Corona-Mostseminar

Seit 15 Jahren veranstaltet das Netzwerk Streuobst Mössingen zusammen mit dem Kulturcafe in der Kulturscheune Mössingen ein Mostseminar mit Mostverkostung und Prämierung sowie einem Fachvortrag.

Wegen Corona finden die Mostseminare2020 und 2021 leider nicht statt. Das Mostseminar-Urgestein Michael Niethammer stellt daher seine Kurzvorträge in Häppchen zu jeweils fünf bis zehn Minuten in fortschreitender Reihenfolge auf seine Website www.michelskabarett.de in die Rubrik „Mostseminar“! Bislang haben sich dort fünf Folgen angesammelt.

Michael Niethammers Mostseminar
www.michelskabarett.de

Vom Obst zum Most - Mostseminar online von Michael Niethammer

Vom Obst zum Most – Mostseminar online von Michael Niethammer

Apfelerlebnis pur

Viel Spaß hatten die Naturkids am vergangenen Freitag. Zu Gast beim Obst- und Gartenbauverein Mössingen drehten die Kids mit Rollblitz und Eimern ausgestattet eine Runde über das Gelände und sammelten alle gefallenen Äpfel ein. So kam eine bunte Mischung unterschiedlichster Sorten, Farben, Formen und Aromen zusammen. Da musste man schon mal zubeißen für den direkten Vergleich!

Der Muser macht Matsch aus den Äpfeln.

Der Muser macht Matsch aus den Äpfeln.

Dann ging es ans Eingemachte: die frisch gewaschenen Äpfel wurden mit der Apfelmühle in schweißtreibender Handarbeit zerkleinert und so für das Pressen mit der Hydropresse vorbereitet. Kein Problem für die starken Jungs und Mädels, denn zum Durstlöschen stand ja genügend frisch gepresster Apfelsaft zur Verfügung! Abgefüllt in die mitgebrachten Flaschen kamen die Familienmitglieder zu Hause mit in den Genuss und es ließ sich anschaulich vom Erlebten berichten.

Aus der Hydropresse kommt der frische Apfelsaft heraus.

Aus der Hydropresse kommt der frische Apfelsaft heraus.

Das nächste Treffen findet am Freitag, 20.11.2020 um 14 Uhr statt. Dazu sind weitere Kinder herzlich eingeladen. Wer Interesse hat, kann sich per Mail unter kindergruppe@netzwerk-streuobst.de oder telefonisch unter 07473-959495 anmelden.

Jägerin bei den Naturkids

Besonderen Besuch hatten die Naturkids bei ihrem letzten Treffen: Die Jägerin und frischgebackene Naturpädagogin Martina Neuscheler kam mit vielen Fellen und Schädeln im Gepäck zum ersten Treffen nach einer sehr langen Sommerpause.

Ui, ist der weich!

Ui, ist der weich!

Begeistert wurde alles befühlt und die Gebisse auf die Kautauglichkeit getestet. Welches Tier isst was? Warum ist das Fell des Rehwilds im Winter braungrau und kuschelweich und nur im Sommer rotbraun, dafür sehr rauh? Was, bei uns gibt es Marderhunde? Wieso sind Ober- und Unterkieferknochen nicht bei allen Tieren fest verbunden sondern nur durch die Muskeln eingebunden?

Zum Abmarsch in den Wald blies Jagdkollege Peter Hasel für die Gruppe das Jagdhorn. Und dann ging es auf Spurensuche – ein echtes Erlebnis, das wir gerne wiederholen wollen!
Zum vollen Glück hat das Ehepaar beigetragen, das gerade Karotten frisch vom Acker geholt hat und jedem Kind spontan eine angeboten hat. Erde grob abgewischt und knack – war das lecker! Herzlichen Dank auch dafür!

Karotten - direkt vom Acker

Karotten – direkt vom Acker

Das nächste Treffen der NaturKids steht schon am Freitag, 23.10.2020 von 14 bis 16 Uhr an, der Treffpunkt ist themenspezifisch wechselnd und wird bei der Anmeldung unter kindergruppe@netzwerk-streuobst.de bekannt gegeben.

Regen und Sonne beim Apfelaktionstag für Kinder

Bibbern und Schwitzen mussten zuerst die Eltern – bei der Auswahl der richtigen Kleidung. Dann bibberten und schwitzten die Kindern. Denn vom windunterstützten Nieselregen um 12 bis zur sengenden Nachmittagssonne um 15 Uhr war alles dabei am Samstag beim Apfelaktionstag für Kinder auf dem Löwenstein. Rund 30 Kinder nutzten die apfeligen Angebote vom Apfelnageln bis zum Seifenraspeln und vom Apfeltaschendruck bis zum Apfelsaftherstellen. Die Eltern gingen derweil spazieren oder wärmten sich im Café Pausa die Finger an einer heißen Tasse Kaffee.

Als kleinen Ausgleich für viele pandemiebedingte Veranstaltungsausfälle – auch das bei Familien beliebte Apfelfest musste abgesagt werden – organisierte das Netzwerk Streuobst Mössingen diesen Tag. Viele glückliche Kindegesichter entschädigten für den hohen Aufwand, der ebenfalls pandemiebedingt betrieben werden musste, um diesen Aktionstag stattfinden lassen zu können.

Mit Muskelkraft wird aus geschredderten Äpfeln leckerer Apfelsaft

Mit Muskelkraft wird aus geschredderten Äpfeln leckerer Apfelsaft

Farbenfroher Apfeltaschendruck

Farbenfroher Apfeltaschendruck

Wie beim Apfelnageln ein Birnenbild entsteht

Wie beim Apfelnageln ein Birnenbild entsteht

Duftige Seifen selber gemacht

Duftige Seifen selber gemacht

Unser „Nein“ zur Endelbergtrasse – jetzt ausführlich

Der Endelberg, von Nehren aus gesehen. Durch diese Streuobstwiesen wird ein 12 Meter tiefer Einschnitt führen.

Der Endelberg, von Nehren aus gesehen. Durch diese Streuobstwiesen wird ein 12 Meter tiefer Einschnitt führen.

Die Bundesstraße 27 zwischen Stuttgart und Balingen ist laut Industrie- und Handelskammer (IHK) die „Lebensader der Region Neckar-Alb“. Nach jahrzehntelanger Bautätigkeit soll nun das vorletzte Nadelöhr auf dieser Strecke beseitigt werden. Die Endelbergtrasse soll die B27 auf vier Spuren um Ofterdingen herum führen. Damit wird ein Plan vollendet, der in sich logisch klingt, aber einen gravierenden Fehler hat: Er stammt aus den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts und geht von damals gültigen Vorstellungen aus. Die aber haben sich geändert:

Heute hat der Naturschutz einen anderen Stellenwert.
Wir haben erkannt, dass jeder Eingriff in die Natur schwerwiegende Konsequenzen hat. Wir wissen, dass Ausgleichsmaßnahmen nur bedingt funktionieren. Wir wissen, dass solche Eingriffe minimiert werden müssen.
Genau deshalb sind in den Planungsunterlagen zur Endelbergtrasse umfangreiche umweltfachliche Untersuchungen zu finden. Sie kommen klar und deutlich zu dem Schluss, dass genau diese Trasse aus Umweltgesichtspunkten die schlechteste ist.

Heute wird Verkehr neu gedacht.
Schon in zehn Jahren wird sich der Verkehr nach und nach verringern. Der motorisierte Individualverkehr nimmt ab, wenn Radschnellwege gebaut werden. E-Bikes erlauben einen größeren Pendlerradius. Neue digitale Vernetzungskonzepte ermöglichen intelligentes Carsharing und Mitfahrmöglichkeiten. Der jahrelang vernachlässigte und rückgebaute Schienenverkehr gewinnt wieder an Bedeutung.
Genau deshalb entsteht derzeit die Regional-Stadtbahn Neckar-Alb. Sie verbindet die Städte und Gemeinden der Region als zukunftsfähiges Mobilitätsangebot mit umsteigefreien ÖPNV-Verbindungen und einem dichten Taktverkehr. Die Straßen werden entlastet, die Pendler gelangen entspannt direkt zur Arbeit.

Heute leben wir in einer digitalisierten Gesellschaft.
Die weltweite Vernetzung durch das Internet bietet neue Möglichkeiten für Industrie 4.0, Homeoffice und z.B. auch flexible Arbeitszeitmodelle. Man muss nicht zu jedem Meeting fahren, nicht jeden Tag oder zur gleichen Zeit zur Arbeit pendeln. Die Corona-Pandemie hat im Brennglasmodus gezeigt, wozu eine digitalisierte Gesellschaft fähig ist.
Genau deshalb monieren Bürgermeister und andere Politiker der Region seit Jahren den schleppenden Breitbandausbau der Bundesregierung. Wäre es nicht besser, das Geld hierin zu investieren statt in bald nicht mehr benötigte Straßen?

Heute denken die Bürgerinnen und Bürger anders.
Bei Wahlen sind Umwelt- und Klimaschutzthemen wichtiger denn je. Die Erderwärmung ist nicht mehr wegzudiskutieren. Kinder und Jugendliche bangen um die Zukunft der Erde und fordern von den Erwachsenen schnelles und gezieltes Handeln. Doch selbst umweltbewusste Menschen wählen notgedrungen den Weg, der am nächsten liegt.
Genau deshalb sollten Radwege und der Schienenverkehr ausgebaut und mit anderen Mobilitätslösungen intelligent vernetzt werden. Es gibt hierfür schon jetzt tolle Konzepte – auch für den ländlichen Raum. Selbst ein so lang geplantes Projekt wie die Umfahrung Ofterdingens muss nicht auf Biegen und Brechen umgesetzt werden. Die Menschen sind bereit für neue Wege.

Heute können wir nicht mehr mit Konzepten aus dem vergangenen Jahrhundert arbeiten.
Die Europäische Union, die Bundesregierung, auch Wirtschaftsvertreter wiederholen es unablässig: Wir wollen nachhaltig planen, wirtschaften und arbeiten. Wir wollen Rücksicht auf die Natur nehmen. Wir wollen keine weiteren Flächen verbrauchen oder versiegeln. Wir wollen den Klimawandel stoppen. Wir wollen global denken und lokal handeln.
Genau deshalb müssen wir jetzt neue Konzepte denken und umsetzen. 110 Millionen Euro kostet die Endelbergtrasse – vorausgesetzt, die alten Kostenberechnungen stimmen überhaupt noch. Mit sehr viel weniger Geld ließe sich eine Ofterdinger Durchfahrt entwickeln, die modellhaft auch für andere Kommunen zeigt, wie sich eine solche Verkehrssituation umwelt- und menschenverträglich umsetzen ließe. Wir stehen an einem Wendepunkt, der Ofterdingen zum Symbol werden lässt. Entweder für eine rückwärtsgewandte Verkehrspolitik. Oder für den Start in eine neue Mobilitätswelt.

Der Vereinszweck des Netzwerks Streuobst Mössingen ist laut seiner Satzung „der Schutz, der Erhalt und die Förderung der Kulturlandschaft Streuobstwiese“. Ein Projekt wie die Endelbergtrasse widerspricht nicht nur diesen Zielen in eklatanter Weise, sondern auch anderen, die damit eng verbunden sind, seien es Naturschutz, Biodiversität, Klimaschutz oder auch Regionalität.

Das Netzwerk Streuobst Mössingen e.V. spricht sich daher gegen die Endelbergtrasse aus.

Unsere Einwände im Detail

B27-Kollateralschaden

Schwäbisches Tagblatt vom 26.9.2020

Schwäbisches Tagblatt vom 26.9.2020

Auch wenn man den Artikel dreimal liest, tut man sich schwer, ihn zu verstehen:

Weil die B27 vierspurig um Ofterdingen geleitet werden soll, muss ein 83-Jähriger Ofterdinger die Obstwiese hergeben, die er von seinem Vater geerbt hat. Aber nicht, weil auf seinem Stückle die Endelbergtrasse gebaut werden soll, sondern weil das Regierungspräsidium Ausgleichsflächen für das flächenfressende Straßenprojekt benötigt.

Wer es versteht, darf dies bitte in den Kommentaren unten erklären.
Wer es nicht versteht, darf in den Kommentaren unten gerne Unmut äußern.

Apfelaktionstag für Kinder am 3. Oktober 2020

Apfelaktionstag

Coronabedingt musste das Mössinger Apfelfest 2020 abgesagt werden. Weil vor allem Kinder die Leidtragenden dieser Pandemie sind, möchte das Netzwerk Streuobst einen kleinen Ausgleich schaffen und veranstaltet am ersten Oktobersamstag einen extra Apfelaktionstag für Grundschulkinder. An diesem 3. Oktober können Kinder an verschiedenen Stationen auf dem Löwensteinplatz in Mössingen Aktionen rund um den Apfel mitmachen und erleben:

  • Apfelsaft frisch pressen
  • Apfeldruck
  • Äpfel nageln
  • Apfelseifen herstellen
  • Apfelschlangen aus der Apfelschälmaschine

Der Apfelaktionstag für Kinder dauert am 3.10. von 12 bis 16 Uhr. Das Programm beginnt immer zur vollen Stunde um 12, 13, 14 und 15 Uhr und dauert dann etwa eine Dreiviertelstunde. Da das Programm im Freien stattfindet, findet es nur bei gutem Wetter statt.

Kinder im Grundschulalter, die mitmachen möchten, können sich jetzt per Mail anmelden. Da die Plätze begrenzt sind, empfiehlt sich eine schnelle Anmeldung. Die Teilnahmegebühren betragen pro Kind und Stunde 5 Euro. Familien mit Kreisbonuscard zahlen 2 Euro pro Kind und Stunde.

Achtung: Eltern müssen draußen bleiben! Zum Glück liegt das Café Pausa direkt daneben. Die Corona-Regeln sind zu beachten. Ein Hygienekonzept liegt vor und wird mit der Anmeldebestätigung verschickt sowie am Veranstaltungstag ausgehängt.

Der Apfelaktionstag für Kinder wird veranstaltet vom Netzwerk Streuobst Mössingen e.V. mit freundlicher Unterstützung vom Schwäbischen Streuobstparadies.

Alle Daten nochmal in Kürze:

  • Wo: Löwensteinplatz (Pausa-Quartier) Mössingen
  • Wann: Samstag, 3.10., von 12 bis 16 Uhr
  • Kosten: 5 Euro pro Kind und Stunde (2 Euro ermäßigt)
  • Alter: Grundschulalter (ca. 6-10)
  • Anmeldung: hier

Das Netzwerk Streuobst sagt „Nein“ zur Endelbergtrasse.

Quelle: Übersichtslageplan in den Planunterlagen des RP Tübingen, S. 4

Quelle: Übersichtslageplan in den Planunterlagen des RP Tübingen, S. 4

Auf der letzten Sitzung des Netzwerks Streuobst informierten sich die Teilnehmer:innen über den Ausbau der B27 um Ofterdingen. Bei einer abschließenden Abstimmung sprachen sich die Netzwerkler:innen einstimmig (bei einer Enthaltung) gegen die Endelbergtrasse aus. Gleichzeitig wurde beschlossen, dass wir uns öffentlich gegen diese Trassenführung positionieren und auch offiziell Widerspruch einlegen wollen. Die Gründe in Kurzform (wir arbeiten derzeit an einer ausführlichen Begründung hier die ausführliche Begründung):

  • Die teilweise jahrzehntealte Planung ist aus naturschutzfachlicher und verkehrspolitischer Sicht nicht mehr zeitgemäß.
  • Die Eingriffe in die Natur- und Kulturlandschaft sind unverhältnismäßig und irreversibel.
  • Der Flächenverbrauch sowie die Belastung durch Lärm und Schadstoffe sind enorm.
  • Der Nutzen ist angesichts zukünftig sinkender Verkehrszahlen sowie der gleichzeitigen Planung der Regionalstadtplan fraglich.
  • Eine Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger will umweltverträgliche und klimaneutrale Verkehrslösungen.
  • Es gibt Alternativen – sowohl in der Trassenführung als auch in der Verkehrspolitik.

Hilfreiche Links für weitere Informationen:
Planungsunterlagen beim Regierungspräsidium Tübingen
Website des „bündnis nachhaltige mobilität Steinlachtal“

Ausschnitt aus einem Banner des "Bündnis nachhaltige Mobilität / Erhalt des Steinlachtals"

Ausschnitt aus einem Banner des „Bündnis nachhaltige Mobilität / Erhalt des Steinlachtals“

Obstannahme für den „Steinlachtäler“

Auch dieses Jahr nehmen die OGVs aus Belsen, Bodelshausen, Dußlingen, Gomaringen, Mössingen, Nehren, Ofterdingen und das Netzwerk Streuobst Mössingen wieder Obst an für die Steinlachtäler Produkte (Saft, Most, Cidre). Das angelieferte Obst wird noch am gleichen Tag zur Firma Häussermann nach Neckartailfingen gebracht und verarbeitet. Voraussetzung für die hohe Qualität der Steinlachtäler Produkte ist die Annahme von ausschließlich frischem, gesundem und reifem Obst. Bei den Birnen bitte keine Luxemburger und Grüne Jagdbirnen bringen. „Der Steinlachtäler“ ist ein Aufpreis-Projekt und wir werden an allen Terminen einen Festpreis bezahlen, der über dem Tagespreis liegt; alternativ gilt die Gutscheinregelung wie bisher.

Unsere Annahmestellen in Bodelshausen, Gomaringen-Stockach und Ofterdingen haben von 13.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Die Annahmezeiten sind:

Samstag, 12.09.2020 (nur Äpfel)

  • Bodelshausen beim Kleintierzüchterheim
  • Gomaringen-Stockach, Jungersche Halle (ab Friedhof ausgeschildert)
  • Ofterdingen, Krummestr. 5 bei Rollladen Schmid

Samstag, 19.09.2020 (Äpfel und Birnen)

  • Bodelshausen beim Kleintierzüchterheim
  • Gomaringen-Stockach, Jungersche Halle (ab Friedhof ausgeschildert)
  • Ofterdingen, Krummestr. 5 bei Rollladen Schmid

Samstag, 26.09.2020 (nur Äpfel)

  • Bodelshausen beim Kleintierzüchterheim
  • Gomaringen-Stockach, Jungersche Halle (ab Friedhof ausgeschildert)
  • Ofterdingen, Krummestr. 5 bei Rollladen Schmid

Samstag, 10.10.2020

  • Bodelshausen beim Kleintierzüchterheim (nur Äpfel)
  • Gomaringen-Stockach, Jungersche Halle (Äpfel und Birnen)

Falls es weitere Termine gibt, werden diese rechtzeitig bekannt gegeben.

Wir bitten unsere Anlieferer, die staatlich vorgegebenen Corona-Regeln zu beachten, ebenso die ausgehängten Maßnahmen. Coronabedingt wird es dieses Jahr keine Rote vom Grill geben, sondern nur Getränke aus der Flasche.

Critical Mass übernimmt Baumpatenschaft

Am 25. September radelt die Fahrradinitiative Critical Mass Mössingen wieder durch die Steinlachstadt. Unter dem Motto „Sicher radeln & Klima schützen“ setzen sich die Aktivisten am globalen Klimastreiktag für ein fahrradfreundliches Mössingen ein. Vom Treffpunkt um 17.30 Uhr am Jakob-Stotz-Platz geht die Fahrt über den Nordring bis zur Ankunft um 18.30 Uhr am Löwensteinplatz.
Hintergrund: Kinder, Jugendliche und Erwachsene sollen sich in der Stadt sicher und selbständig mit dem Fahrrad bewegen können. Die Radwege müssen dazu sicherer und das Radnetz attraktiver gemacht werden. Immer mehr Menschen wollen das Rad auch im Alltag, zum Einkauf, zur Schule, zur Arbeit oder in der Freizeit nutzen. Mit jedem Fahrradkilometer tragen sie zur CO2-Vermeidung und zum Schutz des Klimas bei. Weil heiße und trockene Sommer nicht nur den Wäldern mächtig zusetzen, sondern auch den Streuobstwiesen im Steinlachtal, übernimmt Critical Mass Mössingen eine myBäumle-Baumpatenschaft. Vielen Dank dafür! Die Urkunde wird am Löwensteinplatz übergeben. Mitradeln ist erlaubt und erwünscht.