmal forschte der Stummfilmpianist, Chordirigent, Musikkritiker und Musiker nicht nur nach altem und neuem Liedgut zum Thema Apfel, sondern erweiterte seinen Fokus neben Äpfel und Birnen auch auf Früchte anderer Länder. Dazu gibt es wieder humorvoll, geistreich und eloquent erzählte Geschichten und Gedichte. Und natürlich Musik. Das Publikum darf sich dank eines kopierten Liedblatts gerne beteiligen.

Wie man eine Obstleiter baut

In seiner Reihe „Handwerkskunst“ veröffentlichte der SWR vor kurzem einen wunderbaren Beitrag der Helmut-Palmer-Tochter Gudrun Mangold über die Leiterfirma Beck aus Dettingen/Erms und die kongeniale Schlosserei Klaus Schwenkel aus Hülben. Reinschauen:

-> Passend dazu der GEA-Beitrag „Eine Holzleiter muss es sein“, der nicht nur die Geschichte aufgreift, sondern auch seine Autorin Gudrun Mangold vorstellt.

Nachtrag 15.9.:
Die Autorin meldet sich telefonisch und weist darauf hin, dass die Schlosserei Klaus Schwenkel einen erheblichen Anteil an der Standfestigkeit der Palmer-Leiter habe und unbedingt zu erwähnen sei. [Ist hiermit korrigiert.]
Die Autorin weist darüber hinaus darauf hin, dass sich ein ganzes Kapitel in Ihrem Buch „Der originale Palmer-Schnitt“ mit dem richtigen Werkzeug befasst. Das wollen wir ebenfalls nicht verheimlichen. [Ist hiermit erledigt.]

Cultural Landscape Lab

Der sehr rührige Verein Hochstamm Deutschland, bei dem auch wir Mitglied sind, startet jetzt eine neue Initiative, das Cultural Landscape Lab. Die Idee: traditionelles Wissen über Kulturlandschaften wie Streuobstwiesen mit modernen technologischen Innovationen zu verknüpfen.

Dazu lädt Hochstamm Deutschland ab Ende September 2026 regelmäßig dazu ein, verschiedene Themen zu diskutieren. Unabhängig von den Themen beginnen die Treffen mit einer kurzen Einführung und Hintergrundinformationen, gefolgt von einem Vortrag eines eingeladenen Hauptredners. Anschließend geht es in die Diskussion: Was bedeuten die vorgestellten Erfahrungen für nachhaltige Agrar- und Ernährungssysteme? Lassen sich die Erfahrungen auf andere traditionelle Kulturlandschaft übertragen? Die Teilnahme an der Session ist kostenlos und offen für alle. Die Initiatior:innen freuen sich über Personen aus der Praxis, Bewirtschaftung, Verarbeitung, Vermarktung ebenso wie Menschen aus der Wissenschaft und Beratung.

Im ersten Online-Veranstaltungsblock beschäftigt sich das Lab mit einem Thema, das die Fachleute schon seit Jahren beschäftigt: Wasser. Nicht nur Bäume, sondern ganze Landschaften leiden unter hohen Temperaturen und ausbleibenden Niederschlägen. Deshalb soll untersucht werden, wie innovative Bepflanzungs- und Bewirtschaftungsmethoden dazu beitragen können, mehr Wasser in Landschaften zu speichern. Das Thema wird aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet und in drei Abendveranstaltungen naturnahe Bepflanzungsmethoden vorgestellt.

-> Details zum Programm, zu den Referent:innen und zur Anmeldung

Leitungsteam Cultural Landscapes Lab: Dr. Ing. Janet Maringer, Dr. agr. Sophia Philipp

Obstannahme für den Steinlachtäler

Auch in diesem Jahr nehmen die OGVs aus Belsen, Bodelshausen, Dußlingen, Gomaringen, Mössingen, Nehren, Ofterdingen und das Netzwerk Streuobst Mössingen wieder Obst für die Steinlachtäler Produkte (Saft, Most, Cidre) an.

Bitte liefern Sie ausschließlich vollreifes und erntefrisches Obst an. Grüne Jagdbirnen, Luxemburger Mostbirnen und Birnen mit teigiger Konsistenz können nicht für die Steinlachtäler Produkte angenommen werden.

„Der Steinlachtäler“ ist ein Aufpreis-Projekt, und wir werden auch in diesem Jahr an allen Terminen für die angelieferten Äpfel einen Aufpreis bezahlen. Für Birnen wird nur am 26.9.2026 ein Aufpreis bezahlt. Am 19.9.2026 können Birnen für Produkte der Firma Häussermann, aber ohne Aufpreis, angenommen werden.

Annahmetermine in Gomaringen-Stockach (Maschinenhalle von M. Junger, 13-17 Uhr)

  • Samstag, 19.9.2026 (nur Äpfel mit Aufpreis, Birnenannahme ohne Aufpreis)
  • Samstag, 26.9.2026 (Äpfel und Birnen mit Aufpreis)
  • Bei Bedarf wird noch ein weiterer Termin im Oktober angesetzt.

Die Annahmestelle in Gomaringen-Stockach ist überdacht, sodass bei jedem Wetter im Trockenen angeliefert werden kann. Das Team vom Steinlachtäler hilft gerne beim Abladen des Obstes. Auch das Wirtschäftle in Gomaringen-Stockach ist wieder geöffnet.

Wir bedanken uns jetzt schon für Ihre Bereitschaft, das Obst aufzulesen und bei uns abzuliefern.

Wir freuen uns über jede Anlieferung. Dadurch sichern Sie die Grundlage für unseren regionalen Apfelsaft, die Apfelschorle, den klassischen und fruchtigen Most und den Cidre.

Obstverkauf zum Selbsternten

Die Stadt Mössingen informiert:

Dieses Jahr wird der Verkauf des Ertrages von Obst (Äpfel und Birnen) aus den städtischen Anlagen und den Streuobstwiesen nach Anmeldung bei der Liegenschaftsverwaltung und, falls notwendig, nach Terminabsprache direkt auf den Wiesen durchgeführt.

Die Erntezeit für Äpfel und Birnen wird Mitte/Ende September 2026 sein.

Wer Interesse am Kauf des Ertrages der Obstbäume zum Selbsternten auf städtischen Grundstücken hat, kann sich bei der Stadtverwaltung Mössingen, Sachgebiet 3-1 Liegenschaften und Kaufmännisches Gebäudemanagement, bei Frau Selinger melden.

Gerne per E-Mail unter t.selinger(at)moessingen.de mit Angabe Ihrer Telefonnummer oder vormittags telefonisch unter 07473/370-337. Die Bestellungen werden nach Eingang gelistet und bearbeitet, solange Obst vorhanden ist.

Schließung des Saftverkaufs in Mössingen / Obstannahme in Mössingen

Weil nach der Schließung des Saftverkaufs im Mehlgebäude lange Zeit unklar war, wie es hinsichtlich des Saftverkaufs, aber auch dem Vefahren mit Gutscheinen sowie mit der kommenden Obstannahme verfahren wird, haben wir an die Firma Widemann folgende Mail mit der Bitte um Stellungnahme geschickt:

Mössingen, den 14. August 2026

Dringende Anfrage zur Schliessung des Saftverkaufs in Mössingen und zur Obstannahme in Mössingen

Sehr geehrter Herr Widemann,
sehr geehrte Damen und Herren,

als Netzwerk Streuobst Mössingen e.V. setzen wir uns intensiv für den Erhalt unserer Kulturlandschaft und die Unterstützung der lokalen Streuobstwiesen-Bewirtschafter ein. Die ortsnahe Verwertung und der unkomplizierte Saftbezug sind für die Motivation unserer Stücklesbesitzer von zentraler Bedeutung.

Mit großem Bedauern und wachsender Besorgnis haben wir und viele lokale Erzeuger die Schließung Ihres Getränkeverkaufs in Mössingen zur Kenntnis genommen. In den vergangenen Wochen treten vermehrt verunsicherte Bewirtschafter an unser Netzwerk heran. Viele von ihnen besitzen noch erhebliche Saft-Guthaben aus dem Lohnmost-Tausch vergangener Ernten und stehen nun vor logistischen und organisatorischen Fragen, wie und wo dieses Guthaben künftig eingelöst werden kann.

Da das Vertrauen der Stücklesbesitzer in die regionalen Verwertungswege die Basis für die Pflege der Wiesen ist, bitten wir Sie im Namen der Betroffenen dringend um eine transparente Stellungnahme zu folgenden Kernfragen der aktuellen Situation:

  • Einlösung von Saft-Guthaben: Über welche Wege, zu welchen Zeiten und an welchen Standorten können die Steinlachtäler Bewirtschafter ihr bestehendes Saft-Guthaben in der kommenden Saison einlösen? Gibt es Kooperationen vor Ort oder ist ein neuer Verkaufsladen geplant?
  • Ablauf der Obstannahme 2026: Findet die angekündigte Obstannahme ab Ende August 2026 in der Robert-Bosch-Straße wie gewohnt statt, und wie wird dort der Lohnsafttausch zukünftig organisiert?
  • Vertrauenssicherung für eine erfolgreiche Ernte: Eine verlässliche Perspektive ist die Grundvoraussetzung dafür, dass die Stücklesbesitzer ihr Obst auch weiterhin motiviert ernten und zu Ihnen bringen. Wie möchten Sie der aktuellen Verunsicherung begegnen, damit die Bewirtschafter ihr Obst auch in dieser Saison wieder wie gewohnt und in vollem Umfang an Ihren Standort nach Mössingen bringen?
  • Zukunft der Fa. Widemann in Mössingen: Wie sieht die langfristige Perspektive für Ihren Standort in Mössingen aus, und wie können wir als Netzwerk kommunikativ dazu beitragen, Missverständnisse und Verunsicherungen bei den Bürgern abzuwenden?

Wir schätzen Ihre langjährige Rolle als Partner der regionalen Streuobstbewirtschaftung sehr. Umso wichtiger ist es uns jetzt, gemeinsam eine klare und verlässliche Perspektive für die Stücklesbesitzer zu kommunizieren. Gerne veröffentlichen wir Ihre Rückmeldung auf unseren Kanälen, um für die nötige Aufklärung zu sorgen.

Über eine zeitnahe Rückmeldung und Stellungnahme würden wir uns sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen,

Gerhard Fülber
Netzwerk Streuobst Mössingen e.V.

Die Firma Widemann schickte uns daraufhin am 17.8. folgende Antwort:

Sehr geehrter Herr Fülber,

in Beantwortung Ihrer Mail können wir Ihnen mitteilen, dass die Obstannahme ab dem 24.08.2026 sichergestellt ist. (siehe beigefügte Anzeige)

An der Lösung zu einer neuen Saftausgabemöglichkeit arbeiten wir mit Hochdruck, sobald es konkrete Lösungen dazu gibt, werden wir alle unsere Lieferanten mit Tauschguthaben informieren.

Bis dahin werden wir versuchen, nochmals einen Abholtermin, wie bereits am 11.07. und 31.07.26 stattgefunden hat, vor Ort zu organisieren, um unseren Lieferanten die Möglichkeit der Abholung des Guthabens zu ermöglichen.

Für weitere Rückfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Freundliche Grüße / Kind Regards

Carola Terp
Lohnbuchhaltung/Personal

Mittlerweile wurden offenbar die betreffenden Kunden angeschrieben. Die dritte Lohnsaftausgabe findet am Di, 8.9.2026 von 9:30 Uhr bis 15:00 Uhr in der Robert-Bosch-Straße 5 statt. Voraussetzung dafür ist die Online-Anmeldung mit einem kundenspezifischen Passwort bis zum Do, 3.9.2026.

Tafelobst gesucht

Aus dem Streuobstparadies erreicht uns folgender Hilferuf, den wir gerne weitergeben:

Liebe Mitglieder im Schwäbischen Streuobstparadies,
liebe Fachbeiräte und Vorstandsmitglieder,

wie Sie wissen, vermarktet der Verein Schwäbisches Streuobstparadies seit 2020 Streuobst als Tafelobst über die Handelsplattform Streuobst. Abnehmer sind Lebensmitteleinzelhändler, Kantinen, Dorfläden, Seniorenheime uva. im gesamten Vereinsgebiet und im Großraum Stuttgart. Im vergangenen Jahr konnten wir 15 to Äpfel, Birnen und Quitten aus regionalem Streuobstanbau an zahlreiche Kunden vermitteln und unseren Erzeugern eine tolle Möglichkeit bieten, Streuobst zu einem fairen Preis abzugeben.

Pro 20 kg-Kiste zahlen wir 21 € (Nicht-Mitglieder) und 25 € (Mitglieder). Anlieferung ist einmal wöchentlich an einer unserer vier Annahmestellen im gesamten Vereinsgebiet.

In diesem Jahr jedoch machen uns die klimatischen Bedingungen zu schaffen, denn (Hagel-)unwetter, Trockenheit und Hitze sorgen in vielen Regionen des Streuobstparadieses dafür, dass die Ernte schlecht ausfällt oder die benötige Qualität nicht erreicht werden kann. Viele unserer bisherigen Lieferant*innen können nicht so liefern, wie dies bisher möglich war und wie wir es benötigen würden, um unseren stetig wachsenden Kundenstamm mit den gewünschten Mengen zu versorgen.

Daher unser Aufruf an Sie: Wir suchen noch dringend neue Lieferant*innen, um die Ernteausfälle in vielen Ecken des Vereinsgebiets auszugleichen und unsere Handelsplattform wachsen zu lassen!

Wie ist das Prozedere? Sie melden sich in unserer Handelsplattform als Erzeuger*in an, hinterlegen ihre Flächen und geben uns telefonisch eine grobe Mengenschätzung pro Sorte. Wir informieren Sie dann immer zwei Wochen vor dem Annahmetag, wann wir welche Menge von Ihnen an der Annahmestelle erwarten. Klappt eine Lieferung mal nicht wie geplant, finden wir gemeinsam eine Lösung. Die Auszahlung erfolgt Ende der Saison per Gutschrift. Obstkisten können Sie über uns erwerben.

Anbei finden Sie unsere Lieferanteninformation mit allen wichtigen Angaben. Sie können sich auch bei Interesse und Rückfragen auf unserer Homepage unter www.handelsplattform-streuobst.de informieren oder per Mail an handelsplattform@streuobstparadies.de oder telefonisch unter 07125 3093262.

Leiten Sie diesen Aufruf auch sehr gerne in Ihrem Umfeld an Interessierte weiter. Wir bedanken uns für Ihre Unterstützung.

Ihr Team der Geschäftsstelle

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