Viermal Tag der Streuobstwiese in Mössingen

Ganz Europa feiert den Tag der Streuobstwiese am Freitag, den 24. April 2026 und dem anschließenden Wochenende. Der Mitmach- und Erlebnistag steht unter dem Motto „Streuobst ist überall“. Streuobstbegeisterte zeigen, warum sich ein Ausflug auf die Wiese für Groß und Klein lohnt. Von Großbritannien bis nach Südtirol, von Transsilvanien bis an den Atlantik: Der Tag der Streuobstwiese findet europaweit jährlich am letzten Freitag im April und dem anschließenden Wochenende statt. Natürlich auch in der heimlichen „Streuobsthauptstadt“ Mössingen.

Fr, 24.4., 15-17 Uhr, Treffpunkt Schützenhaus Mössingen
Mit den Naturkids auf Spurensuche

Der Frühling ist da, nicht nur die Menschen sind wieder vermehrt auf den Streuobstwiesen unterwegs, auch die Tiere, häufig aber im Verborgenen. Kinder machen sich detektivisch auf die Suche nach den kleinsten Hinweisen – vom klassischen Pfotenabdruck bis hin zu den ungewöhnlichsten Hinterlassenschaften und tauchen ein in die spannende Lebensweise der Tiere. Das Streuobstwiesenerlebnis für Kinder ab sechs Jahren ist ein offenes Angebot, eine Anmeldung unter naturkids@netzwerk-streuobst.de hilft bei der Planung.

Fr, 24.4., 19 Uhr, Café Pausa
21. Mössinger Mostseminar

Bei der Mostprämierung werden von den Anwesenden die eingereichten Proben verkostet und bewertet. Nebenher vermittelt Michael Niethammer Wissenswertes über die Verwertung von eigenem Obst, insbesondere über Gärmostherstellung und Saftkonservierung. Selbstverständlich bietet das Café Pausa dazu auch andere Getränke und kleine Speisen aus der schwäbischen Küche – und zwischendurch auch kleine Kulturhäppchen zum Thema Most. Wer einen Most für die Prämierung einreichen möchte, sollte diesen vorher bei den Veranstaltern OGV Mössingen, Netzwerk Streuobst oder Kulturcafé Chamäleon anmelden.

Sa, 25.4., 10-13 Uhr, Treffpunkt: Wanderparkplatz Linden
Heilsames aus der Streuobstwiese: Frühling – Grünkraft aus jungen Kräutern

Die Natur strotzt nur so vor Lebendigkeit, überall grünt und blüht es. Diese ersten zarten Triebe schmecken nicht nur gut, sie stecken auch voller Vitalstoffe, die den Körper nach dem langen Winter wieder in Schwung bringen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sammeln mit der Kursleiterin Daniela Häberle Wildkräuter auf den Streuobstwiesen, probieren und verarbeiten zu Kräuterquark, Kräutersalz und Kräuterbutter – auf frischem Brot ein Genuss! Eine Anmeldung unter www.streuobstparadies.de ist erforderlich.

So, 26.4. 11-13 Uhr
Streuobst? Klingt gut! Eine Streuobstspaziermatinee.

Drei Vereine erkunden gemeinsam die Belsener Streuobstwiesen. Das Netzwerk Streuobst Mössingen führt durch die vielfältige Natur- und Kulturlandschaft, der Liederkranz Belsen untermalt mit stimmigem Sound und der Obst- und Gartenbauverein Belsen bewirtet zum Abschluss bei seinem Frühlingsfest an der Blockhütte auf dem Alten Morgen. Treffpunkt ist der OGV-Lehrgarten Auchtert beim Häckselplatz in Belsen.

Schnittgutabfuhr endet am Freitag, 20.3.

Die Schnittgutabfuhr im Gebiet zwischen Öschingen und Talheim endet am Freitag, 20. März. Damit geht auch die Zeit der ganztags geöffneten Häckselplätze in Belsen und Öschingen zu Ende. Nutzen Sie also das letzte Schnittwochenende mit Unterstützung und machen Sie Ihre Bäume fit für ein neues Erntejahr! Bis Sonntag abgelegtes Schnittgut wird in den Folgetagen auf jeden Fall noch abgefahren.

Insbesondere Graswege sind derzeit zum Teil noch zu nass zum Befahren, das Schnittgut wird selbstverständlich trotzdem in den nächsten Wochen abgeholt, die Abfuhr auf diesen Wegen wird erfolgen, sobald es technisch möglich sein wird.

Die Schnittgutabfuhr findet jedes Jahr in einem anderen Teilgebiet der Gemarkung Mössingen statt und deckt so in einem 5-Jahres-Zyklus alle Streuobstgebiete ab. Nächstes Jahr wird die Schnittgutabfuhr zwischen Mössingen Nord und Öschingen erfolgen, die Vorarbeiten können also beginnen. Sie dient der Unterstützung der Streuobstwiesenbewirtschafterinnen und Bewirtschafter und damit als Beitrag zum Erhalt unserer wertvollen Kultur- und Naturlandschaft Streuobstwiese. Durch die energetische Verwertung des Schnittguts wird zudem ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Das gehackte Schnittgut wird auf dem Kastanienhof in Bodelshausen getrocknet und dann Holzhackschnitzelanlagen und Pyrolyseanlage damit gespeist. Damit wird das Nahwärmenetz auf dem Kastanienhof beheizt und Pflanzenkohle produziert.

Die Durchführung der Maßnahme wurde von der Stadt Mössingen finanziert und über den Landschaftserhaltungsverband VIELFALT e.V. mit Landesmitteln gefördert. Die Schnittgutabfuhr wird „inklusiv“ von den Grüngruppen „Streuobst und Naturschutz“ der AiS (Arbeit in Selbsthilfe) durchgeführt.

21. Mössinger Mostseminar

Zwanzigmal fand das Mössinger Mostseminar schon statt und jedes Mal in den altehrwürdigen Räumen der Kulturscheune. Das ist dieses Jahr nicht möglich. Darum weichen wir in die mindestens ebenso ehrwürdigen, wenn auch etwas jüngeren Räume des Café Pausa aus. Also gleich vormerken:

Freitag, 24. April, 19 Uhr
Mostseminar – ein Abend rund um den Most

Bei der Mostprämierung werden von den Anwesenden die eingereichten Proben verkostet und bewertet. Nebenher gibt es Informationen über die Verwertung von eigenem Obst, insbesondere über Gärmostherstellung und Saftkonservierung. Selbstverständlich bietet das Café Pausa dazu auch andere Getränke und kleine Speisen aus der schwäbischen Küche – und zwischendurch auch kleine Kulturhäppchen zum Thema Most. Um einen freiwilligen Beitrag wird gebeten.

Info:
Wer einen Most für die Mostprämierung einreichen möchte, sollte diesen vorher anmelden. Das geht entweder telefonisch unter 07473-8178 (Hans Wener) oder per E-Mail an hans.wener@uni-tuebingen.de Die Anmeldung ist möglich ab sofort!

Aus organisatorischen Gründen werden die Mostproben auf maximal 20 begrenzt. Einzugsbereich soll der Landkreis sein. Die zugelassenen Proben sollten am 24.4. in der Zeit von 17-18:30 Uhr im Café Pausa, Löwensteinplatz 2, abgegeben werden. Zu den Proben sollte neben dem Namen des Herstellers kurz auf die verwendeten Obstsorten, die Behandlung (Verwendung von Hefe, Mostveredler, …), die Lagerung (Holzfass, Kunststofffass), Abstich von der Hefe (Zeitpunkt) usw. auf einem beigelegten Blatt vermerkt werden. Dieses Blatt kann auch im Voraus beim OGV Mössingen von der Homepage heruntergeladen werden. Als Menge dürften ca. 3 Liter pro Probe ausreichen. Veranstalter sind das Netzwerk Streuobst, der OGV Mössingen und das Café Pausa.

Das Mössinger Mostseminar findet im Rahmen des Tags der Streuobstwiese statt.

Schnittgutabfuhr wird verlängert

Aufgrund der Witterungsverhältnisse wird die Schnittgutabfuhr im Gebiet zwischen Öschingen und Talheim um zwei Wochen bis zum Freitag, 20.3. verlängert! Zeitgleich bleiben zur Unterstützung aller Streuobstwiesenbewirtschaftenden die Häckselplätze Belsen und Öschingen werktags ganztags von 8 bis 17 Uhr geöffnet, samstags wie gewohnt von 10 bis 14 Uhr. Durch die feuchte Witterung der letzten Wochen können derzeit nicht alle Wiesenwege angefahren werden. Das Schnittgut kann selbstverständlich trotzdem bereitgelegt werden, die Abfuhr auf den jeweiligen Wegen erfolgt, sobald es technisch möglich sein wird.

Nutzen Sie das Angebot und verpassen Sie Ihren Bäumen einen luftigen Schnitt! Besonders wichtig ist es derzeit, auch die Misteln zu entfernen, da sie sich zunehmend in den Streuobstwiesen ausbreiten und unsere Bäume schwächen!

Das Reisig sollte gut zugänglich abgeladen und die anderen Bewirtschaftenden dadurch nicht behindert werden. Das Reisig darf vom Fahrweg aus nicht hinter den Gräben liegen, da sonst die Maschinen das Material nicht greifen können. Es darf nur holziges Material, kein Grünschnitt und keine Gartenabfälle bereitgelegt werden, da das Material geschreddert und energetisch verwertet wird.

Weitere Informationen oder Änderungen zur Schnittgutabfuhr werden im Amtsblatt sowie auf der Website der Stadt Mössingen und des Netzwerks Streuobst Mössingen veröffentlicht. Die Durchführung der Maßnahme wird von der Stadt Mössingen finanziert und über den Landschaftserhaltungsverband VIELFALT e.V. mit Landesmitteln gefördert. Die Schnittgutabfuhr wird „inklusiv“ von den Grüngruppen „Streuobst und Naturschutz“ der AiS (Arbeit in Selbsthilfe) durchgeführt.

Luftbild des Abfuhrgebiets Talheim / Öschingen

Die Schnittgutabfuhr läuft und läuft und läuft …

Die Schnittgutabfuhr im Gebiet zwischen Öschingen Süd und Talheim Ost ist in vollem Gang, wird jedoch durch die feuchte Witterung und teils nicht befahrbare Wiesenwege eingeschränkt. Das Schnittgut kann selbstverständlich trotzdem bereitgelegt werden, die Abfuhr auf den jeweiligen Wegen wird erfolgen, sobald es etwas trockener und dann technisch möglich sein wird.

Zeitgleich bleiben zur Unterstützung aller Streuobstwiesenbewirtschaftenden die Häckselplätze Belsen und Öschingen werktags ganztags von 8 bis 17 Uhr geöffnet, samstags wie gewohnt von 10 bis 14 Uhr. Sollte der Häckselplatz im genannten Zeitfenster je nicht geöffnet sein kann die Grüngruppe der AiS über Tel.: 07473-956 8847 kontaktiert werden. Sie werden den Häckselplatz dann wieder öffnen.

Die Schnittgutabfuhr läuft bis Samstag, 7.3.2026. Dabei wird auch der NABU bei seinen Pflegeeinsätzen unterstützt, indem das Landschaftspflegematerial wie hier nach dem Biotoppflegeeinsatz bei der Linde in Belsen abgeholt wird:

Obstbaum-Schnittgutabfuhr 2026 beginnt

Am Montag, 16.2. beginnt die Schnittgutabfuhr für das Material aus der Obstbaumpflege im Gebiet zwischen Öschingen Süd und Talheim Ost auf einer Fläche von 380 ha. Also nichts wie rauf auf die Bäume und ihnen einen luftigen Schnitt verpassen! Besonders wichtig ist es, auch die Misteln zu entfernen, da sie sich zunehmend in den Streuobstwiesen ausbreiten und die Bäume erheblich schwächt und krankheitsanfällig macht.

Luftbild des Abfuhrgebiets Talheim / Öschingen

Das Gebiet um den Fuß des Filsenbergs beginnt bei dem Häckselplatz in Öschingen und umfasst die Gewanne Breitenfeld, Katzenwadel, Bühläcker, Mittleres Gewand, Steinenbühl, Hölzle, Brand, Auchtert und Hagen bis Talheim, wie die weiße Abgrenzung auf der Abbildung zeigt. Die kurz gestrichelten Linien markieren dabei die Wege, entlang derer die Abfuhr erfolgt. Das Reisig aus der Obstbaumpflege sollte gut zugänglich an den befahrbaren Wegen abgeladen und die anderen Bewirtschafter dadurch nicht behindert werden. Das Reisig darf vom Fahrweg aus nicht hinter den Gräben liegen, da sonst die Maschinen das Material nicht greifen können. Es darf nur holziges Material, kein Grünschnitt und keine Gartenabfälle bereitgelegt werden, da das Material geschreddert und energetisch verwertet wird –direkt vor Ort in der neuen Hackschnitzel- und Pyrolyseanlage auf dem Kastanienhof!
Zeitgleich werden zur Unterstützung aller Streuobstwiesenbewirtschaftenden die Häckselplätze Belsen und Öschingen werktags von 8 bis 17 Uhr geöffnet sein, samstags wie gewohnt von 10 bis 14 Uhr.

Die Maßnahme dient der Unterstützung der Streuobstwiesenbewirtschaftenden und damit als Beitrag zum Erhalt unserer wertvollen Kultur- und Naturlandschaft und, durch die energetische Verwertung sowie die Pflanzenkohleproduktion vor Ort, dem Klimaschutz. Weitere Angaben dazu werden im Amtsblatt sowie auf der Website der Stadt Mössingen und des Netzwerks Streuobst Mössingen veröffentlicht.

Auch 2026 wird die Schnittgutabfuhr von der Stadt Mössingen in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Streuobst e.V. zur Unterstützung der Streuobstwiesenbewirtschaftenden durchgeführt. Die Durchführung der Maßnahme wird von der Stadt Mössingen finanziert und über den Landschaftserhaltungsverband VIELFALT e.V. mit Landesmitteln gefördert. Die Schnittgutabfuhr wird „inklusiv“ von den Grüngruppen „Streuobst und Naturschutz“ der AiS (Arbeit in Selbsthilfe) durchgeführt.

Streuobstbörse eröffnet!

Immer wieder schlagen bei uns die unterschiedlichsten Fragen auf: wie können Privatleute Interessenten finden für ihre Wiese bzw. Wieseninteressierte an eine Streuobstwiese kommen? Wer hilft bei der Ernte oder hat Interesse am Ertrag eines Baumes? Woher bekommt man eine bestimmte Apfelsorte, die es im Supermarkt nicht gibt? Und kann nicht doch jemand den Wiesenschnitt nutzen oder andersrum Hasenfutter zur Verfügung stellen?

Da wir keine Rundum-Hotline bieten können und es zugleich eine digitale Börse (www.streuobstwiesen-boerse.de) gibt, haben wir uns nun für den analogen Weg entschieden: Im Infozentrum des Schwäbischen Streuobstparadies, gleich neben dem Café Pausa, Löwensteinplatz 2, haben wir eine Streuobst-Börse an der hinteren Türe eingerichtet. Dort finden sich klassische Karteikarten für SUCHE und BIETE, die beschrieben und direkt mit einem Magneten aufgehängt werden können.

Wir pflegen die Börse regelmäßig, so dass nur aktuelle Angebote und Anfragen sichtbar sind. Damit die Börse aktiv wird brauchen wir Ihre Unterstützung!

Obstwerkstatt-Programm 2026

Das Schwäbische Streuobstparadies bietet auch 2026 wieder zahlreiche Fortbildungen, Kurse, Seminare und Workshops zu vielfältigen Streuobst-Themen an, viele davon in der Obstwerkstatt im Streuobstinfozentrum.

  • Streuobstwiesen-Wissen (Sortenkunde, Baumgesundheit, Bodenkunde, Veredelung, Klima-anpassung, Rechtliches, …)
  • Bewirtschaftung und Pflege (Anbauempfehlungen, Wertschöpfung, Seilsicherung, Wiesenpflege, Seilsicherung, Arbeitsschutz, …)
  • Produkt-Herstellung (Cider, Most, Essig, Eingemachtes, Dörrobst, Sensorik, …)
  • Kreatives und Gesundheit (Kochkurse, Streuobstwiesenbaden, Färben, …)

Alle Kurse und Veranstaltungen finden sich im neu aufgelegten Programm, das hier heruntergeladen werden kann.

Streuobst-Wiki

Was tun gegen die Kirschessigfliege? Wie behandle ich Frost- oder Hitzerisse am Stamm? Und welche Sorten kommen mit den Herausforderungen des Klimawandels am besten zurecht? Wer früher Antworten auf solche Fragen suchte, musste oft lange recherchieren, Fachbücher durchblättern oder Expertinnen und Experten befragen. Heute geht es deutlich einfacher: Ein Blick in das neue Streuobst-Wiki genügt, und in wenigen Klicks stehen fundierte und praxisnahe Informationen bereit. Und es wächst Schritt für Schritt weiter.

Nachschlagewerk für die Streuobst-Community

Eine Gemeinschaftsinitiative von Streuobstorganisationen im deutschsprachigen Raum hat gemeinsam das neue Streuobst-Wiki entwickelt und gefüllt. Das digitale Nachschlagewerk stellt allen Interessierten kostenlos fundierte und gut verständliche Informationen rund um das Thema Streuobst bereit. Es orientiert sich im Aufbau am Prinzip von Wikipedia und vereint wissenschaftlich geprüfte Erkenntnisse mit praxiserprobtem Wissen. Gemeinsam bereiten die beteiligten Partner die Inhalte redaktionell auf und verweisen transparent auf alle verwendeten Quellen. Übergeordnetes Ziel des Projekts ist es, Streuobstwiesen und andere Streuobstbestände langfristig zu erhalten und weiterzuentwickeln.

Theorie verstehen und in der Praxis anwenden

Das Streuobst-Wiki eröffnet eine vielseitige und gut verständliche Wissenswelt rund um Streuobstwiesen. Die klar gegliederten Kategorien zeigen, wie Obstbäume erfolgreich gepflanzt, gepflegt und erhalten werden. Leserinnen und Leser finden Informationen zu Bodenpflege, Düngung, Bewässerung, Unterwuchsbewirtschaftung sowie zum Erkennen und Behandeln von Krankheiten, Schädlingen und Parasiten. Besonders hilfreich ist, dass das Wiki nicht nur erklärt, wie etwas funktioniert, sondern auch konkrete Lösungen für typische Herausforderungen bereithält. Wer unsicher ist, wie ein junger Baum geschützt wird oder wie sich der Boden verbessern lässt, findet hier sofort nutzbare Hinweise aus Wissenschaft und Praxis.

Wissen, das gemeinsam wächst

Damit das Streuobst-Wiki weiterwächst und in Zukunft noch umfassendere Informationen bietet, setzt das Projekt auf die Erfahrung und das Fachwissen der gesamten Streuobstgemeinschaft. Ob Praktikerin, Wissenschaftler oder Streuobstberaterin: Alle sind eingeladen, ihr Wissen, ihre Beobachtungen und Materialien beizusteuern. Jede Einreichung hilft dabei, das Wiki zu einem immer wertvolleren Nachschlagewerk für alle zu machen. Wer Inhalte, Hinweise oder Ergänzungen beitragen möchte, wendet sich an das Redaktionsteam, das sich über jede Mitwirkung freut und dafür sorgt, dass neue Inhalte sorgfältig geprüft und qualitätsgesichert in das Streuobst-Wiki einfließen.

Länderübergreifendes Projekt

Die Koordination des Projekts zur Erstellung des Streuobst-Wikis lag bei der Oberlausitz-Stiftung, dem österreichischen Verein Arche Noah und der Stiftung IBZ St. Marienthal. Neben Hochstamm Deutschland e.V. beteiligten sich Streuobst Österreich, die BaumLand-Kampagne, die BUND Kreisgruppe Koblenz sowie die Höhere Bundeslehranstalt und Bundesamt für Wein- und Obstbau Österreich. Die umfangreiche fachliche und technische Arbeit wurde durch das EU-Programm Erasmus+ finanziell unterstützt.

Hier geht’s zum Streuobst-Wiki

Kontakt für Beiträge und Rückfragen
Dr. Michael Schlitt
Oberlausitz-Stiftung
Tel.: 03581/7671350
info@oberlausitz-stiftung.de

[Dieser Beitrag basiert auf einer News von Hochstamm Deutschland e.V.]

Schnittkurs beim OGV Mössingen

Alle Jahre wieder bietet der Obst- und Gartenbauverein Mössingen einen empfehlenswerten Schnittkurs an – wie immer aufgeteilt in Theorie und Praxis:

Theorie: Strategieeinweisung
durch den aktualisierten, bildgestützten Vortrag „Streuobstbäume schneiden – Warum und wie?“ von Werner Maier. Der Referent veranschaulicht wichtige Regeln einer Erziehung zur naturnahen Oeschbergkrone, zeigt kontraproduktive Bemühungen und gibt Tipps für sortenspezifische Abwandlungen.

  • 3. Januar 2026 von 9.30 bis 11 Uhr
  • im Fliegerheim hinter der Spvgg-Sportgaststätte in Mössingen (Lichtensteinstraße 3)

Praxis: Schnittkurs Streuobst
Erfahrene Obstbaumpfleger werden den Schnitt an Streuobstbäumen erläutern und ausführen.

  • 3. Januar 2026 ab 13 bis ca. 15.30 Uhr
  • in und um den Lehrgarten Im weiten Hardt in Mössingen

Der Praxiskurs findet bei jedem Wetter statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Infos direkt beim OGV Mössingen.

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