Obstbaum-Schnittgutabfuhr voller Erfolg

Die Schnittgutabfuhr 2018 am Mössinger Farrenberg ist beendet. Die AiS-Grüngruppe „Streuobst und Naturschutz“ wird jedoch im Interesse der Anrainer das entlang der feuchten, derzeit nicht befahrbaren Wiesenwege lagernde Schnittgut einsammeln, sobald es die Witterungsverhältnisse erlauben – vielen Dank an die Grüngruppe!

Sowohl entlang der Wege als auch auf den Häckselplätzen sind vergleichbar große Mengen an Schnittgut abgeliefert worden wie im Vorjahr. Das Angebot der ganztags geöffneten Häckselplätze ist sehr gut angenommen worden und auch die Qualität des Materials hat nicht gelitten – vielen Dank hierfür!

Die Durchführung der Maßnahme wurde von der Stadt Mössingen finanziert und über den Landschaftserhaltungsverband VIELFALT e.V. mit Landesmitteln gefördert. Die Schnittgutabfuhr wurde von der AiS-Grüngruppe „Streuobst und Naturschutz“ durchgeführt. Begleitend wurden Biotoppflegemaßnahmen durch die Grüngruppe umgesetzt, ebenfalls im Auftrag der Stadt Mössingen und unterstützt durch VIELFALT e.V..

AIS-Gruppe "Streuobst und Naturschutz" im Einsatz

AIS-Gruppe „Streuobst und Naturschutz“ im Einsatz

Schnittgutabfuhr wird verlängert

Die Schnittgutabfuhr am Farrenberg-Nordhang wird witterungsbedingt und in Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde bis Sonntag, 18.3.2018 verlängert. Bis zu diesem Termin bereitgelegtes Schnittgut innerhalb des Abfuhrgebiets wird sicher abgefahren, auch wenn die AiS-Grüngruppe „Streuobst und Naturschutz“ in einem Gebiet schon mal aktiv war. Die Grüngruppe wird aufgrund der großen Mengen die Wege auch mehrfach abfahren. Bis zum Freitag, 16.3.2018 gelten zudem die längeren Öffnungszeiten an den Häckselplätzen Belsen und Öschingen (8–17 Uhr).

Ziel dieser Aktion ist neben der Unterstützung der Streuobstwiesenbewirtschafter, dass ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet wird. Sie ersparen sich nicht nur lästige Wartezeiten, sondern auch die Anfahrt der Häckselplätze. Durch die energetische Verwertung des Materials können wichtige Ressourcen geschont werden.

Die gestrichelte Linie zeigt die Grenzen des Abfuhrgebiets, die weißen Linien sind die Abfuhrwege.

Die gestrichelte Linie zeigt die Grenzen des Abfuhrgebiets, die weißen Linien sind die Abfuhrwege.

Das Gebiet reicht vom Buchbach und dem Talheimer Weg im Westen bis zum Weg zur Lindenstelle im Osten und umfasst die Gewanne Buch, Buchäcker, Im Fockenwinkel, Ganswasen, Ob dem Baumgarten, Baumgärten, Kausbühl, Unter Kausbühl, Vor dem Berg, Forkloch, Bleiche, Ettenfeld, Tabakäcker, Öschlesgärten und Breitwiesen, wie die weiße Abgrenzung auf der Abbildung zeigt. Entlang der weiß dargestellten Wege wird das Reisig eingesammelt. Das Reisig sollte von den Anrainern gut zugänglich entlang der ausgewiesenen Wege abgeladen und die anderen Bewirtschafter dadurch nicht behindert werden. Das Reisig darf vom Fahrweg aus nicht hinter den Gräben abgeladen werden, da sonst die Maschinen das Material nicht greifen können. Es darf nur holziges Material, kein Grünschnitt und keine Gartenabfälle bereitgelegt werden, da das Material geschreddert und energetisch verwertet wird. Witterungsbedingte Änderungen werden kurzfristig über das Amtsblatt und die Website der Stadt Mössingen sowie die projektbegleitende Website (www.energiebuendel-und-flowerpower.de) angekündigt.

Die Durchführung der Maßnahme wird von der Stadt Mössingen finanziert und über den Landschaftserhaltungsverband VIELFALT e.V. mit Landesmitteln gefördert. Die Schnittgutabfuhr wird von der AiS-Grüngruppe „Streuobst und Naturschutz“ durchgeführt. Begleitend werden Biotoppflegemaßnahmen durch die Grüngruppe umgesetzt, ebenfalls im Auftrag der Stadt Mössingen und unterstützt durch VIELFALT e.V..

SWR zu Besuch

Die Landesschau war zu Gast in Mössingen. Neben anderen Themen war SWR-Reporterin Sonja Faber-Schrecklein vor allem am Streuobst interessiert. Von Netzwerker Marcus Hölz ließ sie sich erklären, wie myStueckle.de funktioniert und wo das neue Streuobst-Café entsteht. Vier kurzweilige Minuten aus der heimlichen Streuobsthauptstadt Mössingen.

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[Update 26.2.2018]
Noch mehr Landesschau und Mössingen gibt es im kompletten Beitrag „Landesschau Mobil – Unterwegs in Mössingen“ – unter anderem auch mit den Naturkids von Netzwerk Streuobst, NABU und OGV, gefilmt im Vogelschutzzentrum [ab 17:59]:

[Direktlink]

Streuobst-Austausch

Seit rund einem Jahr trifft sich in Hechingen vierteljährlich eine „Streuobstrunde“, deren Ziel es ist, die verwahrlosten Obstbäume rund um Hechingen zu pflegen, die Flächen wieder ordnungsgemäß zu bewirtschaften und den Ertrag auch zu vermarkten. Es wurde eine Projektfläche definiert, die nun gepflegt wird. Dies soll Vorbild für die anderen Wieslesbesitzer sein und sie anregen, selbst am Erhalt der Streuobstwiesen mitzuwirken. Fachliche Unterstützung kommt von Obstbaufachberater Markus Zehnder vom Zollernalbkreis, der bei der Streuobstrunde mitwirkt. Die Runde wird koordiniert von Robert Mauz vom städtischen Liegenschaftsamt. Mit dabei sind ebenfalls der Nabu, die Obst- und Gartenbauvereine, der städtische Betriebshof, die Mostereien Beck aus Weilheim und Wetzel aus Hechingen, der Schäferbetrieb Storr und der Bezirksverein der Bienenzüchter.

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Zum Erfahrungsaustausch und um neue Anregungen zum Thema Streuobstwiesenerhalt zu erhalten, lud die Runde das Netzwerk Streuobst Mössingen nach Hechingen ein. Am Donnerstag, 18.1. stellten Marcus Hölz und Martin Wörnle bei einem Treffen der Streuobstrunde im Rathaus Hechingen die unterschiedlichen Projekte des Netzwerks vor, die direkt und indirekt zum Erhalt der 40.000 Obstbäume rund um Mössingen dienen. Schwerpunkte der nachfolgenden Diskussion war die jährliche Schnittgutabfuhr, die durch die AiS-Grüngruppe Streuobst und Naturschutz durchgeführt und durch die Stadt Mössingen sowie LEV-Mitteln finanziert wird. Weitere Gesprächsthemen waren der Geräteverleih Schaff’s gut und die Projekte myStueckle und myBäumle. Außerdem ging es um den Abgabepreis fürs Obst bei den Mostereien. Dabei waren sich alle Beteiligten einig, dass ein angemessener Preis von über 12 € für 100 kg Äpfel ein guter Anreiz zur Pflege der Streuobstwiesen wäre. Am Ende wurde der sich überall dramatisch ausbreitende Mistelbefall diskutiert, der flächendeckend zu einem Verlust der Bäume führen kann. Dabei wurden mögliche Gegenmaßnahmen besprochen.

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Zum Schluss war man sich einig, den Austausch zwischen den beiden Gruppierungen weiterzuführen, um so Synergien aufzubauen zu können.

Obtbaum-Schnittgutabfuhr am Mössinger Farrenberg

Das im Rahmen des Projektes Energiebündel & Flowerpower entstandene Konzept zur Schnittgutabfuhr wird nun von der Stadt Mössingen in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Streuobst fortgesetzt. 2018 führt die Stadt die Schnittgutabfuhr südlich von Mössingen durch. So werden die Streuobstwiesenbewirtschafter auf einer Fläche von ca. 140 ha unterstützt.

Das Gebiet reicht vom Buchbach und dem Talheimer Weg im Westen bis zum Weg zur Lindenstelle im Osten und umfasst die Gewanne Buch, Buchäcker, Im Fockenwinkel, Ganswasen, Ob dem Baumgarten, Baumgärten, Kausbühl, Unter Kausbühl, Vor dem Berg, Forkloch, Bleiche, Ettenfeld, Tabakäcker, Öschlesgärten und Breitwiesen, wie die weiße Abgrenzung auf der Abbildung zeigt. Entlang der weiß dargestellten Wege wird das Reisig eingesammelt.

Die gestrichelte Linie zeigt die Grenzen des Abfuhrgebiets, die weißen Linien sind die Abfuhrwege.

Die gestrichelte Linie zeigt die Grenzen des Abfuhrgebiets, die weißen Linien sind die Abfuhrwege.

Das Reisig sollte von den Anrainern gut zugänglich entlang der ausgewiesenen Wege abgeladen und die anderen Bewirtschafter dadurch nicht behindert werden. Das Reisig darf vom Fahrweg aus nicht hinter den Gräben abgeladen werden, da sonst die Maschinen das Material nicht greifen können. Es darf nur holziges Material, kein Grünschnitt und keine Gartenabfälle bereitgelegt werden, da das Material geschreddert und energetisch verwertet wird. Die Schnittgutabfuhr läuft von Mittwoch, 14. Februar bis Mittwoch, 7. März. In dieser Zeit werden die Häckselplätze Öschingen und Belsen zusätzlich unter der Woche von 8 bis 17 Uhr geöffnet sein. Weitere Informationen werden natürlich folgen. Witterungsbedingte Änderungen werden kurzfristig über das Amtsblatt und die Website der Stadt Mössingen sowie die projektbegleitende Website (www.energiebuendel-und-flowerpower.de) und hier angekündigt. Natürlich kann jetzt schon gesammelt werden, die Schnittsaison läuft.

Die Durchführung der Maßnahme wird von der Stadt Mössingen finanziert und über den Landschaftserhaltungsverband VIELFALT e.V. mit Landesmitteln gefördert. Die Schnittgutabfuhr wird von der AiS-Grüngruppe „Streuobst und Naturschutz“ durchgeführt. Begleitend werden Biotoppflegemaßnahmen durch die Grüngruppe umgesetzt, ebenfalls im Auftrag der Stadt Mössingen und unterstützt durch VIELFALT e.V..

Wir trauern um Jochen Nill

Vergangenen Freitag nahm Mössingen Abschied von Jochen Nill. Der langjährige Vorstand des NABU Mössingen arbeitete auch viele Jahre im Netzwerk Streuobst mit. Als Anwalt der Natur vertrat er seinen Standpunkt engagiert, unbequem, tatkräftig, streitbar und unermüdlich. Er sagte jedem seine Meinung, ob der sie hören wollte oder nicht.

Seine Liebe zur Natur gab er besonders gerne an den Nachwuchs weiter. Kinder und Jugendliche lernten von ihm aber auch den fachkundigen Blick auf die Natur und wie man sie bewahren kann. Sie fühlten sich wohl bei ihm, weil er sie ernstnahm. Jochen Nill hinterlässt eine große Lücke in Mössingen.

Jochen Nill, wie man ihn kennt: Bei der Arbeit in der Natur und für die Natur (Bild: NABU Mössingen)

Jochen Nill, wie man ihn kennt: Bei der Arbeit in der Natur und für die Natur (Bild: NABU Mössingen)

Austausch

Am Bürgerprojekt „Streuobsterlebnis Herrenberg“ beteiligen sich Privatpersonen, Vertreter der Obst- und Gartenbauvereine, Mitglieder des Imkervereins Herrenberg, der Heckengäu-Naturführer, des Schwäbischer Albvereins, der NABU, Streuobstpädagogen und viele mehr – ganz ähnlich also wie das Netzwerk Streuobst Mössingen. Da sich auch die Ziele der beiden Gruppierungen ähneln, lag es auf der Hand, sich über einzelne Anknüpfungspunkte hinaus einmal besser kennenzulernen.

Den Anfang machten nun die Herrenberger mit einer Einladung an das Netzwerk Streuobst, sich in der Gäustadt vorzustellen. Vier Aktive des Netzwerks begaben sich am Donnerstag, 30.11. im Schneetreiben auf die Reise und wurden im pittoresken Klosterhofkeller freundlich empfangen. Rund 20 Interessierte lauschten konzentriert den Ausführungen und geizten auch nicht mit kritischen Nachfragen. Das Biomasse-Projekt Energiebündel & Flowerpower, die Pachtplattform myStueckle, das Patenschaftsprojekt myBäumle sowie der preisgekrönte Steinlachtäler Most waren die Projekte, die am meisten nachgefragt wurden.

Konzentriertes Herrenberger Publikum im wunderbaren Klosterhofkeller

Konzentriertes Herrenberger Publikum im wunderbaren Klosterhofkeller

Zum Abschluss der Veranstaltung gab es feine Herrenberger Streuobstprodukte zu verkosten und viel Kommunikation. Beide Gruppierungen waren sich einig, dass es viel voneinander zu lernen gibt und dieses Treffen nicht das letzte gewesen sein sollte. Noch in diesem Jahr steht ein Besuch der Herrenberger in Mössingen an.

Trotz Ernteausfall aktiv

Zur Lehrfahrt unterwegs waren am Freitag 10.11. die Beteiligten am Steinlachtäler Most. Ziel der Freunde des Mostes aus den einzelnen OGVs Bodelshausen, Ofterdingen, Mössingen, Nehren, Dusslingen, Gomaringen und dem Netzwerk Streuobst war der nordöstliche Zipfel des Streuobstparadieses im Raum Göppingen. Die Fahrt stand unter dem Motto „Verwertung alter Obstsorten aus den Streuobstwiesen“. Erste Station war die Manufaktur Jörg Geiger in Schlat.

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Jörg Geiger persönlich führte durchs Stammwerk und die Manufaktur, begleitet von Spezialitäten im Glas und leckerem Lauchkuchen. Die Gruppe tauchte ein in die Herstellung der unterschiedlichsten Produkte der Manufaktur. Gezeigt wurden alkoholfreie PriSeccos wie Mirabellengold aus Mirabellen und Zitronenverbene, oder auch innovative Cuvees wie z.B. Cuvee Nr. 20 Mostbirne/Wacholder/Schlehe, die viel in der Spitzengastronomie ausgeschenkt werden.

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Die Manufaktur verwendet 70 verschiedene Kräuter, 20 verschiedene Blüten und 200 Gewürze. Weiter ging es zur hohen Kunst der Destillation, bei der nur sortenreine Brände hergestellt werden. Das Obst kommt aus der näheren und weiteren Region. Es wird nach Sorten getrennt angenommen und mit teilweise hohem Aufpreis vergütet. Im Rüttelkeller bei Kerzenschein wurde der legendäre Birnenschaumwein aus der Obstsorte Champagner Bratbirne verkostet und zum Abschluss gab’s noch eine Kostprobe von Süßweinen.

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Bei so viel angeregter Diskussion und den leckeren Spezialitäten fiel der Aufbruch schwer, doch es wartete noch ein weiteres Highlight auf die Gruppe. Treffpunkt war Bad Ditzenbach-Gosbach beim Kräuterhaus Sankt Bernhard. Von dort aus startete die Führung durch den Obstsortenlehrpfad mit August Kottmann. Im Kräutergewächshaus gab es eine geografische und geschichtliche Einführung in die Region „Oberes Filstal“.

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Trotz widrigster Wetterverhältnisse startete danach die Führung durch den Lehrpfad. Die interessanten Erklärungen über Geschichte und Verwendung der alten Obstsorten, sowie die amüsanten Anekdoten von August Kottmann ließen die Beteiligten das schlechte Wetter und die Zeit vergessen. Bei der Rast unterwegs unterm Schirm mit leckeren Köstlichkeiten wie Ofenschlupfer, Kranzbrot oder Marmeladebrot, sowie Kaffee und geistige Getränke zur Aufwärmung und nichtalkoholische Säfte für den Durst war das schlechte Wetter völlig vergessen.

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Doch die Fortsetzung der Führung war auch kein Problem, denn im Gasthof Hirsch von August Kottmann wartete eine warme Stube zum gemütlichen Ausklang der Lehrfahrt bei leckeren Gerichten aus der heimischen Küche des Sohnes von August Kottmann.

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Nach der herzlichen Verabschiedung machte sich die Gruppe zufrieden auf den Nachhause weg. Ein besonderer Dank gebührt dem Organisator der Ausfahrt Willy Junger vom OGV Gomaringen und lässt auf weitere solcher Aktivitäten hoffen.

Sturm und Wasserdrang

Der Sturm „Ophelia“ erntete diese Äpfel im irischen Tipperary, die Niederschläge von „Brian“ spülten sie in einer Ecke der Obstwiese zusammen. Das irische „Farmers Journal“ und die „Irish Apple Growers“ brachten die Story in die Welt.

[gefunden im Kraftfuttermischwerk]